Produktbild: Dshamilja - »Die schönste Liebesgeschichte der Welt«

Dshamilja - »Die schönste Liebesgeschichte der Welt« Mit einem Vorwort und einer Erinnerung an die Entstehung dieser Erzählung von Tschingis Aitmatow. Nachwort von Louis Aragon. Nachwort von Louis Aragon. Erzählung

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4,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

44273

Erscheinungsdatum

10.10.2015

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

96 (Printausgabe)

Dateigröße

2910 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Friedrich Hitzer + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783293307544

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Erscheinungsdatum

10.10.2015

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

96 (Printausgabe)

Dateigröße

2910 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Friedrich Hitzer
  • Hartmut Herboth

Sprache

Deutsch

EAN

9783293307544

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  • Bewertung

    5/5

    03.02.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Klassiker

    Dshamila oder Djamila gehört zu den bekanntesten Liebesgeschichten der Neuzeit. Für mich damals Schullektüre war das schmale Bändchen der Einstieg in das Werk Aitmatows. Wer noch nichts kennt, sollte hiermit starten. Berührend und sehr lohnenswert!

  • Elisabeth Schuhmann

    aus St. Johann im Pongau

    5/5

    15.02.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Dshamilja

    „Dshamilja“ gilt als die schönste Liebesgeschichte der Welt. 1958 als Diplomarbeit des kirgisischen Schriftstellers Tschingis Aitmatow entstanden, vermag sie mit ihren unglaublichen „Sprachbildern“ immer noch zu begeistern. Said, ein junger Bursche, erzählt uns die Geschichte seiner Schwägerin Dshamilja und deren Liebe zu Danijar. Ein vom Krieg gezeichneter Soldat, Danijar, kehrt in sein Heimatdorf zurück. Er ist schwermütig, verschlossen – ein Außenseiter, gemieden von den Bewohnern des Dorfes. Dshamilja , deren Mann an der Front kämpft, ist arbeitsam, fröhlich und schön, wird geliebt und verehrt. Danijars Liebe zu Dshamilja wird für Said offenkundig, als dieser auf der Heimfahrt von der täglich gemeinsam verrichteten Arbeit zu singen beginnt. Said schreibt: „..diese Liebe erfüllte ihn ganz, sie klang aus seinen Liedern, sie war sein Leben.“ Dshamilja bricht mit der fest verwurzelten Tradition und gesteht Danijar ihre Liebe. Gemeinsam fliehen sie aus dem kirgisischen Dorf. Vielleicht ist es die schönste Liebesgeschichte der Welt, dies vermag ich nicht zu beurteilen – jedenfalls hat mich Aitmatow mit seinen Beschreibungen der Steppenlandschaft, den Schilderungen des alltäglichen Lebens in der Kolchose und der aufkeimenden Liebe, begeistert!

  • Bewertung

    5/5

    06.01.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Aragon hat das Wort.

    Louis Aragons Hyperlativ ("die schönste Liebesgeschichte der Welt") kann ich einiges abgewinnen. Aber eins nach dem anderen: Der Plot dieser Erzählung ist folgender: Während des Zweiten Weltkriegs verliebt sich in Kirgisien ein junger sensibler Kriegsheimkehrer namens Danijar in die fröhliche, unbekümmerte Dshamilja. Teils weil Dshamilja verheiratet und damit jede Beziehung zwischen ihnen aufgrund des strengen Sittenkodexes der Kirgisen eigentlich unmöglich ist, mehr noch aber aus Schüchternheit, ja Scheu, vermag er weder, ihr seine Liebe zu gestehen, noch, weit dramatischer, in ihrer Gegenwart überhaupt ein Wort herauszubringen. Folgerichtig sitzen sie denn während der Fahrten, die sie gemeinsam machen müssen, in unangenehmem Schweigen nebeneinander auf dem Kutschbock. Von seiner Wortlosigkeit befreit sich Danijar erst, als er eines Tages unvermittelt ein Lied über die Schönheit der Landschaft, durch die sie täglich ziehen, mit voller Stimme und übervoller Seele zu singen beginnt. Für Dshamilja offenbart sich, dass in dem Eigenbrötler und Träumer, als der er im Dorf gilt, Unvermutetes steckt. Und damit beginnt gegen alle Widerstände ihre Liebesgeschichte und endet fast auch schon die Erzählung. Einen solchen Stoff könnte man als Kitsch ablehnen. Und wenn er aus der Feder eines Europäers stammte, wäre man damit nicht einmal im Unrecht. Aber aus der Welt der Nomaden geschöpft, einer gewissermaßen jüngeren und unsachlicheren Kultur als der abendländischen, hat diese Geschichte einen ganz selbstverständlichen, natürlichen Klang. Das Berührende, das Wunder gar dieser Geschichte hat, spürt man intuitiv, mit seiner Herkunft zu tun. Das betrifft insbesondere sein Verhältnis zu Natur und Musik. Darin übrigens ist "Dshamilja" für mich so etwas wie die Umkehrung des Orpheus-Mythos. Orpheus brachte bekanntlich durch seine Klagelieder selbst Steine zum Weinen. Hier hingegen sind es Lieder von der Natur, von der kargen kirgisischen Steppe, die in jener wundervollen Szene den Menschen verwandeln - und letztendlich Mensch, Liebe, und die Natur selbst wie zu einem neuen eigenen Gesang verschmelzen. Ob man Tschingis Aitmatow darin folgt, oder ob man das alles für allzu zuckrig hält, bleibt natürlich der Selbstherrschaft des Lesers überlassen. Ich jedenfalls halte "Dshamilja", auch dank des Kniffs, das Geschehen durch den Einsatz eines kindlichen Ich-Erzählers in seiner Wirkung gleichzeitig zu verwirbeln wie zu verstärken, gerade im Romantischen für betörend 'korrekt'. Und damit übergebe ich Louis Aragon wieder das Wort.

  • Susanne Rothschädl

    aus Seiersberg

    5/5

    23.06.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Die größte Liebesgeschichte der Welt ?

    Ja, das kann "Dshamilja" auf jeden Fall sein. Wenn man davon ausgeht, das jede Liebe auf Ihre Art, die Schönste, die Ewige ist. Aber die schlichte, klare Sprache in Verbindung mit der Begabung des Autors, mit Worten sinnlich schöne Bilder zu malen, macht sie wahrhaftig zu einer besonders schönen Geschichte.

  • Piglet and her Books

    aus Leipzig

    3/5

    18.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    In „Dshamilja“ holt der Autor…

    In „Dshamilja“ holt der Autor bereits im ersten Absatz weit aus, denn er meint, dies sei die größte Liebesgeschichte aller Zeiten. Aber wieso? Weil sie von der Liebe zwischen Dshamilja und Danijar erzählt, die, wie so viele tragische Beziehungen, nicht existieren darf, denn Dshamiljas Mann kämpft tapfer an der Front des 2. Weltkriegs. Das Buch erzählt davon, wie diese Liebe entfacht wird, sich entwickelt und letztendlich dazu führt, dass die Liebenden einen Ausweg suchen. Und ganz nebenbei folgt unser Erzähler, der Bruder von Sadyk, dank dieser inspierienden Liebe auch seiner Berufung. In wenigen Worten: Eine ruhige und berührende Liebesgeschichte, aber vermutlich nicht die größte von der ihr jemals lesen werdet.

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