Rezension
»Marc Augé, Ethnologe an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris, handelt bei seinen Forschungsprojekten stets in höchstem Maße menschennah; er arbeitet antropologisch.«
- Burkhart Lauterbach, Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2017 ("Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde")
»Marc Augé beschreibt in einer ganz leichtfüßigen, beschwingten Sprache den Wandel der Beziehungen der Gäste parallel zur sich häutenden Stadt.«
- Norbert Schmidt, Gießener Allgemeine ("Gießener Allgemeine")
»Eine sehr persönliche, historisch und kulturwissenschaftlich unterfütterte Liebeserklärung an das Pariser Bistroa als Ortzwischen Distanz und Vertrautheit.«
- Bettina Kugler, St. Galler Tagblatt ("St. Galler Tagblatt")
»Die Ausführungen des französischen Anthropologen [Marc Augé] präsentieren sich als launige Mischung aus philosophischer Fingerübung, Tresenklischee, Autobiografie und Insider-Stadtführung.« - Marianna Lieder, philosophie MAGAZIN, Juni/Juli 2016 ("Philosophie Magazin")
»Ohne Jargon, aber mit feiner Erzählkunst gelingt es Augé, alltäglichen Erfahrungen Sinn zu verleihen. Das Bistro ist für ihn nicht nur Inspirationsort für Literaten wie Hemingway oder Aragon, sondern ein Übergangsraum für jeden Einzelnen, zwischen dem Zuhause und der Außenwelt […]. Der Leser, ob Pariser oder nicht, erkennt in Augés Beschreibungen die eigenen Erlebnisse und kann sie dann einordnen.« Claire-Lise Tull, BÜCHERmagazin, Juni/Juli 2016 ("Bücher-Magazin")