Die Reformationspolitik Philipp des Großmütigen von Hessen. Der Landgraf als Bewahrer des Friedens bei den Protestanten
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
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Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
26.04.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
601 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668204911
Das heutige Bild Hessens zum Reformationszeitalter ist hauptsächlich von Christoph Rommel geprägt. Der hessische Historiker schuf im 19. Jahrhundert eine, bis heute in ihrer Quellennähe, unübertroffene Darstellung des Landesstaates. Obwohl eine ausführliche Biographie Philipps und eine zusammenfassende Monographie bisher fehlen, widmeten sich zahlreiche Historiker der reformatorischen Politik des hessischen Landfürsten. Besonders das Philipp-Jahr, der 500. Geburtstag des Landesherrn, schlug sich in einer ausführlichen Bibliographie in Form von Sammelbänden und Ausstellungskatalogen nieder.
Um die philippinische Reformations- und Konfessionspolitik hinreichend erläutern zu können, werde ich zunächst die politische Persönlichkeit Philipps skizzieren. In der Wissenschaft gehen die Meinungen über den Landgrafen auseinander. So argumentieren Kritiker mit seinem fatalen Fehler der Doppelehe, welcher nicht nur ihm persönlich, sondern auch Hessen und den Verbündeten Städten innerhalb des Schmalkaldischen Bundes, immens schadete.
Demgegenüber verdeutlichen viele Historiker die beeindruckenden politischen Erfolge Philipps als Anführer der Reformation in Hessen und der evangelischen Stände im Reich. Laut Volker Press ist keiner mit der Reformation und der evangelischen Bewegung so eng verbunden, wie Philipp der Großmütige von Hessen. Neben seiner Persönlichkeit bildete auch die Ausgangslage Hessens vor dem Amtsantritt Philipps 1518 eine wichtige Voraussetzung, um den Verlauf der Reformation in Hessen ausreichend explizieren zu können. Die verbesserte politische und geographische Ausgangslage Hessens im späten 15. und frühen 16. Jahrhundert waren wichtige Grundlagen für die erfolgreiche reformatorische Innen- und Außenpolitik des Landgrafen.
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