Produktbild: Old School
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John Niven

1. Old School

Old School

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Gerd Köster

Spieldauer

10 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.11.2015

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

100

Verlag

Random House Audio

Originaltitel

Reservoir Oaps (Heineman)

Sprache

Deutsch

EAN

9783837130355

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Gerd Köster

Spieldauer

10 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.11.2015

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

100

Verlag

Random House Audio

Originaltitel

Reservoir Oaps (Heineman)

Sprache

Deutsch

EAN

9783837130355

Herstelleradresse

Random House Audio [9]
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Fax: +49 89 41363333

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Genial, zynisch und herrlich unkorrekt

Igelmanu66 aus Mülheim am 22.01.2018

Bewertungsnummer: 1077322

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Es ist völliger Wahnsinn, oder?«, fragte Julie. »Ja. Eindeutig Wahnsinn.« »Wir sollten besser die Notbremse ziehen, bevor es zu spät ist.« »Himmel, nein.« »Wie bitte?« »Es scheint mir immer noch besser zu sein als die Alternative.« »Die Alternative?« »Dir wieder so einen beschissenen Job zu suchen, wie du ihn gerade erst losgeworden bist. Krieg ich eine Knarre?« Die Person, die da so energisch nach einer Waffe verlangt, ist stolze 87 Jahre alt, ihre Mitstreiterinnen wirken dagegen mit ihren 60 Jahren wie junge Hüpfer. Trotzdem stehen sie alle vor dem Problem, dass sich ihr Lebensabend nicht im Geringsten so darstellt, wie sie ihn sich erhofft hatten. Susan beispielsweise wurde gerade mit der Erkenntnis konfrontiert, dass ihr Ehemann seit vielen Jahren ein Doppelleben führte, das ihm nun den Tod und ihr einen unerwarteten Schuldenberg brachte. Julies Existenz ging schon vor Jahren den Bach hinunter, sie lebt in einer Sozialwohnung und putzt in einem Pflegeheim. Wo Ethel in einem Rollstuhl sitzt und sich nichts mehr wünscht, als noch mal etwas Aufregendes zu erleben. Geld muss her, aber woher nehmen? Als die Bank Susan auch noch ihr Haus nimmt, reift in den Freundinnen ein Plan. Ein äußerst ungewöhnlicher Plan. Aber was hat man schließlich schon zu verlieren? Meine Güte, was habe ich gelacht! Dieses Buch ist einfach genial, zynisch und herrlich unkorrekt! Alte Damen sind ja normalerweise nicht die klassischen Ganoven, aber diese hier ziehen alle Register und agieren einfach großartig. Dass sie eigentlich im Unrecht sind, vergisst man sehr schnell, denn sie sind so sympathisch und ihre Beweggründe so überaus nachvollziehbar. Im Gegenteil fiebert man mit ihnen mit und freut sich, wenn der sie verfolgende Polizist, alle Klischees bedienend, immer wieder den Kürzeren zieht. Das Ganze wird zu einem rasanten Roadmovie mit einem furiosen Showdown und einem Ende, das mich breit grinsend und hochzufrieden das Buch zuklappen ließ. Zwangsläufig kann man nicht umhin, darüber nachzudenken, wie viele Menschen doch im Rentenalter von Armut betroffen sind. Ihre Anzahl steigt stetig, nicht wenige müssen weiterhin arbeiten gehen, um überhaupt ihren Unterhalt bestreiten zu können. Das alles ist nicht gerecht, es ist sogar unglaublich ungerecht. Natürlich ist der Lösungsansatz von Susan, Julie und Ethel keiner, den man auf die Masse übertragen sollte. Aber es macht großen Spaß, sich das einmal vorzustellen! Kleine Warnung am Rande: Das Buch strotzt vor dem, was man als „derbe Sprache“ bezeichnen kann. Wer unangenehm berührt wird, wenn alte Damen fluchen und sexuell kein Blatt vor den Mund nehmen, der ist hier falsch. Und wer den Fehler begeht, über eine Räuberin im Rollstuhl zu lachen, wird das bös bereuen… Fazit: Herrlich unkorrekt - was habe ich gelacht!

Genial, zynisch und herrlich unkorrekt

Igelmanu66 aus Mülheim am 22.01.2018
Bewertungsnummer: 1077322
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Es ist völliger Wahnsinn, oder?«, fragte Julie. »Ja. Eindeutig Wahnsinn.« »Wir sollten besser die Notbremse ziehen, bevor es zu spät ist.« »Himmel, nein.« »Wie bitte?« »Es scheint mir immer noch besser zu sein als die Alternative.« »Die Alternative?« »Dir wieder so einen beschissenen Job zu suchen, wie du ihn gerade erst losgeworden bist. Krieg ich eine Knarre?« Die Person, die da so energisch nach einer Waffe verlangt, ist stolze 87 Jahre alt, ihre Mitstreiterinnen wirken dagegen mit ihren 60 Jahren wie junge Hüpfer. Trotzdem stehen sie alle vor dem Problem, dass sich ihr Lebensabend nicht im Geringsten so darstellt, wie sie ihn sich erhofft hatten. Susan beispielsweise wurde gerade mit der Erkenntnis konfrontiert, dass ihr Ehemann seit vielen Jahren ein Doppelleben führte, das ihm nun den Tod und ihr einen unerwarteten Schuldenberg brachte. Julies Existenz ging schon vor Jahren den Bach hinunter, sie lebt in einer Sozialwohnung und putzt in einem Pflegeheim. Wo Ethel in einem Rollstuhl sitzt und sich nichts mehr wünscht, als noch mal etwas Aufregendes zu erleben. Geld muss her, aber woher nehmen? Als die Bank Susan auch noch ihr Haus nimmt, reift in den Freundinnen ein Plan. Ein äußerst ungewöhnlicher Plan. Aber was hat man schließlich schon zu verlieren? Meine Güte, was habe ich gelacht! Dieses Buch ist einfach genial, zynisch und herrlich unkorrekt! Alte Damen sind ja normalerweise nicht die klassischen Ganoven, aber diese hier ziehen alle Register und agieren einfach großartig. Dass sie eigentlich im Unrecht sind, vergisst man sehr schnell, denn sie sind so sympathisch und ihre Beweggründe so überaus nachvollziehbar. Im Gegenteil fiebert man mit ihnen mit und freut sich, wenn der sie verfolgende Polizist, alle Klischees bedienend, immer wieder den Kürzeren zieht. Das Ganze wird zu einem rasanten Roadmovie mit einem furiosen Showdown und einem Ende, das mich breit grinsend und hochzufrieden das Buch zuklappen ließ. Zwangsläufig kann man nicht umhin, darüber nachzudenken, wie viele Menschen doch im Rentenalter von Armut betroffen sind. Ihre Anzahl steigt stetig, nicht wenige müssen weiterhin arbeiten gehen, um überhaupt ihren Unterhalt bestreiten zu können. Das alles ist nicht gerecht, es ist sogar unglaublich ungerecht. Natürlich ist der Lösungsansatz von Susan, Julie und Ethel keiner, den man auf die Masse übertragen sollte. Aber es macht großen Spaß, sich das einmal vorzustellen! Kleine Warnung am Rande: Das Buch strotzt vor dem, was man als „derbe Sprache“ bezeichnen kann. Wer unangenehm berührt wird, wenn alte Damen fluchen und sexuell kein Blatt vor den Mund nehmen, der ist hier falsch. Und wer den Fehler begeht, über eine Räuberin im Rollstuhl zu lachen, wird das bös bereuen… Fazit: Herrlich unkorrekt - was habe ich gelacht!

»Es ist völliger Wahnsinn,…

Igelmanu aus Mülheim am 21.01.2018

Bewertungsnummer: 2711592

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Es ist völliger Wahnsinn, oder?«, fragte Julie. »Ja. Eindeutig Wahnsinn.« »Wir sollten besser die Notbremse ziehen, bevor es zu spät ist.« »Himmel, nein.« »Wie bitte?« »Es scheint mir immer noch besser zu sein als die Alternative.« »Die Alternative?« »Dir wieder so einen beschissenen Job zu suchen, wie du ihn gerade erst losgeworden bist. Krieg ich eine Knarre?« Die Person, die da so energisch nach einer Waffe verlangt, ist stolze 87 Jahre alt, ihre Mitstreiterinnen wirken dagegen mit ihren 60 Jahren wie junge Hüpfer. Trotzdem stehen sie alle vor dem Problem, dass sich ihr Lebensabend nicht im Geringsten so darstellt, wie sie ihn sich erhofft hatten. Susan beispielsweise wurde gerade mit der Erkenntnis konfrontiert, dass ihr Ehemann seit vielen Jahren ein Doppelleben führte, das ihm nun den Tod und ihr einen unerwarteten Schuldenberg brachte. Julies Existenz ging schon vor Jahren den Bach hinunter, sie lebt in einer Sozialwohnung und putzt in einem Pflegeheim. Wo Ethel in einem Rollstuhl sitzt und sich nichts mehr wünscht, als noch mal etwas Aufregendes zu erleben. Geld muss her, aber woher nehmen? Als die Bank Susan auch noch ihr Haus nimmt, reift in den Freundinnen ein Plan. Ein äußerst ungewöhnlicher Plan. Aber was hat man schließlich schon zu verlieren? Meine Güte, was habe ich gelacht! Dieses Buch ist einfach genial, zynisch und herrlich unkorrekt! Alte Damen sind ja normalerweise nicht die klassischen Ganoven, aber diese hier ziehen alle Register und agieren einfach großartig. Dass sie eigentlich im Unrecht sind, vergisst man sehr schnell, denn sie sind so sympathisch und ihre Beweggründe so überaus nachvollziehbar. Im Gegenteil fiebert man mit ihnen mit und freut sich, wenn der sie verfolgende Polizist, alle Klischees bedienend, immer wieder den Kürzeren zieht. Das Ganze wird zu einem rasanten Roadmovie mit einem furiosen Showdown und einem Ende, das mich breit grinsend und hochzufrieden das Buch zuklappen ließ. Zwangsläufig kann man nicht umhin, darüber nachzudenken, wie viele Menschen doch im Rentenalter von Armut betroffen sind. Ihre Anzahl steigt stetig, nicht wenige müssen weiterhin arbeiten gehen, um überhaupt ihren Unterhalt bestreiten zu können. Das alles ist nicht gerecht, es ist sogar unglaublich ungerecht. Natürlich ist der Lösungsansatz von Susan, Julie und Ethel keiner, den man auf die Masse übertragen sollte. Aber es macht großen Spaß, sich das einmal vorzustellen! Kleine Warnung am Rande: Das Buch strotzt vor dem, was man als „derbe Sprache“ bezeichnen kann. Wer unangenehm berührt wird, wenn alte Damen fluchen und sexuell kein Blatt vor den Mund nehmen, der ist hier falsch. Und wer den Fehler begeht, über eine Räuberin im Rollstuhl zu lachen, wird das bös bereuen… Fazit: Herrlich unkorrekt - was habe ich gelacht!

»Es ist völliger Wahnsinn,…

Igelmanu aus Mülheim am 21.01.2018
Bewertungsnummer: 2711592
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Es ist völliger Wahnsinn, oder?«, fragte Julie. »Ja. Eindeutig Wahnsinn.« »Wir sollten besser die Notbremse ziehen, bevor es zu spät ist.« »Himmel, nein.« »Wie bitte?« »Es scheint mir immer noch besser zu sein als die Alternative.« »Die Alternative?« »Dir wieder so einen beschissenen Job zu suchen, wie du ihn gerade erst losgeworden bist. Krieg ich eine Knarre?« Die Person, die da so energisch nach einer Waffe verlangt, ist stolze 87 Jahre alt, ihre Mitstreiterinnen wirken dagegen mit ihren 60 Jahren wie junge Hüpfer. Trotzdem stehen sie alle vor dem Problem, dass sich ihr Lebensabend nicht im Geringsten so darstellt, wie sie ihn sich erhofft hatten. Susan beispielsweise wurde gerade mit der Erkenntnis konfrontiert, dass ihr Ehemann seit vielen Jahren ein Doppelleben führte, das ihm nun den Tod und ihr einen unerwarteten Schuldenberg brachte. Julies Existenz ging schon vor Jahren den Bach hinunter, sie lebt in einer Sozialwohnung und putzt in einem Pflegeheim. Wo Ethel in einem Rollstuhl sitzt und sich nichts mehr wünscht, als noch mal etwas Aufregendes zu erleben. Geld muss her, aber woher nehmen? Als die Bank Susan auch noch ihr Haus nimmt, reift in den Freundinnen ein Plan. Ein äußerst ungewöhnlicher Plan. Aber was hat man schließlich schon zu verlieren? Meine Güte, was habe ich gelacht! Dieses Buch ist einfach genial, zynisch und herrlich unkorrekt! Alte Damen sind ja normalerweise nicht die klassischen Ganoven, aber diese hier ziehen alle Register und agieren einfach großartig. Dass sie eigentlich im Unrecht sind, vergisst man sehr schnell, denn sie sind so sympathisch und ihre Beweggründe so überaus nachvollziehbar. Im Gegenteil fiebert man mit ihnen mit und freut sich, wenn der sie verfolgende Polizist, alle Klischees bedienend, immer wieder den Kürzeren zieht. Das Ganze wird zu einem rasanten Roadmovie mit einem furiosen Showdown und einem Ende, das mich breit grinsend und hochzufrieden das Buch zuklappen ließ. Zwangsläufig kann man nicht umhin, darüber nachzudenken, wie viele Menschen doch im Rentenalter von Armut betroffen sind. Ihre Anzahl steigt stetig, nicht wenige müssen weiterhin arbeiten gehen, um überhaupt ihren Unterhalt bestreiten zu können. Das alles ist nicht gerecht, es ist sogar unglaublich ungerecht. Natürlich ist der Lösungsansatz von Susan, Julie und Ethel keiner, den man auf die Masse übertragen sollte. Aber es macht großen Spaß, sich das einmal vorzustellen! Kleine Warnung am Rande: Das Buch strotzt vor dem, was man als „derbe Sprache“ bezeichnen kann. Wer unangenehm berührt wird, wenn alte Damen fluchen und sexuell kein Blatt vor den Mund nehmen, der ist hier falsch. Und wer den Fehler begeht, über eine Räuberin im Rollstuhl zu lachen, wird das bös bereuen… Fazit: Herrlich unkorrekt - was habe ich gelacht!

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