In seinem neuen Buch versammelt der renommierte Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer die besten Erkenntnisse aus der Naturwissenschaft. Ob von Galileo Galilei, Marie Curie oder Albert Einstein – es sind Weisheiten, die die Neugier für die Forscher wecken und Lust machen auf noch mehr Wissenschaft. In gewohnt unterhaltsamer und tiefsinniger Weise bringt uns Ernst Peter Fischer seine Faszination für diese Welt näher, regt dazu an, weiterzudenken und sich sein Staunen zu bewahren.
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umgeBUCHt Blog
aus Weeze
3/5
30.12.2016
Buch (Taschenbuch)
Empfohlen für Leser mit großem naturwissenschaftlichem Interesse
In seinem neuen Buch versammelt der renommierte Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer 50 Erkenntnisse aus der Naturwissenschaft und bietet dadurch einen Einblick in das Denken und Forschen berühmter Wissenschaftler.
Unterteilt ist das Buch in folgende Rubriken:
- Erkenntnisse aus Astronomie und Physik
- Erkenntnisse aus Mathematik und Informatik
- Erkenntnisse aus Naturforschung und Biologie
- Erkenntnisse aus Chemie und Medizin
- Erkenntnisse aus Molekularbiologie und Genetik
- Noch mehr Erkenntnisse.
Innerhalb der Rubriken folgen eingeleitet durch ein Zitat auf je knapp 4 Buchseiten die Erläuterungen zu dem jeweiligen Gelehrten. Gefallen hat mir hierbei, dass die Texte zum Teil mit kleinen Anekdoten gewürzt waren und doch, obwohl die Kapitel über die einzelnen Persönlichkeiten in sich abgeschlossen waren, zum Teil im darauf folgenden Kapitel aufgegriffen wurden. So entstand gelegentlich ein Sinnzusammenhang, der verdeutlichte, dass sich die Wissenschaftler gegenseitig inspiriert, zusammen gearbeitet und weiter entwickelt haben.
"Es macht einen besonderen Eindruck, wenn man die sehr unscheinbaren Knospen sieht, aus denen sich die ganze Wissenschaft entfaltet, den unbehilflichen Druck und die sehr unausgebildete Zeichensprache. Auch wenn man bedenkt, dass das, was einem jetzt wie das Stammeln eines Kindes vorkommt, seinerzeit nur den ersten Gelehrten verständlich war. (S. 57)
Nicht ohne Scham muss ich mir wohl eingestehen, dass meine vor mehr als 30 Jahren in der Schule erworbenen naturwissenschaftlichen Grundkenntnisse vermutlich vergleichbar mit denen eines stammelnden Kindes sind und einer dringenden Auffrischung bedürfen. Das ist mit diesem Buch, hinter dem ich dank des Titels/Untertitels eher eine eher populärwissenschaftliche Ausgabe vermutet hatte, nur zum Teil gelungen. Es war einiges Interessante in diesem Buch zu finden, aber teilweise konnte ich den Erläuterungen nicht folgen, da für mich zu viele Fachbegriffe enthalten waren. Das machte es für mich schwer, konzentriert bei der Sache zu bleiben.
Ich kann das Buch daher nur eingeschränkt empfehlen, bin aber der Ansicht, dass es Lesern mit großem naturwissenschaftlichem Interesse und besseren Vorkenntnissen als den meinen, viel Freude bereiten kann.
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