In den letzten Jahren hat konnte man immer häufiger den Namen "Amon Amarth" lesen. Und das längst nicht mehr nur im Death-Metal-Umfeld. Die fünfköpfige Band aus Schweden hat endgültig den Durchbruch geschafft. Nach dem bereits genialen "Twilight Of The Thunder God" von 2008, setzen die Nordmänner nun mit "Surtur Rising" sogar noch eins obendrauf. Dabei verbinden sie Elemente des klassischen Heavy Metal mit den brutalen Growls von Frontmann Johan Hegg. Was dabei herauskommt sind fantastische Melodien und Songs, die derzeit zur absoluten Spitzenklasse im Bereich der härteren Musik gezählt werden kann. Hier ist alles vorhanden, was das Headbangerherz begehrt: eingängige, harte Riffs, Gitarrenharmonien, tolle Soli und epische Schwermetallhymnen. Textlich behandeln die Wikinger um Hauptsongwriter und Gitarrist Olavi Mikkonen erneut Themen der nordischen Mythologie, hier ist also alles beim Alten geblieben und das ist gut so. Zusammenfassend ergibt sich so ein potentieller Meilenstein des Metal, der sowohl für treue Anhänger der Band, als auch für Neueinsteiger, die sonst eher wenig mit Death Metal am Hut haben, interessant sein dürfte. Reingehört haben sollte man auf jeden Fall. Eigentlich ist kein Song besonders hervorzuheben, als Anspieltipps emphele ich jedoch das schnelle, brutale "Destroyer Of The Universe", "Slaves Of Fear", das mit einem super-eingängigen Chorus aufwartet und das eher langsame "The Last Stand Of Frej", das momentan meinen persönlichen Favoriten auf der Scheibe darstellt.
Als Bonussong nahm die Band noch zusätzlich eine Coverversion des System-Of-A-Down-Klassikers "Aerials" auf, das im Endeffekt nicht schlecht geworden ist, an das Original (wer damit noch nicht vertraut ist: auf jedenfall kaufen: System Of A Down "Toxicity") aber bei weitem nicht heranreicht und auf das man auch gut verzichten hätte können.
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