Musikgenrestereotype und ihr Einfluss auf das Lehrerurteil über Schüler im jugendlichen Alter
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.02.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
304 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668161818
Man erkennt sie schon von weitem. Schwarze Stiefel, schwarze Jeans, schwarze Lederjacken, T-Shirts bedruckt mit Gewaltmotiven und okkulter Symbolik und dann noch die langen Haare. Fragt man andere Menschen nach der präferierten Musikrichtung von Personen mit solch einem Kleidungsstil, werden sie diese relativ mühelos als Fans der Musikrichtung Heavy Metal identifizieren können. Genauso leicht fällt es, bei Menschen (in diesem Fall vor allem Männer) mit tiefsitzenden Jeans und sehr weiten, langen T-Shirts von einem Hip Hop- oder Rap-Hörer zu sprechen.
Allein schon durch ihr Äußeres werden diese Personen von anderen Menschen sozialen Gruppen zugeordnet. Je nach Situation und Kontext befindet sich ein Mensch in verschiedenen sozialen Gruppen (z.B. im Ausland zugehörig zur Gruppe "Tourist", zu Hause ein "Student"). Soziale Gruppen teilen gemeinsame Charakteristiken, die soziale Bedeutung für sie und/oder für andere haben. Der Vorgang, der die soziale Gruppenbildung bestimmt, heißt soziale Kategorisierung. Damit ist der Prozess der Identifizierung von Individuen als Mitglieder einer bestimmten Gruppe gemeint.
Dies erfolgt aufgrund der Tatsache, dass sie Merkmale aufweisen, die typisch für die jeweilige Gruppe sind. Das geschieht sehr schnell und automatisch. Stereotype sind eben diese Zuschreibungen, die sowohl positiver als auch negativer Art sein können. Manche Stereotype beschreiben existierende Unterschiede zwischen Gruppen, dabei werden diese Unterschiede aber übertrieben dargestellt. Andere Stereotype sind hingegen nicht zutreffend. Stereotype werden gebildet durch Interaktion mit sozialen Gruppen, oder durch Erzählungen anderer Menschen über diese Gruppe (Smith & Mackie, 2000).
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