Wortbildungswandel Eine diachrone Studie zu deutschen Nominalisierungsmustern
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
25.04.2016
Abbildungen
mit 67 Illustrationen, mit 29 tblättern
Verlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
300
Maße (L/B/H)
23,6/16/2,3 cm
Gewicht
627 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-046994-3
Am Beispiel dreier deutscher Nominalisierungsmuster - der ung-Nominalisierung, der Infinitivkonversion und der impliziten Derivation - entwirft diese Monographie eine kognitiv-linguistisch und konstruktionsgrammatisch orientierte Theorie des Wortbildungswandels. Auf Grundlage umfangreicher korpusbasierter Studien wird gezeigt, dass diachrone Veränderungen im Bereich der Derivationsmorphologie als Konstruktionalisierungs- und Konstruktionswandelprozesse gefasst werden können. Zudem werden methodische Ansätze diskutiert, mit deren Hilfe Wortbildungsmuster nicht nur isoliert betrachtet, sondern vielmehr Interaktions- und Konkurrenzverhältnisse zwischen unterschiedlichen Wortbildungsmodellen empirisch erfasst werden können. Damit eröffnet die Arbeit neue Perspektiven für eine dezidiert empirisch ausgerichtete diachrone Morphologie wie auch für eine konstruktionsgrammatische Theorie des Sprachwandels im Allgemeinen.
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