Produktbild: Bis wieder ein Tag erwacht

Bis wieder ein Tag erwacht Die Liebe ist ein Kind der Freiheit — Roman

10

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.07.2017

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

704

Maße (L/B/H)

19/12,3/3,5 cm

Gewicht

447 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-51840-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.07.2017

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

704

Maße (L/B/H)

19/12,3/3,5 cm

Gewicht

447 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-51840-3

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

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  • Eliza

    5/5

    15.10.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Die Liebe und der Krieg

    Meine Meinung: Ich liebe Charlies Bücher und so war dieses Buch einfach ein absolutes Muss! Die Autorin hat mich auch diesmal wieder absolut überzeugt! Das Cover passt perfekt in die Reihe der bereits erschienen Romane und ich finde diesen Sonnenaufgang einfach zum Verlieben, da möchte man am liebsten auch direkt nach Frankreich. Der Klappentext ist recht lang und ausführlich und gibt schon einiges von dem Roman preis. Dies tut aber der Lesefreude keinen Abbruch, denn wer schon einmal ein Buch dieser Autorin gelesen hat, der weiß, sie schafft es mit nur ganz wenigen Sätzen, in ihrer sehr eigenen Erzählweise den Leser in das Geschehen mit hinein zu ziehen. Es geht in diesem Roman, um Liebe und Freundschaft, um Widerstand und eine Gesellschaft in Europa, die sich im Umbruch befindet und in der jeder seinen Platz suchen muss. Nathalie macht es einem als Leser nicht leicht, sie ist eine schwierige Person, niemand den man nach wenigen Seiten ins Herz schließt und doch reizt diese Figur, die die Autorin so wunderbar ausgearbeitet hat. Frabrice und Dider sind zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten, hier ist mir allerding Frabrice derjenige der bei mir mehr Sympathien gewonnen hat. Eine „Hass“-Figur hatte ich in diesem Roman auch und dies war Delphine, mir ihr konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden, aber gute Bücher brauchen auch solche Personen. Mein Held in diesem Roman ist allerdings Salah, warum wird aber nicht verraten, da hilft nur selber lesen. Die handelnden Figuren auf deutscher Seite sind Alwin, Dörte und Rieke. Rieke, oder Rici wie sie sich später nennt, ist diejenige die beide Seiten verbinden wird. Alwins Schicksal ist sehr ergreifend und man kann ihm eigentlich nicht böse sein für das was er tut, denn er ist in einen Strudel hineingeraten, bemerkt aber erst zu spät die Wahrheit. Der Roman zieht seine Spannung aus dem Leben der jungen Menschen, die versuchen ihr Leben zu leben, ohne sich von der Gesellschaft beeinflussen zu lassen und doch werden sie hineingezogen, da jeder von uns ein Teil dieser Gesellschaft ist und wir uns ihr nicht entziehen können. Der Roman hat einen sehr kunstvollen Aufbau, denn durch die vielen verschiedenen Erzählperspektiven, der Allwissenheit des Erzählers, der Rückblenden und Zeitraffungen, schafft die Autorin ein Erzählgefühl, den man sich als Leser nicht entziehen kann. Der grandiose Schreibstil der Autorin, der die gesamte Breite der Sprache ausnutzt, kann der Leser nur genießen und zugleich fesseln. Der Roman ist ehrlich, er ist entwaffnend, aufrüttelnd und sehr emotional. Ein Buch das man so schnell nicht vergisst und man nicht sogleich wieder zur Tagesordnung übergehen kann, denn vieles beschäftigt den Leser auch noch nachdem er das Buch zugeklappt hat. Ein Buch, dass ich nur jedem Leser ans Herz legen kann, der ein beeindruckendes, aufrüttelndes und bewegendes Zeugnis unserer Geschichte lesen möchte. Somit ist dieses Buch für mich eines der must-read Bücher in diesem Jahr. Eine vollumfängliche Lese- und Kaufempfehlung für alle!

  • Susi Aly

    5/5

    05.09.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Werk das man unbedingt lesen sollte

    Einst waren da Fabrice, Nathalie, Delphine, Didier und Salah. Fünf Freunde die sich ihre ganz eigene Welt erschaffen hatten. Sie spielten ein Spiel in dem alles möglich ist und man schnell mal etwas umkehren konnte. Sie hatten ihre Träume, Hoffnungen und Wünsche. Sie scherten sich nicht um Regeln, es gab nur sie. Es gab Liebe. Erfüllt, unerfüllt, mit Tränen und Traurigkeit behaftet. Und sie alle waren unterschiedlich, aber jeder von Ihnen stach in seiner Art heraus. Das Leben, der Krieg zog sie mit sich und machte komplett andere Menschen aus Ihnen. Menschen die ans Herz gehen und manchmal vielleicht zu Tränen rühren. Aber in einem stechen sie heraus, sie kämpfen für ihre Träume. Sie wuchsen in der Provence auf, waren behütet und doch fehlte immer etwas, das man zum Glück brauch. Auf der anderen Seite haben wir Alwin, Dörte und Rieke, die in Deutschland aufwuchsen. Ganz besonders Alwin hatte es nie leicht, er musste schon früh den Vater ersetzen und ich weiß nicht, vielleicht dadurch ging er mir ganz besonders ans Herz. Es ist nie leicht, was er zu bewältigen hatte und ich dachte jede Sekunde, er zerbricht daran, doch Alwin stand immer wieder auf und zeigte, ja, er ist stark und wächst immer mehr daran. Doch Alwin hat auch eine zerbrechliche Seite, die immer wieder zum Vorschein kam und ihn gerade dadurch greifbarer, aber auch angreifbarer machte. Doch von diesen ganzen Menschen hat besonders Dörte mein Herz berührt. Es gab so viele Momente , wo ich sie am liebsten in meine Arme gedrückt hätte. Der Wunsch sie zu beschützen wurde übermächtig und gerade ihr Weg hat mich einige Tränen gekostet. Und dann wäre da noch Rieke, eine unheimlich starke Fraum die ihren Weg bestreitet und immer weiter kämpft. Auch wenn sie bereits am Boden lag, sie stand immer wieder auf und zeigte mir was für eine Person sie eigentlich ist. Acht Menschen dessen Schicksale unterschiedlicher nicht sein könnte und dessen Wege sich unwiderruflich kreuzen. Ein Scheideweg, an dem sich vieles ändert. Zum Guten? Sie schaffen, es uns mitzureißen, zu hoffen , zu bangen und zu zittern. Ganz besonders im Fokus stehen jedoch Nathalie und Alwin. Bei Nathalie hatte ich so meine Probleme. Ihre Lebensgier war mir oft zuwider und doch hatte ich immer wieder das Gefühl, es ist eine Flucht. Eine Flucht vor ihrer wahren Liebe. Vor der Wirklichkeit. Doch kann man letztendlich davonlaufen? Nathalie hat ihren eigenen Weg gewählt und auch wenn ich ihr Handeln oft nicht gutheißen konnte, so hat sie auch etwas in mir bewegt. Besonders zum Ende hin hat sie mir sehr gut gefallen. Sie hat sich auf ihre wahren Stärken berufen und ist daran gewachsen. Charlotte Roth hat einfach eine wundervolle Art zu schreiben, uns in längst vergangene Zeiten zu entführen und man hat wirklich das Gefühl, man ist ein Teil davon. Erfährt all den Schmerz und das Leid. Die Welt liegt in Trümmern und doch ist da noch ein winzig kleiner Hoffnungsschimmer, der uns aufatmen und weitermachen lässt. Die Charaktere sind sehr toll ausgearbeitet und man kann sich gut in sie hineinversetzen und ihrem Leben folgen. Auch mit dem Paris Flair konnte sie sehr gut punkten, denn der Zauber, den Frankreich versprüht kommt sehr gut durch. Diese Geschichte spielt von 1918 - 1944. Wahrlich keine einfache Zeit, es macht unglaublich wütend , traurig und doch kann man nicht aufhören mit lesen. In all seiner Klarheit zeigt sie uns die Ernsthaftigkeit und das Unausweichliche auf. Sie schafft es dabei verschiedene Seiten zu beleuchten und dabei auch aufzuzeigen, das hinter jeder Entscheidung auch ein Mensch steht. Ein Mensch , der kämpft, fühlt und seine eigenen Beweggründe hat. Daneben zeigt sie aber auch sehr gut die Klassenunterschiedene auf, was mich besonders am Anfang unheimlich wütend und traurig gemacht hat. Sie schreibt sehr bildlich und detailliert, was das Ganze lebendiger macht und ihm viel Tiefe verleiht. Ich habe diese Geschichte von Beginn an geliebt. Auch weil wir wirklich die Sichtweisen von jedem von Ihnen erfahren. Das hat mir geholfen sie zu verstehen, in ihre Gedankengänge einzutauchten und einfach zu erleben , was sie fühlen, was sie antrieb. Es ist sicher keine Geschichte, die man einfach so nebenbei mal lesen kann. Dafür ist sie zu gewaltig, zu fesselnd und zu berührend. Mir hat es wirklich einiges abverlangt und ich musste immer wieder innehalten und über alles nachdenken, es auf mich wirken lassen. Gewalt, Tod , aber auch Liebe, Vertrauen und Freundschaft begegnet uns hier. Man versteht die Grenzen dazwischen und sieht einfach auch Dinge, die diesen Personen verborgen bleiben. Man sieht eher als sie, was sie fühlen und wozu sie bereit sind. Toll empfand ich, das dieses Buch in mehrere Teile gegliedert ist, dabei sind die Grenzen klar gesteckt und man weiß wo man sich befindet. Charlotte Roth hat mich mit ihrer fließenden und lebendigen Art zu schreiben, in einen Sog fallen lassen. Hier und Jetzt zählt nicht mehr und man zittert und fiebert einfach nur mit allem mit. Manchmal muss man einfach der Realität entfliehen, sich sein eigenes Plätzchen bauen, um an der Wirklichkeit nicht zu zerbrechen. Nicht unterzugehen und sich schlussendlich nicht selbst zu verlieren. Acht Menschen dessen Wege sich immer wieder kreuzen, die sich verändern und unterschiedlich miteinander umgehen. Die Welt, der Krieg verändert sie und ihr Leben. Er macht sie besser, schlechter und zeigt ihnen, das es doch auch Hoffnungen gibt. Sie wachsen über sich hinaus und kämpfen immer weiter. Bis wieder ein Tag erwacht, ist vielleicht alles anders, besser und man kann die Dinge von neuen angehen. Dinge die man vielleicht nicht ändern kann, aber vielleicht verändern. Mit diesem komplexen und hochspannenden Werk hat die Autorin wieder etwas großartiges zu Papier gebracht. Es ist ein Stück Geschichte. Eine Zeit die man nicht vergisst und doch erhalten bleibt. Mir hat es enorm viel gegeben, viel grübeln lassen und vor allem haben mich die Emotionen immer wieder überrollt. Ich konnte nicht atmen, war verzweifelt und so oft stand ich vor den Trümmern. Es hat mich zerrissen und einfach vollkommen von der Realität weggeführt.

  • Bewertung

    5/5

    13.07.2017

    Buch (Taschenbuch)

    „Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg.“

    „Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg.“ - so lautet die Nachbemerkung in Charlotte Roths neustem Roman "Bis wieder ein Tag erwacht". Ein wunderbarer Roman, der großartig recherchiert ist, in dem viel Liebe zum Detail steckt - und den man nicht aus der Hand legen möchte. Zwischen den Weltkriegen, zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Schichten erzählt Charlotte Roth eine Geschichte über mutige Menschen, die versuchen, sich allen Widrigkeiten zu widersetzen. Die versuchen, zwischen Gewalt, Politik und Krieg zu leben - und nicht nur zu überleben. Ein wichtiges Buch, gerade in unseren Zeiten, in denen offensichtlich vergessen wird, wie schnell aus "Ich mache doch gar nicht mit!" ein "Ich wusste von nichts!" werden kann...

  • Bewertung

    aus Pirmasens

    2/5

    11.12.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Enttäuschend

    Ich kann den euphorischen Bewertungen nicht zustimmen. Die ersten drei Romane von Charlotte Roth fand ich äußerst stringent aufgebaut, historisch sehr interessant und fesselnd. Dieser letzte fällt für mich leider stark ab. Ich finde ihn sehr künstlich konstruiert und teilweise in sich nicht stimmig. Z.B. wird man sehr plump bzgl. der Vaterschaft in eine Richtung beeinflusst, obwohl dies überhaupt nicht zum vorhergehenden Text passt. Auch die Jahreszahl der letzten Begegnung zwischen Nathalie und Alwin stimmt an den verschiedenen Stellen des Buches nicht überein. Schade.

  • Bewertung

    aus Wetzlar

    5/5

    11.09.2017

    eBook (ePUB 3)

    Bis wieder ein Tag erwacht

    Bis jetzt hat mir alles an dem Buch gefallen, habe es halb geslesen und kann kaum aufhören. Es ist in einem gut lesbaren Erzählstil geschrieben, ab und an schlage ich einige Begriffe des 1. und 2. Weltkrieges nach, sodaß man auch noch aus der Geschichte lernt.

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