Produktbild: Das Lexikon der ersten und letzten Male

Das Lexikon der ersten und letzten Male

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9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.04.2017

Verlag

Riva

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/2,7 cm

Gewicht

299 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86883-955-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.04.2017

Verlag

Riva

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/2,7 cm

Gewicht

299 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86883-955-5

Herstelleradresse

Münchner Verlagsgruppe GmbH
Türkenstraße 89
80799 München
DE
info@m-vg.de

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  • Karin Warncke

    aus Hattingen

    5/5

    15.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Originell, klug und extrem unterhaltsam!

    Was für ein abgefahrenes Buch! Ich wollte nur blättern und ein paar Notate lesen, blieb dann aber im Kapitel „Alltag & Unterhaltung“ hängen und las mich fest. Der letzte Buß- und Bettag in Deutschland ... der erste Träger des „Ohren-Ordens“ ... die erste Lotto-Ziehung im deutschen Fernsehen, die wiederholt werden musste ... der erste Rosenmontagszug, der an einem Sonntag stattfand ... Im Kapitel „Sterben & Tod“ las ich vom letzten Einbalsamierer der Leiche Lenins, vom ersten Menschen, der nach dem Tod kryokonserviert (eingefroren) wurde. Wer das erste Staatsbegräbnis in der BRD erhielt, erfuhr ich, und auf welchem Friedhof der erste Grabstein mit QR-Code aufgestellt wurde. Der erste Wutraum in Deutschland? Das erste Dönerschiff auf dem Rhein? Die erste Stadt, die Autokennzeichen mit dem Kürzel „IS“ verbot? Wo und wann Angela Merkel zum ersten Mal ihre berühmte „Schlandkette“ trug? – Hunderte von solch schrägen und wissenswerten Meldungen stehen in diesem Buch, und das Tolle ist: Sie sind nicht nur in einem lapidaren Sätzchen abgehandelt, sondern fundiert recherchiert und unterhaltsam geschrieben – mit Datum und Jahr, mit korrekten Namen und Orten und mit kleinen Anekdoten drumherum. So erfährt man über die erste deutsche Ausgabe des Spiels „Monopoly“ zum Beispiel nicht nur, dass es 1936 auf den Markt kam, sondern auch, dass es von den Nationalsozialisten aufgrund des „jüdisch-spekulativen Charakters“ verboten wurde und bis zum Mauerfall auch in der DDR verboten blieb. Hervorheben möchte ich auch das schöne Layout! Im Zwei-Spalten-Satz wechseln sich ein mittig gesetzter Fließtext mit Kästen und Texten in grau unterlegtem Fond ab. Auch die Schriftarten und Schriftgrößen wechseln, sodass jede Doppelseite anders gestaltet ist. Da hat sich nicht nur der Autor große Mühe gemacht, sondern auch der Verlag. Fazit: Ein originelles, kluges und extrem unterhaltsames Buch, das Alltag und Weltgeschichte in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt – deshalb uneingeschränkt 5 Sterne!

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