Loslassen und entspannen so einfach wie nie! Stress, Termindruck, Reizüberflutung: Immer mehr Menschen fühlen sich davon überfordert. Die richtige innere Haltung hilft dabei, sich von belastenden Situationen im Beruf und Privatleben nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Zehn frei kombinierbare Einheiten mit vielen praktischen Übungen vermitteln die Methoden für ein gelassenes, ausgeglichenes Leben. Loslassen, andere so sein lassen, wie sie sind, sich selbst nicht so ernst nehmen und zu den eigenen Schwächen stehen - ein Hörbuch, das spürbar gut tut.
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Habe mir mehr erhofft aufgerundete 3 Sterne
peedee am 23.07.2017
Bewertungsnummer: 1035691
Bewertet: eBook (ePUB)
Wie komme ich zu mehr Gelassenheit? Die Autoren versprechen zehn frei kombinierbare Einheiten mit praktischen Übungen, um die innere Haltung zu verändern, damit ich gelassener werde. Das klingt sehr gut!
Erster Eindruck: Ein auffälliges, grünes Cover mit einer auf dem Rasen liegenden, entspannenden Person; ein gut verständlicher Buchtitel gefällt mir gut.
Warum lese ich dieses Buch? Ich bin im Privatleben oftmals sehr ängstlich und mache mir zu viele Sorgen. Mir ist absolut bewusst, dass durch das Lesen eines Buches nicht plötzlich Gelassenheit in rauen Mengen in mich hineinfliesst, aber ein paar Tipps für (mehr) Gelassenheit und innere Ruhe sollten hier schon drinliegen. Ich habe bisher noch kein Buch des Autorenduos gelesen, nun jedoch festgestellt, dass bei mir noch Der Seelenschlüssel zum Wunschgewicht im Regal auf mich wartet.
Ich tue mich etwas schwer mit der Beurteilung dieses Buches, denn ich habe nicht wirklich Neues erfahren. Zudem hat es einige Dinge, die für mich unverständlich sind, hier ein paar Beispiele:
- Wie können wir gelassener werden? Beispielsweise indem wir ab sofort lernen, mehr Zeit für das Wesentliche einzuplanen, uns nicht länger über jeden Unsinn zu ärgern, oder anfangen, freundlicher mit uns umzugehen. All das sind wichtige Schritte auf dem Weg zum Ziel. Ich denke, dass ist jedem doch klar, oder? Aber wie das im Alltag umgesetzt werden soll, sehe ich nicht.
- Die Augen für die Wirklichkeit zu öffnen, besteht nun darin: Stelle dir nichts vor! Wie soll das gehen? Da ich keine Meditationsausbildung oder ähnliches habe, denke ich sofort an einen lila Elefanten, wenn man mir sagt, ich solle genau daran nicht denken. Einfach nichts denken funktioniert bei mir nicht.
- Stelle dir das Allerallerschlimmste vor. Du wirst feststellen, dass das erstaunlicherweise zu mehr Gelassenheit führt: Denn so schlimm kommts ganz bestimmt nicht Das ist für mich eine ganz und gar schlechte Idee, denn wer sowieso zum Katastrophieren neigt, kann sich da so hineinsteigern, dass es zum absoluten Gegenteil von Gelassenheit kommt.
- Man solle sich nicht mit anderen vergleichen ist auch klar. Dies ist eh eine meiner Baustellen, an denen ich dran bin.
Die Autoren erwähnen auch das Gelassenheitsgebet; dies begleitet mich bereits seit vielen Jahren: Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden. Trotz allem ist es für mich nicht einfach, dies jeden Tag umzusetzen.
Ich habe mir bewusst Zeit gelassen, dieses Buch zu lesen und die Übungen zu machen. Ich muss da einfach dranbleiben, dem Grübeln immer wieder Einhalt gebieten, um langfristig etwas herausholen zu können. Von mir gibt es aufgerundete 3 Sterne.
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