Produktbild: Reichtum ohne Gier

Reichtum ohne Gier Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten

8

19,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2016

Verlag

Campus

Seitenzahl

292

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/3 cm

Gewicht

498 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-50516-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2016

Verlag

Campus

Seitenzahl

292

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/3 cm

Gewicht

498 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-50516-9

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

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  • Bewertung

    5/5

    01.04.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Manchmal kann das Drehen an einem...

    Manchmal kann das Drehen an einem kleinen Zahnrad in einem komplexen Wirtschaftsgebilde wie dem unseres Landes große Umwälzungen bewirken. Sehr spannende Ideen!

  • Bewertung

    5/5

    13.08.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sachlich fundierte Darstellung der heutigen Situation

    Die Forderungen von Sahra Wagenknecht bezüglich sozialer Marktwirtschaft gelten heute als links. Noch vor 50 Jahren in der Nachkriegszeit wurden diese Forderungen durch CDU/CSU in der Adenauerzeit eingeführt, und später in der neoliberalen Wende Ende der Achtzigerjahre wieder aufgelöst.

  • HSL

    5/5

    15.02.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein Eindruck

    Ein Buch, das sich so spannend liest, wie ein Roman und dazu sehr aufschlussreich und sachlich. Zum Anfang ihres Werkes beginnt sie mit Teilen aus der Geschichte, wer die Welt regiert und warum, doch nicht so wie sie uns beschrieben wurde. Sie schildert den Kapitalismus mit allen seinen Facetten, der Grund warum nur 1% der Bevölkerung finanziell und auch technologisch über den Rest der Welt herrscht. Der Unterschied zu früher besteht darin, dass im 19. Jahrhundert die wohlhabendsten 1% der Bevölkerung fast ausschließlich von leistungslosem Kapitaleinkommen lebten, während heute nur noch die Reichsten dieses Privileg genießen. Doch genauso ist es mit dem Betriebsvermögen, 90% sind der Hand von 10% der reichsten Familien. So zitiert sie Piketty in ihrem Buch, das wenn erst einmal ein Vermögen da ist, folgt die Vermögensdynamik ihrer eigenen Logik und das vorhandene Kapital wird von nun an über Jahre und Jahrzehnte aufgrund seiner Größe substantiell zunehmen. Genauso ist es mit der Produktion, Produkte werden herstellt, nicht um den vorhandenen Bedarf zu decken oder um Arbeitsplätze zu erhalten, es geht um die investierte Kapitalvermehrung und um eine möglichst hohe Rendite aus ihm herauszuziehen. Doch sie bemerkt auch, das der entscheidende Faktor für die nach und nach entstandenen Preissenkung nur in arbeitssparenden Technologien liegt. Ebenso kann man sich nicht unbedingt über den Zugewinn der Produktivität durch Digitalisierung verlassen, denn er macht uns nicht nur reicher, sondern in vielen Fällen ärmer, wenn die kapitalistische Wirtschaft für Wiedereinsteiger keine Arbeitsplätze aufgrund vom Strukturwandel schafft. Doch der Clou beschreibt sie im Kapitel „Eigentum ohne Haftung, der Clou des Kapitalismus. Hier wird explizit aufgezeigt, warum die meisten großen Firmen und Unternehmen eine GmbH, KG oder AG wählen, Kapitalvermehrung ohne Haftungsrisiko. Dennoch hat sie auch Lösungen parat, die so meine ich mal, die kapitalistische Führungsriege keineswegs eingehen wird, denn es würde ja ihre Gewinne schmälern. Ein Buch das aufweckt und zugleich aufzeigt, worin der Kapitalismus in der sozialen Marktwirtschaft fehl am Platz ist. Kapitalismus oder Strukturwandel?

  • Joschne

    aus Sittensen

    4/5

    04.10.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    +++Der Entwurf einer neuen…

    +++Der Entwurf einer neuen Wirtschaftsordnung+++ Die linke Politikerin und promovierte Volkswirtin Sahra Wagenknecht hat mit ihrem Buch "Reichtum ohne Gier" die derzeit wohl interessanteste und beste Darstellung der Wirtschaftsprobleme vorgelegt, die es in Deutschland gibt. Wir leben in der schwersten Krise der Nachkriegszeit, in einer Phase, in der das gesamte Wirtschaftssystem zusammenzubrechen droht. Sahra Wagenknecht benennt und brandmarkt die Verantwortlichen unmissverständlich: Finanzwirtschaft und Spekulation zerstören unsere Wirtschaftsgrundlagen. Dabei argumentiert sie weder links noch rechts, sondern beruft sich bei ihrer beeindruckenden fundamentalen Kritik der heutigen Verhältnisse vielmehr auf die ursprünglichen Vorteile der freien Wirtschaft. Sie fordert Leistung und Wettbewerb, Unternehmertum und Innovation ein. Dies seien die Säulen unseres Wohlstands. In bestechend klaren Worten weist sie jedoch nach, wie sich statt der freien Marktwirtschaft der Kapitalismus der Mächtigen durchgesetzt hat, der heute­ die Welt regiert. Leistungslose Spitzeneinkommen, Eigentum ohne Haftung, weltweite Herrschaft weniger Unternehmen wie Banken und jüngst von Datenkranken wie Google oder Facebook sowie hemmungslose Bereicherung mithilfe des Staates charakterisieren den Kapital-Feudalismus, wie Sahra Wagenknecht Größen wie etwa Bill Gates nennt. Wer als kleiner Sparer versucht, Kapital zu sammeln, hat hingegen keine Chance. Sparen schafft kein Kapital, selbst für Inhaber kleinerer oder mittelgroßer Unternehmen nicht. Sie nimmt in ihrer schonungslosen Analyse auch politisch kein Blatt vor den Mund: Der Nahe und Mittlere Osten sowie Teile Afrikas brennen, staatliche Ordnungen zerfallen. Clanführer, Warlords und Terrormilizen übernehmen das Kommando. Die USA sowie Europa haben ihre Hände im Spiel. Mehr als 60 Millionen Menschen sind inzwischen nur deshalb auf der Flucht. Diese Kritik und Analyse ist weder links noch rechts, sondern schlicht richtig. Dabei belässt es Sahra Wagenknecht nicht dabei, die Verhältnisse aufzudecken, sondern beschreibt auf beeindruckende Weise die Lösung: Märkte dürfe man nicht abschaffen, im Gegenteil, man müsse sie vor dem Kapitalismus retten. Die Realwirtschaft müsse die reine Finanzwirtschaft mit ihrer Spekulation dominieren. Es müsse wieder echten, marktwirtschaftlichen Wettbewerb geben. Wir benötigten ein neues Bankensystem fernab von den großen Privatbanken, aber auch vom Staat, das Spekulation und Raffgier beendet. Sahra Wagenknecht hat damit ein Buch vorgelegt, das zur Pflichtlektüre für alle politisch und wirtschaftlich Interessierten werden sollte, ob links, rechts oder schlicht bürgerlich. Auch Peter Gauweiler attestiert ihr: Das Buch sei wirklich gut geschrieben. Die Autorin beherrsche die Kunst des klaren Denkens. Es liefere Denkanstöße, die uns möglicherweise aus der größten denkbaren Krise befreien könnten. Gerade konservativen Lesern legt er ihren neuen Beststeller uneingeschränkt ans Herz.

  • Bewertung

    1/5

    12.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Traurige Ideologische Verklährung

    Auf das Buch gefreut, leider schwer enttäuscht worden. Es wird übliches Angreifen auf den Kapitalismus betrieben und tatsächlich ohne weitergreifende Ideen für Veränderungsimplementierung. Z.B. wären gemäß der Autorin Dinge besser und innovativer würde der Staat regulieren. Nebst der in der Vergangenheit erwiesenen vielen Toten, welche solch Systeme produzierten, zig Bsp. von Ressourcen Verschwendungen die hier vollkommen ignoriert werden, weil scheinbar nur einseitig geurteilt werden muss in dem Buch, kommen dann mehrere Beispiele die vom Militär (!) erbracht wurden (also so ein System dass sich wie der Kapitalismus nun Mal durch Abgrenzung und Übertrumpfung von anderen (inkl. Angst vor denen) motiviert. Der erhoffte Mehrwert blieb beim Lesen aus. Das stark verkürzte Wissen, das man um die 20 Jahre alt schon kannte, wird leider nur zurück geholt. Wie kompliziert die Welt tatsächlich ist, komplett aufgrund von Propaganda Floskeln ignoriert. Traurig enttäuschend.

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  • Inhalt

    Vorwort 9

    Leistung, Eigenverantwortung, Wettbewerb - Die Lebenslügen des Kapitalismus

    Die Schurkenwirtschaft: Ist Gier eine Tugend? 31

    Glanz und Verfall: Wie innovativ ist unsere Wirtschaft? 39

    Tellerwäscher-Legenden, feudale Dynastien und die verlorene Mitte 53

    Leistungslose Spitzeneinkommen 53

    Über die Aussichtslosigkeit des Sparens als Weg zum Kapital 62

    Erbliche Vorrechte: Der Kapital-Feudalismus 69

    Aufstieg war gestern. Die "Neue Mitte" ist unten 77

    Räuberbarone und Tycoons - Macht statt Wettbewerb 85

    Industrieoligarchen: Keine Chance für Newcomer 85

    Abgesteckte Claims: Marktmacht als Innovations- und Qualitätskiller 95

    Datenkraken: Monopole im Netz 101

    Die sichtbare Hand des Staates 116

    Warum echte Unternehmer den Kapitalismus nicht brauchen 129

    Marktwirtschaft statt Wirtschaftsfeudalismus - Grundzüge einer modernen Wirtschaftsordnung

    Was macht uns reich? 141

    Wie wollen wir leben? 163

    Wir können anders: Gemeinwohlbanken 183

    Herrscher oder Diener: Welche Finanzbranche brauchen wir? 183

    Wie entsteht Geld? 194

    Geld ist ein öffentliches Gut 215

    Eigentum neu denken 241

    Eigentumstheorien von Aristoteles bis zum Grundgesetz 241

    Eigentum ohne Haftung: Der Clou des Kapitalismus 253

    Unabhängiges Wirtschaftseigentum: Innovativ, sozial, individuell 264

    Anmerkungen 289