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Schnitt! Die ganze Geschichte der Chirurgie erzählt in 28 Operationen

6

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11037

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2016

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/2,8 cm

Gewicht

378 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

11. Auflage

Originaltitel

Onder het mes. De beroemdste patiënten en operaties uit de geschiedenis van de chriurgie

Übersetzt von

Bärbel Jänicke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30100-5

Beschreibung

Rezension

"Ein ganz wunderhübsches Buch (....) Neben allerlei illustren Fällen gibt es medizinische Grundlagen zu Luftröhrenschnitt und Leistenbruch. Klingt nach prima Bettlektüre für besinnliche Stunden. Bitte reichen Sie dazu ein Glas Tomatensaft." ("Sächsische Zeitung")
"Packend wie ein Krimi" ("BUNTE special Gesundheit")
"Das Buch besticht durch eine spannende Mischung aus medizinischem Fachwissen, historischen Fakten und Anekdoten. Es ist lehrreich, unterhaltend und hochspannend zugleich." ("Spektrum der Wissenschaft")
"unterhaltsamer, gut verständlicher Abriss der Chirurgie-Geschichte" ("Stern Gesund Leben, 6 / 2015")

Produktdetails

Verkaufsrang

11037

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2016

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/2,8 cm

Gewicht

378 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

11. Auflage

Originaltitel

Onder het mes. De beroemdste patiënten en operaties uit de geschiedenis van de chriurgie

Übersetzt von

Bärbel Jänicke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30100-5

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

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  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    5/5

    24.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine abenteuerliche Reise durch die Geschichte der Chirurgie

    Arnold van de Laar, praktizierender Chirurg, führt ausführlich in das Thema ein. "In diesem Buch versuche ich, als Chirurg kritisch und ohne magische Verklärung die Geschichte meines Fachs anhand berühmter Patienten, berühmter Chirurgen und erstaunlicher Operationen zu erzählen." In dieser Einführung deutet sich bereits an, dass der Autor ein begabter Wissensvermittler ist. Er erzählt nachfolgend die Entwicklung der Chirurgie anhand von 28 Einzelschicksalen auf lesenswerte Art und Weise. So kann der Leser nur staunen über die Courage des Amsterdamer Schmieds Jan de Doot, der im 17. Jahrhundert lebte und sich seinen Blasenstein eigenhändig heraus geschnitten hat. Die Anfänge der Anästhesie waren noch in weiter Ferne und gehen auf das 19. Jahrhundert zurück. Während de Doots zu seiner Zeit nicht auf qualifizierte Chirurgen zurückgreifen konnte, hätten dem großen Entfesselungskünstler Harry Houdini 1926 mit seiner akuten Blinddarmentzündung geeignete operative Möglichkeiten zur Verfügung gestanden, statt in diesem Zustand mit Kräfte raubenden Entfesselungstricks vor Publikum aufzutreten. Über den Mord an Präsident Kennedys ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien, u.a. hinsichtlich der Schusskanäle bzw. der Frage, ob ein Täter oder mehrere Täter geschossen haben. Van de Laar beschreibt die Verletzungen und die Behandlungen Kennedys und beseitigt dabei zumindest diesen Widerspruch in der Legendenbildung. Besonders hart getroffen hat es den Chirurgen Malcom Perry, der innerhalb von 2 Tagen sowohl Kennedy als auch dessen mutmaßlichen Mörder Lee Harvey Oswald operieren musste. Während die Operationsteams in den Fällen Kennedy und Oswald chancenlos waren, hätte die Krankengeschichte des Schah Mohammad Reza Pahlavi auch anders ausgehen können. An dieser Geschichte wird deutlich, dass auch berühmte Chirurgen nicht immer fehlerfrei arbeiten. Aber die Fehler liegen manchmal auch bei den Patienten; der große Musiker Bob Marley hätte länger leben können, wenn er auf seine Ärzte gehört hätte. "Die Evolution funktioniert nach dem Prinzip, dass Nachfahren mit dem zurechtkommen müssen, was ihnen die Vorfahren mitgegeben haben." Aus diesem Grund hat auch die Umstellung auf den aufrechten Gang Folgen für die Physis des Menschen. Hierzu gehören Anfälligkeiten für Krampfadern, Hämorrhoiden und Leistenbruch. Der Autor erklärt, warum das so ist. Die Erkenntnisse der Evolutionsforschung haben Einzug gehalten in die Medizin. "Operieren ist schön, aber die Verantwortung wiegt bleischwer." Damit beschreibt van de Laar die Situation aus dem Blickwinkel eines Chirurgen. Während früher die Kunst darin bestand, besonders schnell zu arbeiten, damit der Patient nicht während der OP aufsprang und schreiend weglief, kommt es heute insbesondere auf Präzision an und dank Anästhesie sind die Voraussetzungen dafür auch gegeben. Zu jedem Kapitel gibt es eine separat kenntlich gemachte Seite, die nicht zum Fließtext gehört und auf der medizinische Grundlagen erklärt werden. Es werden dort Begriffe oder Verfahren erläutert, die für das jeweilige Kapitel von Bedeutung sind. Die letzten Seiten des Buches enthalten Visionen für die Zukunft, ein Glossar medizinischer Begriffe und ein Quellenverzeichnis. Medizinische Berichte können trocken, langweilig und schwer verdaulich sein oder unterhaltsam, spannend und allgemeinverständlich, wie die Geschichten von Arnold van de Laar. Das Verhältnis zwischen Historie, Fallbeschreibung, Medizin und Folgerungen ist ausgewogen, sodass man das Buch nur ungern zur Seite legt.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    11.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Super Unterhaltsam!

    Tolle Geschichten und interessante Erläuterungen - auch oder besonders für Nicht-ChirurgInnen.

  • Bewertung

    aus Bonn

    5/5

    23.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Der Hammer! :)

    Dieses Bestellverfahren ist unfassbar praktisch, wenn man keine Zeit hat z.B. nach einem bestimmten Buch zu suchen. Ich habe es schon mehrmals verwendet :). Die Bücher waren alle schnell da, keine extra Zusatzkosten! Kann ich nur empfehlen! Macht bitte weiter so!

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    30.06.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Eine anschauliche Reise durch die Geschichte der CHirurgie

    Der Autor Arnold van de Laar ist selbst Chirurg und erzählt in 28 Operationen den geschichtlichen Werdegang seiner Zunft. Ursprünglich sind die Chirurgen Bader und/oder Feldschere – reine Handwerker und werden daher von den studierten Ärzten scheel angesehen. Wenn jemand erkrankt, holt man den Bader und nicht den Medicus. Zur Aderlassen, Einläufe geben oder Furunkel aufschneiden, das sind Jahrhunderte lang die Aufgaben des Chirurgen. Knochenbrüche richtete sowohl der Chirurg als auch der Henker ein. Erst mit der Erfindung der Narkose ist ein schonendes Operieren möglich. Zuvor üben sich die Chirurgen im Wettstreit um das „schnellste Messer“. Die Geschichte ihrer Zunft ist eine interessante, wie Arnold van de Laar in seinem Buch "Schnitt! Die ganze Geschichte der Chirurgie erzählt in 28 Operationen" beschreibt. Dieses Buch ist ein reines Lesevergnügen! Es ist sehr gut aufgebaut. Ein Lob muss auch der Übersetzung ausgesprochen werden. Die 28 Operationen sind anschaulich und mit einem Augenzwinkern geschildert. Die eine oder Anekdote lockert den fachlichen Teil recht gut auf. Einen Namen allerdings vermisse ich: Jean-Dominique Larrey, der Chirurg Napoleons wie er häufig genannt wird. Larrey studierte Medizin und war gleichzeitig als Militärchirurg auf den Schlachtfeldern, die Napoleon hinterlassen hat. Larrey ist so etwas wie das „missing link“ zwischen Chirurg und Arzt. Er war nicht nur ein Virtuose mit dem Skalpell, das vor allem den Soldaten, denen Gliedmaßen amputiert werden musste, sondern er hat auf dem Russlandfeldzug 1812 die lokalanästhetische Wirkung der Kälte beobachtet und versucht ein Mindestmaß an Hygiene in den Lazaretten einzuführen. Fazit: Trotz aller wirklich spannend erzählten historischen Rückblicken bin ich allerdings sehr dankbar, heute und hier in Mitteleuropa zu leben. Gerne gebe ich diesem interessanten Buch 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    24.11.2016

    Buch (Taschenbuch)

    "Die ganze Geschichte der Chirurgie"

    das ist der Untertitel des schönen Lesebuches des niederländischen Chirurgen Arnold van de Laar, das mich diesen Sommer gefesselt hat. Wussten Sie, warum die Prostata heisst wie sie heisst? Ich dachte (als Anatom) ich wüsste warum - doch nun erst habe ich begriffen, dass sie bei Blasensteinoperationen im Weg ist, und daher der Name kommt, und nicht von falsch gedeuteten Errektions-Verstärkungen bei Druck auf die "Vorsteherdrüse". Peinlich, dachte ich, hat zum Glück niemand gemerkt die letzten 40 Jahre... Tatsächlich ist van de Laars Buch voller Überraschungen und fröhlicher Wendungen, man kann es wirklich wie einen Krimi lesen. Und in jedem Kapitel gibt es eine (entspannt und locker gemachte) "Lern-Ecke", einen Kasten, über z.B. "Blutkreislauf" oder "Lage und Richtung im Körper". Richtig klasse ist z.B., wie er im Kapitel 8 "Lucy und die moderne Chirurgie" plaudernd erläutert, wie ein Konstruktionsfehler des "Affenkörpers" mit der Aufrichtung unserer Vorfahren die Varizen entstehen lässt und schildert dann die verschiedenen Methoden der chirurgischen Behandlung. Zugleich ist es eben auch nicht nur "chirurgisch", es ist - sehr menschlich, was und wie van de Laar schreibt. Ein anregendes und kluges Buch, das man selbst als Fachperson gut selbst lesen und man allen an Medizin und Körper Interessierten gut zum Geschenk machen kann. Hier noch die Themenliste (Kasten) - und dann starten Sie mal, es zu lesen. --- Themenliste: Lithothomie - Asphyxie - Wundheilung - Schock - Adipositas - Stoma - Fraktur - Varizen - Peritonitis - Narkose - Gangrän - Diagnose - Komplikationen - Dissemination - Abdomen - Aneurysma - Laparoskopie - Kastration - Lungenkarzinom - Placebo - Nabelbruch - short stay, fast track - Mors in tabula - Prothese - Carotis - Gastrektomie - Fistula ani - Elektrizität. ---Ende Kasten

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