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Spock und ich

Mein Freund Leonard Nimoy

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.10.2016

Verlag

Heyne

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

22,2/14,8/3 cm

Beschreibung

Rezension

"'Spock und ich: Mein Freund Leonard Nimoy' ist [...] ein lohnendes Buch für alle, die sich für William Shatner interessieren." ("Frank Patalong auf spiegel.de")
"Nicht nur für Trekkies eine lohnende Lektüre." ("Matthias Glatthor, Börsenblatt")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.10.2016

Verlag

Heyne

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

22,2/14,8/3 cm

Gewicht

470 g

Originaltitel

Leonard: My Fifty-Year Friendship with a Remarkable Man

Übersetzer

Johanna Wais

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-20143-9

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Geschichte einer Freundschaft

Igelmanu66 aus Mülheim am 21.01.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Ich war es … und werde es immer sein … Ihr Freund.« Wer, so wie ich, viele wichtige Abende seiner Kindheit vor dem Fernseher verbracht hat, auf die magischen Worte »Der Weltraum, unendliche Weiten.« wartend, der weiß ganz genau, wer da wem und in welcher Situation eine solche Freundschaftserklärung macht. Die Szene, in der Mr. Spock stirbt, hat sicher niemanden kalt gelassen. Und wie oft mag William Shatner nach dem Tod seines besten Freundes im Jahr 2015 an sie zurückgedacht haben? Dass er sein Buch mit der Schilderung der Szene beginnt, lässt eine Antwort erahnen… Spock ist ein Charakter, der über Generationen bekannt ist und den selbst Menschen erkennen, die keine einzige Folge Star Trek gesehen haben. Dieses Buch nähert sich nicht nur dem Menschen hinter der Figur Spock, sondern es legt einen Schwerpunkt auf die gut fünfzig Jahre dauernde Freundschaft zwischen Leonard Nimoy und William Shatner. Schon nach kurzer Zeit hat man als Leser das Gefühl, dass diese beiden Menschen Freunde werden mussten, dass irgendein Schicksal sie dazu bestimmt hatte. Sie wiesen viele Gemeinsamkeiten auf und wo sie zum Beispiel charakterlich verschieden waren, ergänzten sie sich eben dadurch perfekt. Die Gemeinsamkeiten begannen schon in frühester Kindheit. Die beiden wurden im Abstand von nur vier Tagen geboren, beide wuchsen in jüdisch-orthodoxen Immigrantenfamilien der unteren Mittelschicht auf, begannen im Alter von acht Jahren mit der Schauspielerei. Und bis Star Trek sie unerwartet zu Stars machte, waren sie viele Jahre lang gezwungen, jede sich bietende Rolle anzunehmen und ständig nebenbei zu jobben, um das Überleben zu sichern. Ich war erstaunt über die enorme Anzahl von Klein- und Kleinstrollen, die hier aufgezählt wurden, vor Spock hatte Leonard Nimoy keine einzige Rolle mehr als zwei Wochen lang. Und was die Jobs angeht, war auch gefühlt alles dabei, unter anderem war er Verkäufer für Staubsauger und exotische Zierfische. Und dann kam das Jahr 1965, kam Star Trek. Beim Dreh lernten sich Shatner und Nimoy kennen, aber ihre Beziehung war zu Beginn nicht ohne Konflikte, es war keine Freundschaft „auf den ersten Blick“. Dafür aber eine, die sich entwickelte und umso inniger wurde. Daran lässt Shatner den Leser teilhaben. Das Ergebnis ist eine Art Doppelbiographie, Shatner berichtet bei fast jedem Punkt zusätzlich, wie es jeweils bei ihm war. Dadurch erfährt man auch über ihn als Mensch viel, er erzählt sehr offen und wirkt schonungslos ehrlich. Und natürlich geht es immer wieder um Spock. Wie entstand die Figur, wie entwickelte sie sich und wie groß war der wechselseitige Einfluss zwischen Spock und Nimoy? Shatner schreibt in diesem Zusammenhang schon mal von „Leonards Spockigkeit“. Ich fand es faszinierend, wie stark Nimoy seine berühmteste Rolle formte, was er alles zu ihrer Entwicklung beitrug… »Spock stand so nicht im Skript. Abgesehen vom Äußeren war die ganze Figur Leonards Werk. Er brachte die Seele dieses Charakters zum Vorschein.« Und nicht nur die Seele. Der Vulkanische Nackengriff und der Vulkanische Gruß waren seine Erfindung, konsequent schützte er seinen Charakter, achtete darauf, dass alles rund um ihn logisch und stimmig war. Tatsächlich waren Logik und Präzision auch im privaten Leben seine ständigen Begleiter. Aber da war noch mehr, viel mehr. Der Mensch Leonard Nimoy war äußerst vielschichtig und sensibel. Er sang und schrieb Gedichte, war ein leidenschaftlicher Fotograf, gläubiger Jude und Alkoholiker. Er war politisch engagiert und Nächstenliebe war für ihn nicht nur ein schönes Wort. Star Trek selbst ist natürlich auch ein Thema, das ließe sich gar nicht vermeiden. Shatner erzählt über die Serie und die Filme, über Erlebnisse beim Dreh, über Conventions und darüber, wie es war, plötzlich ein Star zu sein, plötzlich zu erleben, dass nahezu jeder Mensch in einem zunächst Kirk oder Spock sieht. Ein Mittelteil mit Fotos rundet alles perfekt ab. In seiner Art zu erzählen, bleibt Shatner nicht immer chronologisch, macht den ein oder anderen Sprung. Aber dafür wirkt alles sehr lebendig, ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass er mir gegenüber auf dem Sofa sitzt und plaudert. Er blickt auf ein langes Leben zurück, auf eine lange Freundschaft. Bei der Fülle der Erinnerungen ersetzt manchmal ein Gefühl das konkrete Erlebnis. Das klingt dann etwa so: „Wir sagten etwas, das uns total wichtig war. Ich weiß nur nicht mehr, was es war.“ Das ist echt, das ist lebendig. Fazit: Die Geschichte einer Freundschaft und ein intensiver Blick auf eine faszinierende Persönlichkeit. Für Fans ein Muss! Bei vielen [Conventions] gingen wir zu zweit auf die Bühne und erzählten etwas. Das gefiel mir am besten. Leonard machte sich unheimlich gern über mich lustig – wegen irgendetwas, das ich mal getan hatte, und das Publikum liebte diese Geschichten. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich Leonard vor mir, wie er auf mich deutet und zutiefst vorwurfsvoll sagt: »Dies ist der Mann, der mein Fahrrad gestohlen hat. Das war nicht nett. Wer bitte stiehlt das Fahrrad eines Außerirdischen?«

Geschichte einer Freundschaft

Igelmanu66 aus Mülheim am 21.01.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Ich war es … und werde es immer sein … Ihr Freund.« Wer, so wie ich, viele wichtige Abende seiner Kindheit vor dem Fernseher verbracht hat, auf die magischen Worte »Der Weltraum, unendliche Weiten.« wartend, der weiß ganz genau, wer da wem und in welcher Situation eine solche Freundschaftserklärung macht. Die Szene, in der Mr. Spock stirbt, hat sicher niemanden kalt gelassen. Und wie oft mag William Shatner nach dem Tod seines besten Freundes im Jahr 2015 an sie zurückgedacht haben? Dass er sein Buch mit der Schilderung der Szene beginnt, lässt eine Antwort erahnen… Spock ist ein Charakter, der über Generationen bekannt ist und den selbst Menschen erkennen, die keine einzige Folge Star Trek gesehen haben. Dieses Buch nähert sich nicht nur dem Menschen hinter der Figur Spock, sondern es legt einen Schwerpunkt auf die gut fünfzig Jahre dauernde Freundschaft zwischen Leonard Nimoy und William Shatner. Schon nach kurzer Zeit hat man als Leser das Gefühl, dass diese beiden Menschen Freunde werden mussten, dass irgendein Schicksal sie dazu bestimmt hatte. Sie wiesen viele Gemeinsamkeiten auf und wo sie zum Beispiel charakterlich verschieden waren, ergänzten sie sich eben dadurch perfekt. Die Gemeinsamkeiten begannen schon in frühester Kindheit. Die beiden wurden im Abstand von nur vier Tagen geboren, beide wuchsen in jüdisch-orthodoxen Immigrantenfamilien der unteren Mittelschicht auf, begannen im Alter von acht Jahren mit der Schauspielerei. Und bis Star Trek sie unerwartet zu Stars machte, waren sie viele Jahre lang gezwungen, jede sich bietende Rolle anzunehmen und ständig nebenbei zu jobben, um das Überleben zu sichern. Ich war erstaunt über die enorme Anzahl von Klein- und Kleinstrollen, die hier aufgezählt wurden, vor Spock hatte Leonard Nimoy keine einzige Rolle mehr als zwei Wochen lang. Und was die Jobs angeht, war auch gefühlt alles dabei, unter anderem war er Verkäufer für Staubsauger und exotische Zierfische. Und dann kam das Jahr 1965, kam Star Trek. Beim Dreh lernten sich Shatner und Nimoy kennen, aber ihre Beziehung war zu Beginn nicht ohne Konflikte, es war keine Freundschaft „auf den ersten Blick“. Dafür aber eine, die sich entwickelte und umso inniger wurde. Daran lässt Shatner den Leser teilhaben. Das Ergebnis ist eine Art Doppelbiographie, Shatner berichtet bei fast jedem Punkt zusätzlich, wie es jeweils bei ihm war. Dadurch erfährt man auch über ihn als Mensch viel, er erzählt sehr offen und wirkt schonungslos ehrlich. Und natürlich geht es immer wieder um Spock. Wie entstand die Figur, wie entwickelte sie sich und wie groß war der wechselseitige Einfluss zwischen Spock und Nimoy? Shatner schreibt in diesem Zusammenhang schon mal von „Leonards Spockigkeit“. Ich fand es faszinierend, wie stark Nimoy seine berühmteste Rolle formte, was er alles zu ihrer Entwicklung beitrug… »Spock stand so nicht im Skript. Abgesehen vom Äußeren war die ganze Figur Leonards Werk. Er brachte die Seele dieses Charakters zum Vorschein.« Und nicht nur die Seele. Der Vulkanische Nackengriff und der Vulkanische Gruß waren seine Erfindung, konsequent schützte er seinen Charakter, achtete darauf, dass alles rund um ihn logisch und stimmig war. Tatsächlich waren Logik und Präzision auch im privaten Leben seine ständigen Begleiter. Aber da war noch mehr, viel mehr. Der Mensch Leonard Nimoy war äußerst vielschichtig und sensibel. Er sang und schrieb Gedichte, war ein leidenschaftlicher Fotograf, gläubiger Jude und Alkoholiker. Er war politisch engagiert und Nächstenliebe war für ihn nicht nur ein schönes Wort. Star Trek selbst ist natürlich auch ein Thema, das ließe sich gar nicht vermeiden. Shatner erzählt über die Serie und die Filme, über Erlebnisse beim Dreh, über Conventions und darüber, wie es war, plötzlich ein Star zu sein, plötzlich zu erleben, dass nahezu jeder Mensch in einem zunächst Kirk oder Spock sieht. Ein Mittelteil mit Fotos rundet alles perfekt ab. In seiner Art zu erzählen, bleibt Shatner nicht immer chronologisch, macht den ein oder anderen Sprung. Aber dafür wirkt alles sehr lebendig, ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass er mir gegenüber auf dem Sofa sitzt und plaudert. Er blickt auf ein langes Leben zurück, auf eine lange Freundschaft. Bei der Fülle der Erinnerungen ersetzt manchmal ein Gefühl das konkrete Erlebnis. Das klingt dann etwa so: „Wir sagten etwas, das uns total wichtig war. Ich weiß nur nicht mehr, was es war.“ Das ist echt, das ist lebendig. Fazit: Die Geschichte einer Freundschaft und ein intensiver Blick auf eine faszinierende Persönlichkeit. Für Fans ein Muss! Bei vielen [Conventions] gingen wir zu zweit auf die Bühne und erzählten etwas. Das gefiel mir am besten. Leonard machte sich unheimlich gern über mich lustig – wegen irgendetwas, das ich mal getan hatte, und das Publikum liebte diese Geschichten. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich Leonard vor mir, wie er auf mich deutet und zutiefst vorwurfsvoll sagt: »Dies ist der Mann, der mein Fahrrad gestohlen hat. Das war nicht nett. Wer bitte stiehlt das Fahrrad eines Außerirdischen?«

Leonards Spockigkeit

Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 31.10.2016

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer aus meiner Generation kennt sie nicht? Als Kind der Ende 50er Jahre kam man an Captain Kirk und Mr. Spock nicht vorbei. Selbst wir aus dem Osten klebten am Bildschirm, wenn es hieß: "Der Weltraum - unendliche Weiten... Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat." William Shatner und Leonard Nimoy spielten die Charaktere Captain Kirk und Mr. Spock. In der Serie Star Trek waren die beiden Freunde und auch im realen Leben wurden sie dies. William Shatner erzählt in dem Buch über ihre Freundschaft, über ihren Werdegang und über die Rollen, die sie, nicht nur in Star Trek, gespielt haben. Beide sind unter ähnlichen Zuständen aufgewachsen. Viele Dinge haben sie fast zeitgleich erlebt. Schon allein das Geburtsdatum liegt nur 4 Tage auseinander. Beide Familien flüchteten vor der Verfolgung aus Osteuropa und stammten von Juden ab. Während William in Kanada aufwuchs, lebte Leonhard in den USA. Obwohl sie in verschiedenen Ländern aufwuchsen, ähnelten sich ihre Anfänge unglaublich. William Shatner lässt die Leser teilhaben an ihren ersten Versuchen auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Zielstrebig und unentwegt arbeiteten beide auf ein Ziel hinaus, sie wollten Schauspieler werden, Schauspieler, die man kennt. Das sollte ihnen jedoch erst so richtig mit der über 3 Staffeln laufenden Science-fiction Serie "Star Trek" gelingen. Eine Serie, der man nie so richtig die Chance gab, die aber einschlug wie eine Bombe. Man erfährt viel Hintergrundwissen über die Serie und ihre Akteure. Mit wenig Budget mussten sie auskommen, sie stritten sich mit Regisseuren und Schauspielern und versuchten das Beste aus der Serie herauszuholen. Obwohl Captain Kirk derjenige war, der das Mädchen bekommt, punktete Mr. Spock mit seiner Einmaligkeit. Leonard Nimoy verkörperte den emotionslosen Offizier Mr. Spock, dem er durch seine schauspielerische Leistung ein Denkmal setzte. Er übertrumpfte bei den Zuschauern an Beliebtheit sogar Captain Kirk, was dieser anfangs gar nicht so lustig fand. 3 Jahre lang lief die Serie und Leonard vervollkommnete die Figur Mr. Spock bis zum Schluss. Er lebte diese Figur, was sich auch in seinem Privatleben wiederspiegelte. Was alle nach Ablauf der Serie vermuteten, dass nun endgültig mit Star Trek Schluss wäre, bewahrheitete sich nicht. Die Serie hatte Fans, die nicht zu unterschätzen waren. Es gab die ersten Conventions, wo sich die Trekkis trafen. Es ging weiter mit Star Trek, wenn auch nicht mehr als Serie, sondern durch Spielfilme, die die Originalbesetzung drehte. Das Phänomen Star Trek war geboren und glich einer Lawine. William Shatner lässt den Leser teilhaben vom Beginn der Serie an bis zum weiteren Verlauf. Man erfährt, was die Schauspieler zwischen den Filmen getrieben haben, privates wie berufliches. Er lässt nichts aus, beschönigt nichts. Von katastrophalen Ehen über Kinder, mit denen man sich auseinandergelebt hat, Zigarettensucht und Alkoholismus ist alles dabei. Aber er erzählt auch die schönen Seiten der Freundschaft, einer Freundschaft, die fast 50 Jahre andauerte, über ihre Höhen und Tiefen. Ich habe in diesem Buch sogar ein Lieblingswort gefunden, es lautet: Spockigkeit. Was es damit auf sich hat und wie genial es wirklich alles über Mr. Spock alias Leonard Nimoy ausdrückt, das solltet ihr selbst lesen. Ich fand das Buch absolut faszinierend und empfehle es nicht nur den Trekkis sehr gern weiter. Ich spreche eine klare Kauf- und Leseempfehlung aus.

Leonards Spockigkeit

Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 31.10.2016
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer aus meiner Generation kennt sie nicht? Als Kind der Ende 50er Jahre kam man an Captain Kirk und Mr. Spock nicht vorbei. Selbst wir aus dem Osten klebten am Bildschirm, wenn es hieß: "Der Weltraum - unendliche Weiten... Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat." William Shatner und Leonard Nimoy spielten die Charaktere Captain Kirk und Mr. Spock. In der Serie Star Trek waren die beiden Freunde und auch im realen Leben wurden sie dies. William Shatner erzählt in dem Buch über ihre Freundschaft, über ihren Werdegang und über die Rollen, die sie, nicht nur in Star Trek, gespielt haben. Beide sind unter ähnlichen Zuständen aufgewachsen. Viele Dinge haben sie fast zeitgleich erlebt. Schon allein das Geburtsdatum liegt nur 4 Tage auseinander. Beide Familien flüchteten vor der Verfolgung aus Osteuropa und stammten von Juden ab. Während William in Kanada aufwuchs, lebte Leonhard in den USA. Obwohl sie in verschiedenen Ländern aufwuchsen, ähnelten sich ihre Anfänge unglaublich. William Shatner lässt die Leser teilhaben an ihren ersten Versuchen auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Zielstrebig und unentwegt arbeiteten beide auf ein Ziel hinaus, sie wollten Schauspieler werden, Schauspieler, die man kennt. Das sollte ihnen jedoch erst so richtig mit der über 3 Staffeln laufenden Science-fiction Serie "Star Trek" gelingen. Eine Serie, der man nie so richtig die Chance gab, die aber einschlug wie eine Bombe. Man erfährt viel Hintergrundwissen über die Serie und ihre Akteure. Mit wenig Budget mussten sie auskommen, sie stritten sich mit Regisseuren und Schauspielern und versuchten das Beste aus der Serie herauszuholen. Obwohl Captain Kirk derjenige war, der das Mädchen bekommt, punktete Mr. Spock mit seiner Einmaligkeit. Leonard Nimoy verkörperte den emotionslosen Offizier Mr. Spock, dem er durch seine schauspielerische Leistung ein Denkmal setzte. Er übertrumpfte bei den Zuschauern an Beliebtheit sogar Captain Kirk, was dieser anfangs gar nicht so lustig fand. 3 Jahre lang lief die Serie und Leonard vervollkommnete die Figur Mr. Spock bis zum Schluss. Er lebte diese Figur, was sich auch in seinem Privatleben wiederspiegelte. Was alle nach Ablauf der Serie vermuteten, dass nun endgültig mit Star Trek Schluss wäre, bewahrheitete sich nicht. Die Serie hatte Fans, die nicht zu unterschätzen waren. Es gab die ersten Conventions, wo sich die Trekkis trafen. Es ging weiter mit Star Trek, wenn auch nicht mehr als Serie, sondern durch Spielfilme, die die Originalbesetzung drehte. Das Phänomen Star Trek war geboren und glich einer Lawine. William Shatner lässt den Leser teilhaben vom Beginn der Serie an bis zum weiteren Verlauf. Man erfährt, was die Schauspieler zwischen den Filmen getrieben haben, privates wie berufliches. Er lässt nichts aus, beschönigt nichts. Von katastrophalen Ehen über Kinder, mit denen man sich auseinandergelebt hat, Zigarettensucht und Alkoholismus ist alles dabei. Aber er erzählt auch die schönen Seiten der Freundschaft, einer Freundschaft, die fast 50 Jahre andauerte, über ihre Höhen und Tiefen. Ich habe in diesem Buch sogar ein Lieblingswort gefunden, es lautet: Spockigkeit. Was es damit auf sich hat und wie genial es wirklich alles über Mr. Spock alias Leonard Nimoy ausdrückt, das solltet ihr selbst lesen. Ich fand das Buch absolut faszinierend und empfehle es nicht nur den Trekkis sehr gern weiter. Ich spreche eine klare Kauf- und Leseempfehlung aus.

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Spock und ich

von William Shatner, David Fisher

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