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Neringa oder Die andere Art der Heimkehr

6

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.02.2016

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

779 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783866483224

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

16.02.2016

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

779 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783866483224

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"Sollte sich mein Enkelkind…

sofie am 05.03.2016

Bewertungsnummer: 2705138

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Sollte sich mein Enkelkind auf die Spuren meiner Arbeit begeben, würde es nirgendwo etwas finden, weil die digitale Entwicklung darüber hinweggegangen sein würde. Das Pflaster, das mein Großvater vor der Christuskirche gelegt hatte, würde dasselbe Enkelkind hingegen noch betrachten können.“ (S. 56) „Neringa oder die andere Art der Heimkehr“ von Stefan Moster ist ein Roman über eine Reise in die Vergangenheit. Ausgelöst durch einen Film im Kino begibt sich der Ich-Erzähler in seine eigenen Vergangenheit und in die seines Großvaters. Gleichzeitig bringt ihn eine junge Frau dazu, auch die Gegenwart wieder stärker wahrzunehmen. Besonders sprachlich hat mir der Roman sehr gut gefallen, da sitzt jedes Wort und keines ist zu viel. Auch die Komposition ist toll, der Wechsel zwischen Gegenwart, Vergangenheit und (vielleicht) konstruierter Vergangenheit lässt die Charaktere in verschiedenen Blickwinkeln erscheinen. Und auch die Beschreibungen der Orte haben mich sehr beeindruckt und direkt etwas Fernweh ausgelöst. Das Buch kreist um Themen wie Identität, Heimat, Herkunft. Was bedeutet Identität in einer Welt, in der wir ständig an anderen Orten und in anderen Ländern leben? Welchen Wert hat Heimat noch? Und vor allem wie beeinflusst uns unsere eigenen Vergangenheit, aber eben auch die unserer Vorfahren? Wenn ich etwas an „Neringa“ bemängeln müsste, dann wäre es nur die Liebesgeschichte, die auf mich irgendwie nicht ganz glaubwürdig wirkte. Insgesamt habe ich das Buch aber regelrecht verschlungen und werde sicher bald noch mehr von Stefan Moster lesen. 5 von 5 Sternen.

"Sollte sich mein Enkelkind…

sofie am 05.03.2016
Bewertungsnummer: 2705138
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Sollte sich mein Enkelkind auf die Spuren meiner Arbeit begeben, würde es nirgendwo etwas finden, weil die digitale Entwicklung darüber hinweggegangen sein würde. Das Pflaster, das mein Großvater vor der Christuskirche gelegt hatte, würde dasselbe Enkelkind hingegen noch betrachten können.“ (S. 56) „Neringa oder die andere Art der Heimkehr“ von Stefan Moster ist ein Roman über eine Reise in die Vergangenheit. Ausgelöst durch einen Film im Kino begibt sich der Ich-Erzähler in seine eigenen Vergangenheit und in die seines Großvaters. Gleichzeitig bringt ihn eine junge Frau dazu, auch die Gegenwart wieder stärker wahrzunehmen. Besonders sprachlich hat mir der Roman sehr gut gefallen, da sitzt jedes Wort und keines ist zu viel. Auch die Komposition ist toll, der Wechsel zwischen Gegenwart, Vergangenheit und (vielleicht) konstruierter Vergangenheit lässt die Charaktere in verschiedenen Blickwinkeln erscheinen. Und auch die Beschreibungen der Orte haben mich sehr beeindruckt und direkt etwas Fernweh ausgelöst. Das Buch kreist um Themen wie Identität, Heimat, Herkunft. Was bedeutet Identität in einer Welt, in der wir ständig an anderen Orten und in anderen Ländern leben? Welchen Wert hat Heimat noch? Und vor allem wie beeinflusst uns unsere eigenen Vergangenheit, aber eben auch die unserer Vorfahren? Wenn ich etwas an „Neringa“ bemängeln müsste, dann wäre es nur die Liebesgeschichte, die auf mich irgendwie nicht ganz glaubwürdig wirkte. Insgesamt habe ich das Buch aber regelrecht verschlungen und werde sicher bald noch mehr von Stefan Moster lesen. 5 von 5 Sternen.

Was bleibt von uns?

Buchlieberin aus Köln am 21.02.2016

Bewertungsnummer: 908388

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hauptfigur ist ein namenloser Protagonist. Er hat viel Erfolg im Job, lebt jetzt in London, kommt ursprünglich aus Deutschland. Doch nur die Fassade ist perfekt. Dahinter trifft man einen einsamen Mann mit suizidalen Anwandlungen. Ihn treibt vor allem die Frage um: Was bleibt von mir? Was hinterlasse ich der Nachwelt? Als eine Art Vergleich dient ihm sein Großvater. Dieser war Pflasterer. Viele seiner Werke haben ihn lange überlebt und sind immer noch im Gebrauch. Der Protagonist lässt seine spärlichen Erinnerungen an den Großvater und die Erzählungen die sich um ihn ranken, in seinem Kopf detaillierte Filmszenen entstehen. Sehr bildhaft stellt er sich vor, wie er gearbeitet hat, wie er den Krieg verbracht hat, wie er wieder nach Hause gekommen ist und sein Leben wieder aufgenommen hat. In einer anderen Erzählebene erlebt der Protagonist seine Studienzeit wieder. Und dort vor allem die einzige ernsthafte Beziehung und die folgende Psychotherapie. So erfährt der Leser viel von der Vergangenheit und dem Gefühlsleben der Hauptperson. Jetzt, in London, lernt er seine eigene Putzhilfe kennen. Er versucht ihr finanziell zu helfen, was sie als unmoralisches Angebot auffasst, woraufhin er ihr kündigt um sie auf einer unabhängigen Ebene kennen zu lernen. Diese Frau, Neringa, ihre Art zu leben und zu genießen fasziniert ihn sehr. Trotz der Unterschiede in Herkunft, Sozialstatus und Alter kommen sich die beiden näher. Ich muss sagen, das ist der Handlungspunkt, den ich irgendwie als unwahrscheinlich angesehen habe. Aber Neringa hilft dem Protagonisten den Fragen, die ihn umtreiben stärker auf den Grund zu gehen. Er erkennt, dass es noch mehr im Leben als Erfolg und Geld gibt. Auch sein Großvater hätte ihn dies lehren können. Das wunderbar offene Ende des Buches überlässt es der Phantasie des Lesers, ob der Protagonist auf seiner Suche nach dem, was bleibt und dem was wirklich wichtig für ihn ist erfolgreich sein wird. In einer wunderbaren Sprache verpackt der Autor eine Suche nach dem Sinn des Lebens.

Was bleibt von uns?

Buchlieberin aus Köln am 21.02.2016
Bewertungsnummer: 908388
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hauptfigur ist ein namenloser Protagonist. Er hat viel Erfolg im Job, lebt jetzt in London, kommt ursprünglich aus Deutschland. Doch nur die Fassade ist perfekt. Dahinter trifft man einen einsamen Mann mit suizidalen Anwandlungen. Ihn treibt vor allem die Frage um: Was bleibt von mir? Was hinterlasse ich der Nachwelt? Als eine Art Vergleich dient ihm sein Großvater. Dieser war Pflasterer. Viele seiner Werke haben ihn lange überlebt und sind immer noch im Gebrauch. Der Protagonist lässt seine spärlichen Erinnerungen an den Großvater und die Erzählungen die sich um ihn ranken, in seinem Kopf detaillierte Filmszenen entstehen. Sehr bildhaft stellt er sich vor, wie er gearbeitet hat, wie er den Krieg verbracht hat, wie er wieder nach Hause gekommen ist und sein Leben wieder aufgenommen hat. In einer anderen Erzählebene erlebt der Protagonist seine Studienzeit wieder. Und dort vor allem die einzige ernsthafte Beziehung und die folgende Psychotherapie. So erfährt der Leser viel von der Vergangenheit und dem Gefühlsleben der Hauptperson. Jetzt, in London, lernt er seine eigene Putzhilfe kennen. Er versucht ihr finanziell zu helfen, was sie als unmoralisches Angebot auffasst, woraufhin er ihr kündigt um sie auf einer unabhängigen Ebene kennen zu lernen. Diese Frau, Neringa, ihre Art zu leben und zu genießen fasziniert ihn sehr. Trotz der Unterschiede in Herkunft, Sozialstatus und Alter kommen sich die beiden näher. Ich muss sagen, das ist der Handlungspunkt, den ich irgendwie als unwahrscheinlich angesehen habe. Aber Neringa hilft dem Protagonisten den Fragen, die ihn umtreiben stärker auf den Grund zu gehen. Er erkennt, dass es noch mehr im Leben als Erfolg und Geld gibt. Auch sein Großvater hätte ihn dies lehren können. Das wunderbar offene Ende des Buches überlässt es der Phantasie des Lesers, ob der Protagonist auf seiner Suche nach dem, was bleibt und dem was wirklich wichtig für ihn ist erfolgreich sein wird. In einer wunderbaren Sprache verpackt der Autor eine Suche nach dem Sinn des Lebens.

Kundinnen und Kunden meinen

Neringa

von Stefan Moster

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Martina Kraus

RavensBuch Osiander Friedrichshafen

Zum Portrait

5/5

Neringa

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie werden wir geprägt von dem, was gewesen ist. Dieser Frage geht Stefan Moster in seinem neuen hervorragend arrangierten Roman nach. Es ist eine leise Geschichte über Heimat und Erinnerung. Eine absolut lohnende Lektüre.
  • Martina Kraus
  • Buchhändler/-in

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5/5

Neringa

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie werden wir geprägt von dem, was gewesen ist. Dieser Frage geht Stefan Moster in seinem neuen hervorragend arrangierten Roman nach. Es ist eine leise Geschichte über Heimat und Erinnerung. Eine absolut lohnende Lektüre.

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Ursula Birkhold

OSIANDER Göppingen

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4/5

Was ist die Bestimmung im Leben, muss man etwas Bleibendes hinterlassen?

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein außergewöhnlicher Romanbeginn, ein eigentümlich nüchterner, dabei unglaublich fesselnder Roman über die vielen Facetten des Lebens. Gerade fünfzig geworden, wohlhabend, erfolgreich im Beruf, fragt sich der Protagonist, was ihm eigentlich wichtig ist. Eine Szene in einem Kinofilm löst in ihm eine Reihe von Erinnerungen aus - an seine Großeltern, an seine Jahre zurückliegende Psychoanalyse. In der Gegenwart erhält sein Leben durch die junge Litauerin Neringa eine ganz neue Wendung. Den Erinnerungen an die Großeltern, deren Leben von ihren Kriegserlebnissen bestimmt war, stehen die Gelassenheit, die Leichtigkeit, die Liebe und Stärke, mit der Neringa dem Leben begegnet, gegenüber.
  • Ursula Birkhold
  • Buchhändler/-in

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4/5

Was ist die Bestimmung im Leben, muss man etwas Bleibendes hinterlassen?

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein außergewöhnlicher Romanbeginn, ein eigentümlich nüchterner, dabei unglaublich fesselnder Roman über die vielen Facetten des Lebens. Gerade fünfzig geworden, wohlhabend, erfolgreich im Beruf, fragt sich der Protagonist, was ihm eigentlich wichtig ist. Eine Szene in einem Kinofilm löst in ihm eine Reihe von Erinnerungen aus - an seine Großeltern, an seine Jahre zurückliegende Psychoanalyse. In der Gegenwart erhält sein Leben durch die junge Litauerin Neringa eine ganz neue Wendung. Den Erinnerungen an die Großeltern, deren Leben von ihren Kriegserlebnissen bestimmt war, stehen die Gelassenheit, die Leichtigkeit, die Liebe und Stärke, mit der Neringa dem Leben begegnet, gegenüber.

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Neringa

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