Außenpolitische Propaganda bei der Olympiade 1936. Inwiefern konnte sich das Regime bei den olympischen Spielen in Berlin als international und weltof
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Produktdetails
Format
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
25.08.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
560 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668283282
Nach und nach wurden Adolf Hitler und seinem Regime jedoch die Möglichkeiten bewusst, die mit der Austragung der Spiele einher gingen. Insbesondere die in Aussicht stehende außenpolitische Aufwertung setzte einen Einstellungswandel der Nationalsozialisten in Gang.
"Das pro-olympische Verhalten sollte gleichzeitig der politischen Isolierung entgegenwirken" und so wurde es zum Ziel "das Bild eines unbeschwerten, friedlichen und neuen Deutschlands zu präsentieren" (Gajek 2013).
Nun gibt es aus heutiger Forschungssicht verschiedene Perspektiven, welche die Frage nach der Rolle der olympischen Spiele in der nationalsozialistischen Propaganda durchleuchten. Zum einen werden die Spiele als "ein, wenn nicht gar das Musterbeispiel für die Instrumentalisierung des Sports" (Grothe 2008) gesehen. In der Forschungsliteratur lassen sich aber auch Gegenthesen entdecken welche von der Position ausgehen, dass die Spiele 1936 nur teilweise als Propagandaerfolg ausgelegt werden können. Arnd Krüger vertritt in seiner Dissertation zum Thema "Die Olympischen Spiele 1936 und die Weltmeinung" beispielsweise die These, dass dort, wo in der ausländischen Presse vor den Spielen schon eine Boykottbewegung, beziehungsweise eine dem nationalsozialistischem Regime gegenüber kritische Haltung zu erkennen war, auch nach den Spielen eine erhalten blieb.
Diese Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, inwieweit das nationalsozialistische Regime den Sport, genauer gesagt die olympischen Spiele dazu nutzen konnte, sich außenpolitisch als weltoffenes und internationales Volk zu inszenieren.
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