Großbritanniens Mandatsherrschaft in Palästina. Welche Auswirkungen hatte die britische Politik auf den Nahostkonflikt?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.06.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
811 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668231580
Nachdem den Briten im Jahr 1920 auf der Konferenz von San Remo Palästina als Mandatsgebiet zugesprochen wurde, begann das Buhlen um die Gunst der vermeintlichen britischen Befreier. Denn sowohl die einheimischen Araber, als auch die eingewanderten Juden Palästinas erhofften sich aufgrund der Hussein-McMahon-Korrespondenz von 1915 und der Balfour-Deklaration von 1917 eine Realisierung eines unabhängigen Staates durch Großbritannien. Die Briten konnten den in dieser Zeit bereits entflammten Konflikt zwischen Arabern und Juden während ihrer Mandatszeit in Palästina nicht lösen, was in Anbetracht der aktuellen Situation offensichtlich erscheint. Ob sie den s.g. Nahostkonflikt jedoch mit ihrer unentschlossenen Politik sogar katalysiert und beschleunigt haben, wird in dieser Hausarbeit herausgearbeitet.
Zu diesem Zwecke, soll zunächst ein kurzer Überblick über die Ereignisse vor Beginn der Mandatsherrschaft gegeben werden. Dieser Überblick über den Ersten Weltblick und die Rolle Großbritanniens soll als Grundlage für das folgende Kapitel dienen, in welchem die einzelnen Entstehungsfaktoren des Völkerrechtlichen Mandats Großbritanniens erläutert werden. Hierbei stehen die drei wichtigsten Abkommen Großbritanniens mit den Akteuren der Anspruchsdiskussion im Fokus. Das daraus folgende Mandat ist Gegenstand des letzten Kapitels. Vorweg wird allgemein erklärt, was ein völkerrechtliches Mandat war und wie es zu einem solchen kam. Auf dieser Wissensbasis wird die Entstehung des Palästina Mandat Großbritanniens untersucht. Das letzte Kapitel stellt die Geschehnisse und Vorgänge in der Mandatszeit von 1922 bis 1948, sowohl in innenpolitischer und außenpolitischer als auch in gesellschaftlicher und sozialer Perspektive, dar.
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