Aristoteles versus Hobbes. Der Begriff politischer Herrschaft in Abgrenzung zur vertragstheoretischen Legitimation
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.11.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
7 (Printausgabe)
Dateigröße
437 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668339187
Versteht man unter dem Staat ein bestimmtes Herrschaftsverhältnis, so drängt sich unweigerlich die Frage auf, ob die Rechtfertigung von Herrschaft heute überhaupt noch möglich ist? Wenn wir weiter zurück in die Geschichte blicken, lässt sich die Evolution der möglichen Herrschaftslegitimation erkennen. Setzen wir beim alteuropäischen Republikanismus an, dessen wichtigster Vertreter Aristoteles ist, so können wir feststellen, dass es für Herrschaft keiner Rechtfertigung bedurfte. Nehmen wir als zweites den Vertreter des neuzeitlichen Liberalismus, Thomas Hobbes, so ist zu konstatieren, dass nachdem die theistische Legitimationsbasis verfallen war, es sehr wohl einer Herrschaftslegitimation eigens durch den Menschen bedurfte. In der gesellschaftlich ausdifferenzierten Moderne angekommen, scheint die Rechtfertigung von Herrschaft durch den rationalen und individuellen Menschen nicht mehr zu funktionieren. Befinden wir uns demnach wieder am Anfangspunkt bei Aristoteles, in der Herrschaftslegitimation überflüssig war?
Um diese unterschiedlichen Arten der Herrschaftslegitimation betrachten zu können, werden zunächst die beiden Staatstheoretiker Aristoteles und Thomas Hobbes bezüglich ihres Menschenbildes und Herrschaftsbegriffes nach analysiert. Anschließend wird versucht eine Perspektive für das Legitimationsproblem des heutigen Staates bzw. der gegenwärtigen Herrschaft anzureißen.
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