Geschlossener Vollzug für delinquente Kinder und Jugendliche. Analyse politischer Forderungen aus pädagogischer Sicht
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.01.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
341 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668122284
"Massive Zunahme der Kinderkriminalität", so lautet der fettgedruckte Titel eines Artikels der Presse (vgl. diepresse.com, 10.10.2008). Diese Haltung findet auch im medialen Diskurs und in fordernden Stimmen von Politikern seinen Ausdruck: "Lange Jugendstrafen sind selten. Experten fordern Gesetzesänderung, um härtere Strafen verhängen zu können" (Häuptli, NZZ vom 12. Juli 2009). Diese Schlagzeile der NZZ ist keine Ausnahme. Sie widerspiegelt die weitverbreitete Forderung härterer Bestrafung von kriminellen Kindern und Jugendlichen. Politik und Medien rufen immer wieder auf zur Abkehr von der "Kuschelpädagogik" (vgl. bspw. Chassot, NZZ 14.11.2010).
Es zeigt sich, dass die vorherrschende Diskussion über eine geschlossene Unterbringung für delinquente bzw. mehrfach auffällige Kinder und Jugendliche stark ideologisiert wird. Das Phänomen Kinderkriminalität wird von verschiedenen Seiten funktionalisiert. Kinderkriminalität und bedrohlich steigende Statistiken werden sowohl von Politikern und politischen Parteien als auch von den Medien immer wieder hervorgeholt, wenn es darum geht neue Wählerschaft auf sich aufmerksam zu machen oder die Leserschaft in Bann zu ziehen, während pädagogische Fachleute dies einhellig ablehnen.
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