Zack Lightman ist ein Träumer und Geek. Seine Freizeit verbringt er am liebsten vor dem Computer, und richtig gut ist er nur in >Armada<, einem Virtual-Reality-Shooter, in dem eine außerirdische Spezies versucht, die Erde zu erobern. Damit ähnelt sein Leben dem zahlreicher anderer Gamer. Bis eines Tages ein echtes Alien-Raumschiff über seiner Heimatstadt auftaucht - und aus dem Computerspiel bitterer Ernst wird. Denn als sich die ersten Wellen außerirdischer Raumschiffe ankündigen, sind es allein die Gamer, die ihnen im Drohnenkampf gewachsen sind. Die besten unter ihnen werden von der Earth Defense Alliance angeworben und ausgebildet. Von einer geheimen Operationsbasis auf dem Mond aus führen Zack und seine Freunde einen Krieg, in dem es um das Schicksal der Erde geht.
>Armada< ist große Science Fiction vom Autor des Weltbestsellers >Ready Player One<, der derzeit von Steven Spielberg verfilmt wird. Das perfekte Buch für alle Gamer, Popkultur-Nerds und Fans von >Independence Day<, >EVE Online<, >Elite: Dangerous< oder >Star Citizen< und für alle User von Oculus Rift, Vive oder PlayStation VR.
Kundinnen und Kunden meinen
3.6/5.0
Rene
2/5
21.04.2020
eBook (ePUB 3)
Unterhaltsam, aber durchschnittlich
Auch hier spielt Cline mit nerdigem aus den 80iger Jahren, doch längst nicht mehr so gewitzt und mit einer Leichtigkeit, wie noch in Ready Player One. Das Buch hat gute Ansätze, doch hört immer dann auf, wenn es spannend wird und man mehr wissen möchte, dazu ein Ende so vorhersehbar, wie unspektakulär. Viele Erzählstränge sind unlogisch und bemüht, die meisten Figuren, neben Zack, bleiben blasses Füllmaterial. Anstatt sich an Ender's Game abzuarbeiten und nicht ansatzweise seine Klasse zu erreichen, hätte Cline etwas eigenes versuchen sollen. So bleibt ein Buch, das sich zwar flüssig liest, am Ende aber nicht viel hängen bleibt und was man schnell wieder vergisst. Ich hoffe Ready Player One, eine Ikone im Genre, wird keine Eintagsfliege.
Bewertung
aus Solingen
5/5
08.09.2018
Hörbuch (CD)
Das Buch "Armada" von Ernest…
Das Buch "Armada" von Ernest Cline hat einen Umfang von 416 Seiten und ist beim Fischerverlag erschienen. Das Buch gibt es als Softcover-, Ebookausgabe und Hörbuch. Das Hörbuch hat einen sehr angenehmen, jugendlichen Sprecher, der die Geschichte absolut passend widergeben kann. Zack Lightman spielt am liebsten Armada, ein Shooter-Game, indem man die Erde vor Aliens schützen muss. Doch plötzlich erscheint ein echtes Raumschiff über der Stadt und aus dem Spiel wird bitterer Ernst. Das Buch ist in einem sehr spannenden, flüssigen Stil geschrieben und fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. In diesem Werk werden eine unglaubliche Möglichkeit der Zukunft und unsere Retro-Welt der Spiele und Science-Fiction-Filme kombiniert. Da ich selbst ein Geek und Kind der 80er bin und noch die Anfangszeiten der meisten Games aktiv erlebt habe, hat mir die Mischung aus Science Fiction und Retro, kombiniert mit Gamer-Insider-Wissen, unheimlich gut gefallen. Ich konnte in alten Erinnerungen schwelgen und feierte öfters als nur einmal manch eine wohl bekannte Situation, Witz und Aktion im Buch. Die Story ist sehr spannend und ein absolut typischer Science Fiction Roman mit rasanten Raumschiffkämpfen, interessanten Wendungen und viel Action. Da schlägt das Nerdherz schneller. Wer alte Science Fiction Filme und Games mag, der wird dieses Buch lieben! Fazit: Spannendes Science Fiction Werk mit interessanten Wendungen und viel Action. Eine geniale Komposition zwischen Spiele- und Film-Retro und rasanten Weltraumkämpfen. Unbedingt lesen!
Estelle
5/5
29.03.2017
Buch (Taschenbuch)
Geeks vs. Aliens
Zack ist jemand, der gern träumt, spielt und den man - inzwischen selbsterklärend - einen Geek nennt. Er beschreibt sich als mitunter aggressiv (was darin mündet, dass er sich für sich selbst und andere einsetzt, gern mal mit Fäusten, die sprechen), im gamen ist er ein As - was besonders das Spiel "Armada" betrifft, und er kennt sich wahnsinnig gut im Science-Fiction-Genre aus.
Als er eines Tages ein Raumschiff kreisen sieht, während er gelangweilt aus dem Fenster seiner Schule starrt, glaubt er zunächst, dass er nicht richtig bei Verstand ist. Schließlich hatte sein Vater auch nicht alle Tassen im Schrank, denn er schrieb äußerst mysteriöse Dinge nieder. Dass es Verbindungen zu diversen Filmen und Spielen gibt, die beweisen, dass außerirdisches Leben keine Utopie ist.
Könnte er vielleicht sogar recht gehabt haben? Oder ist das alles nur Spinnerei?
Bevor sich Zack versieht, wird er von EDA rekrutiert, denn die Erde wird tatsächlich von einer außerirdischen Macht bedroht, und Zack muss mit anderen Gamern versuchen, diese zu retten.
Wird ihm das gelingen?
"Armada" ist ein Buch, das Spaß macht. Zuerst einmal fallen da die vielen Aufzählungen der Science-Fiction-Filme auf. Man staunt, welche Art von Aliens es schon auf die Erde verschlagen hat, und wie die "Probleme", die sie verursachten (oder auch nicht, weil sie einfach nur nach Hause oder friedlichen Kontakt wollten), gelöst wurden. Ob Star Wars, Star Trek, Independence Day oder Men in Black. Irgendwas müssen die Verfilmungen ja zu bedeuten haben, oder?
Ich fand die Idee, dass gerade Geeks die Erde retten können, die wahre Wunder hinter der Spielkonsole oder auf dem PC vollbringen, witzig und gar nicht so weit hergeholt.
Ich meine, wer Armageddon kennt, weiß seitdem, dass Ölbohrspezialisten sogar einen Asteroiden aufhalten können^^
Mir war Zack sehr sympathisch. Wie er so normal und ohne größere Zwischenfälle sein Leben lebt, zockt und in einem Laden aushilft, von dem jeder Nerd träumt, bis zu dem Tag, an dem er plötzlich ungemein wichtig wird. Auch die Frage, was mit seinem Vater passiert ist, hat mich gleich interessiert. Und wie das aufgelöst wird, wow, nicht schlecht.
Auch die anderen Figuren waren real gezeichnet, Cline hat ein Händchen dafür.
Das Einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, aber das ist Ansichtssache und gehört dazu, waren die vielen Erklärungen, die Gamer-Sprache. Das hat mich auch mal im Lesefluss gedämpft.
Ansonsten kann ich nur raten, dass das Buch für alle Alien- und Game-Fans richtig gut geeignet ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen sie ja auch mal die Erde vor dem Ding aus einer anderen Welt oder den Körperfressern retten.
Tolle Beschreibungen, guter Schreibstil - könnte man sich auf der Kinoleinwand vorstellen, genau wie " Ready Player One". Das Buch von Cline wird gerade von Steven Spielberg verfilmt.
4 intergalaktische Sterne.
Bewertung
5/5
28.03.2017
Buch (Taschenbuch)
Jetzt sind die Gamer unsere letzte Hoffnung!
Alle dachten, es wären nur Computerspiele, doch weit gefehlt. Die Schlachten im virtuellen Raum waren nur das Training für den Ernstfall und der ist nun viel näher, als es der Menschheit lieb ist. Die feindlichen Außerirdischen sind real und auf dem Weg zur Erde! Nun gibt es nur noch eine Hoffnung: Die Gamer!
Ernest Cline hat sich bereits mit seinem Erstling "Ready Player One" einen Namen in der Science Fiction gemacht und legt jetzt mit "Armada" wunderbar nach. Das ist wirklich ein Buch für alle Nerds, Geeks und Gamer! Ernest Cline hat sich nach dem Erfolg seines Erstlings zuerst einen DeLorean zugelegt (jahaa, mit Fluxkompensator!) und verdient allein deswegen, das man auch weiterhin seine Romane kauft. Hier schreibt wirklich jemand, dessen Herz selbst enorm für die Science-Fiction und das Nerd-sein schlägt und das merkt man jeder Zeile an. Hier wird munter alles zitiert, von "Alien" bis zu "Terminator", über "Star Wars" und diverse Comics hin zu "Die Körperfresser kommen" und viele weiter Klassiker der Science-Fiction! Das ist wirklich pure Sci-Fi-Unterhaltung auf hohem Niveau und hat mich beim Lesen sehr oft zum Schmunzeln gebracht. Allein die Dialoge zwischen Cruz und Diehl dürften jedem Geek und Nerd bekannt vorkommen. Bei mir war es zumindest so. Und auch die Geschichte selbst konnte auf ganzer Linie überzeugen, denn wer kann schon sagen, ob die ganzen Computerspiele nicht wirklich ein großes Trainingscamp der EDA sind? Und letztendlich liegt das Schicksal der Erde in den Händen der Gamer! Absolut genial und eine Leseempfehlung an jeden, der auch nur im Ansatz ein Interesse an Science-Fiction hat! Oder um es mit den Worten von Andy Weir ("Der Marsianer") zu sagen: "Meisterhaft!"
Bewertung
5/5
22.03.2017
Buch (Taschenbuch)
Dystopisch angehaucht
Das neue Buch von Ernest Cline lädt zum Weltraumreisen ein..im wahrsten Sinne des Wortes. "Armada" entführt den Leser zunächst in die digitale Welt und dann auch gleich ins All. Hier präsentiert sich eine zum Nachdenken anregende Erzählung mit zahlreichen Kontrasten. All das wird zusammengehalten durch einen spannungsreichen Stil und eine konfliktbeladene Hauptfigur.
Zack ist noch jung, hat aber schon einiges hinter sich gebracht. Er hat Probleme mit seinen Mitschülern, mit den Aggressionen und folglich auch mit der sozialen Anpassung. Dafür ist ihm die Beziehung zu seiner alleinerziehenden Mutter allerdings sehr wichtig, genau wie die zu seinen Freunden.
Hier und da hat Zack ein paar Problemchen, aber er kommt klar und verkriecht sich gern mal hinter den Bildschirm seines Rechners.
Die Invasion von Aliens, wie sie sich keiner vorgestellt hat, wird hier brilliant erzählt zur Wirklichkeit. Der Verdacht lauert praktisch hinter jeder Ecke - und anders, als man denkt, ist es sowieso. Besonders am Ende.
Ist man mit dem Lesen fertig, muss man sich schließlich fragen: Wie real ist der Überlebenskampf der Menschheit? Soziale Probleme werden genauso angeschnitten wie ökonomische, alle treten aber hinter einem einzigen großen Problem - den Angriff der Außerirdischen zurück. Somit vereint sich die Menschheit. Scheinbar. Denn es zeigt sich, dass auch dann noch jeder seine eigenen Ziele hat.
Leseempfehlung!
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