Rechtsextremismus im Jugendalter. Erklärungsansätze und Präventionsmöglichkeiten der Pädagogik
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.06.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
516 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668242548
Nach einigen Definitionen und der Darstellung der aktuellen Situation in der Bundesrepublik Deutschland erfolgt deshalb ein Exkurs in die Sozialisationstheorien, anhand derer versucht wird, Inszenierungen der jungen Menschen zu analysieren und in Bezug zu ihrer jeweiligen Lebenssituation zu setzen. Der Schwerpunkt wird auf den für die politische Sozialisation relevanten Faktoren liegen, es soll lediglich untersucht werden, wie es dazu kommen kann, dass Jugendliche Minderheiten oder andere Kulturen ausgrenzen und abwerten, während andere hierfür weniger empfänglich scheinen.
Anschließend wird der Ansatz der außerschulischen Jugendbildung in der Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen vorgestellt, wobei der Fokus auf der akzeptierenden Jugendarbeit liegen wird. Im letzten Teil wird die Kritik an dieser Arbeit sowie mögliche Grenzen und der Entwicklungsbedarf in diesem Handlungsfeld dargestellt, woraufhin ein abschließendes Fazit folgt.
Seit 2015 ist in Europa die Rede von einer Flüchtlingskrise. Aktuell sind etwa 1.200.000 Flüchtlinge in Deutschland. ,,Das Portal gegen Neonazis'' verzeichnet im Jahr 2016 nach nur drei Monaten bereits 271 Angriffe auf deren Unterkünfte sowie 73 tätliche Übergriffe.1 AsylbewerberInnen werden zunehmend als KonkurrentInnen wahrgenommen., was zu einer wachsenden Attraktivität minderheitenfeindlicher und rechtsextremistischer Orientierungen und einer Zuspitzung nationalistischer und antidemokratischer Tendenzen zu führen scheint. Betroffene leiden häufig unter Relativierung und Nivellierung ihrer Erfahrungen, da rechte Tendenzen lange verharmlost oder verschwiegen werden. In einer von der Friedrich-Ebert-Stiftung geförderten repräsentativen Studie stimmten bereits 2006 teilweise über 40% der deutschen Bevölkerung fremdenfeindlichen Aussagen zu.
Der Rechtsextremismus ist keine Randerscheinung mehr, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Parolen von Parteien wie der NPD sind fest verankert, was sich unter anderem in einem ausgeprägten Alltagsrassismus widerspiegelt. Die Problematik rund um den Rechtsextremismus wurde lange verharmlos.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice