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Die Leichtigkeit

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20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.12.2016

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

26,8/20,2/2 cm

Gewicht

734 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch, Französisch

ISBN

978-3-551-73424-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Ein bitterer und doch humorvoller Erfahrungsbericht in sanften Farben." ("STERN")
"Lustig, irritierend, berührend." ("NDR")
"'Die Leichtigkeit' ist Seelenprotokoll, Reisetagebuch und eine kluge Reflexion über die Bedeutung von Schönheit." ("Brigitte")
"Mit Witz, Charme und bissiger Ironie." ("Deutschlandfunk")
"Ein Geschenk, dieses Buch." ("WELT")
"so subtil, so genau, so unverblümt herzlich, dass es fast schon schmerzt." ("Comixene")
"[...] verblüffend leichtfüßig und tief zugleich." ("Abendzeitung")
"Ein ehrliches Werk einer Frau, die sich zurück ins Leben geschrieben und gezeichnet hat." ("Comic-Couch.de")
"Doch wie überlebt man das zufällige Überleben? Ihr Comic-Roman ist eine großartige Auseinandersetzung damit." ("Brigitte")
"Ein intensives und sehr persönliches Buch" ("DAS MAGAZIN")

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Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.12.2016

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

26,8/20,2/2 cm

Gewicht

734 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch, Französisch

ISBN

978-3-551-73424-2

Herstelleradresse

Carlsen Verlag GmbH
Völckersstr. 14-20
22765 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Wenn alle Leichtigkeit verflogen ist ...

Klaudia Szabo am 20.07.2018

Bewertungsnummer: 1119308

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt Nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo hat die Cartoonistin Catherine Meurisse alle Freude am Leben verloren. Immerhin hätte es auch sie treffen können wie ihre Kollegen – wäre sie an dem Tag früher aus dem Bett gekommen. Nun ist ein Großteil ihrer Freunde, ihrer zweiten Familie, einfach tot. Und sie muss lernen, die Leichtigkeit und Schönheit in ihrem Leben wiederzufinden. Zwischen Identitätskrisen, der Trauer und psychischen Schäden, jagt sie den großen Künstlern und Philosophen nach, auf der Suche nach einem Weg, um wieder frei leben zu können. Meine Bewertung „Lightness“ ist ein Titel, den ich auf Deutsch schon länger auf meiner Wunschliste stehen hatte. Ich erinnere mich heute noch an die Fassungslosigkeit, die nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo herrschte, auf die Momente, die ich vor dem Fernseher verbrachte und die Solidaritätsaktionen betrachtete. In denen ich mir dachte: „Bringt das etwas? Hilft es den Betroffenen, den Hinterbliebenen, sie noch stärker ins Rampenlicht zu drängen, wenn ihre Liebsten so grausam ums Leben kamen?“ Catherine Meurisse hat die Anschläge nur aus dem Nachbarhaus mitbekommen – und hat ihre Erfahrungen in „Lightness“ mit der Welt geteilt. Dementsprechend neugierig war ich natürlich, den Comic nun zu lesen. Was würde mich in „Lightness“ erwarten? Wie geht jemand mit der Situation um, nachdem das Einzige, was ihr das Leben rettete, eine durchwachte Nacht wegen Liebeskummer war? Bald fand ich eine Antwort darauf: Gar nicht. Wie soll man schon mit solch einem Trauma umgehen? Die Zeichnungen waren ein guter Ausdruck für ihre Hilflosigkeit, für das Gefühl der Schockstarre, allerdings hatte ich an vielen Stellen das Gefühl, nicht genug zu verstehen, nicht tief genug eintauchen zu können in ihre Gedankenwelt. Während ich irgendwo oberflächlich blieb, machte sich die Autorin auf die Suche nach der Leichtigkeit, die ihr seit dem Anschlag gefehlt hat. Ihr Trauma konnte ich noch einigermaßen nachvollziehen und auch irgendwo mitfühlen, aber spätestens dort verlor sie mich ein wenig. Die philosophischen Überlegungen kamen nicht recht bei mir an, und auch ihr Weg aus dem Trauma heraus war für mich wenig nachvollziehbar. Dass man es wohl nie komplett loswird, kann ich hingegen verstehen, und auch die Gefühle bzw. die Abwesenheit davon, die ihre Illustrationen rüberbrachten. Es muss eine unheimlich schwierige psychische Situation sein, in der sie sich da befand. Vor allem, wenn es darum ging, das nächste Heft rauszubringen, nachdem ihre Freunde und Kollegen gerade erst gestorben waren. Alles in allem war „Lightness“ definitiv keine leichte Kost. Aber damit habe ich ja auch nicht gerechnet. Ich finde, man muss diesen Comic mehrfach lesen, um es wirklich nachvollziehen zu können, um richtig in die Situation einzutauchen und auch die philosophischen Anteile zu durchdringen. Für Interessierte ist es definitiv lesenswert, ich schwanke noch ein wenig hin und her, ob es mich nun überzeugt hat oder nicht.

Wenn alle Leichtigkeit verflogen ist ...

Klaudia Szabo am 20.07.2018
Bewertungsnummer: 1119308
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt Nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo hat die Cartoonistin Catherine Meurisse alle Freude am Leben verloren. Immerhin hätte es auch sie treffen können wie ihre Kollegen – wäre sie an dem Tag früher aus dem Bett gekommen. Nun ist ein Großteil ihrer Freunde, ihrer zweiten Familie, einfach tot. Und sie muss lernen, die Leichtigkeit und Schönheit in ihrem Leben wiederzufinden. Zwischen Identitätskrisen, der Trauer und psychischen Schäden, jagt sie den großen Künstlern und Philosophen nach, auf der Suche nach einem Weg, um wieder frei leben zu können. Meine Bewertung „Lightness“ ist ein Titel, den ich auf Deutsch schon länger auf meiner Wunschliste stehen hatte. Ich erinnere mich heute noch an die Fassungslosigkeit, die nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo herrschte, auf die Momente, die ich vor dem Fernseher verbrachte und die Solidaritätsaktionen betrachtete. In denen ich mir dachte: „Bringt das etwas? Hilft es den Betroffenen, den Hinterbliebenen, sie noch stärker ins Rampenlicht zu drängen, wenn ihre Liebsten so grausam ums Leben kamen?“ Catherine Meurisse hat die Anschläge nur aus dem Nachbarhaus mitbekommen – und hat ihre Erfahrungen in „Lightness“ mit der Welt geteilt. Dementsprechend neugierig war ich natürlich, den Comic nun zu lesen. Was würde mich in „Lightness“ erwarten? Wie geht jemand mit der Situation um, nachdem das Einzige, was ihr das Leben rettete, eine durchwachte Nacht wegen Liebeskummer war? Bald fand ich eine Antwort darauf: Gar nicht. Wie soll man schon mit solch einem Trauma umgehen? Die Zeichnungen waren ein guter Ausdruck für ihre Hilflosigkeit, für das Gefühl der Schockstarre, allerdings hatte ich an vielen Stellen das Gefühl, nicht genug zu verstehen, nicht tief genug eintauchen zu können in ihre Gedankenwelt. Während ich irgendwo oberflächlich blieb, machte sich die Autorin auf die Suche nach der Leichtigkeit, die ihr seit dem Anschlag gefehlt hat. Ihr Trauma konnte ich noch einigermaßen nachvollziehen und auch irgendwo mitfühlen, aber spätestens dort verlor sie mich ein wenig. Die philosophischen Überlegungen kamen nicht recht bei mir an, und auch ihr Weg aus dem Trauma heraus war für mich wenig nachvollziehbar. Dass man es wohl nie komplett loswird, kann ich hingegen verstehen, und auch die Gefühle bzw. die Abwesenheit davon, die ihre Illustrationen rüberbrachten. Es muss eine unheimlich schwierige psychische Situation sein, in der sie sich da befand. Vor allem, wenn es darum ging, das nächste Heft rauszubringen, nachdem ihre Freunde und Kollegen gerade erst gestorben waren. Alles in allem war „Lightness“ definitiv keine leichte Kost. Aber damit habe ich ja auch nicht gerechnet. Ich finde, man muss diesen Comic mehrfach lesen, um es wirklich nachvollziehen zu können, um richtig in die Situation einzutauchen und auch die philosophischen Anteile zu durchdringen. Für Interessierte ist es definitiv lesenswert, ich schwanke noch ein wenig hin und her, ob es mich nun überzeugt hat oder nicht.

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Die Leichtigkeit

von Catherine Meurisse

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