Die Prävention von Finanzkrisen. Wie kann man das Risiko einer Finanzkrise in Entwicklungs- und Schwellenländern verringern?
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
14,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.11.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
553 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668078529
Der internationale Finanzmarkt ist aufgrund der Volatilität der Kapitalströme und aufgrund eines fehlenden institutionellen Rahmens durch zahlreiche systematische und finanzielle Risiken gekennzeichnet. Die Liberalisierung der Finanz- und Kapitalmärkte wird einerseits als Entwicklungschance und andererseits als wichtigste Ursache der zunehmenden Finanzkrisen gesehen.
Die Häufung und Gravität der Finanzkrisen deuten daraufhin, dass es fundamentale Schwächen in der internationalen Finanzarchitektur gibt. Selbst Länder mit solider Wirtschaftspolitik und gesundem Kapitalmarkt blieben von den Wirtschaftskrisen nicht verschont (Stiglitz 2000, 1075). Finanz- und Währungskrisen gibt es so lange wie Finanzmärkte.
Das neue an den Finanzkrisen der 1990er Jahre ist, dass sie von globaler Dimension und potentiell schädlicher geworden sind. Daher ist es von zentraler Bedeutung für die Wirtschaftspolitik Wege zu finden, die die Risiken zukünftiger Finanzkrisen verringern können. Die Finanzkrisen der 1990er Jahre entstanden aufgrund einer Kombination von untragbaren Leistungsbilanzdefiziten, exzessiven kurzfristigen ausländischen Schulden und einem schwachen inländischen Bankensystem. Daher soll folgende Frage der Untersuchungsgegenstand des Referates sein:
Was kann getan werden, um die Risiken einer Finanzkrise in Entwicklungs- und Schwellenländern zu reduzieren?
Die Herausforderung für die Wirtschaftspolitik besteht darin, die Rahmenbedingungen für einen liberalen Finanzmarkt so zu setzen, dass diese Risiken und Schwächen in der internationalen Finanzarchitektur reduziert werden. Die Liberalisierung muss vor allem mit der Entwicklung des inländischen Kapitalmarktes und der Aufstellung von Regulierungs- und Überwachungsbehörden einhergehen. Jedoch stehen die Reformvorschläge vor dem Problem der "Unholy Trinity", die die gleichzeitige Erreichung von freiem Kapitalverkehr, stabilen Wechselkursen und nationaler Autonomie in der Geldpolitik unmöglich macht.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice