Produktbild: Also schrieb Friedrich Nietzsche: "Zuletzt wäre ich sehr viel lieber Basler Professor als Gott; aber ..."

Also schrieb Friedrich Nietzsche: "Zuletzt wäre ich sehr viel lieber Basler Professor als Gott; aber ..." Eine Deutung seiner "Philosophie" als psychologischer Fall und damit eine Offenlegung seiner von Wahnideen geprägten Existenz.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.11.2016

Verlag

Epubli

Seitenzahl

10721 (Printausgabe)

Dateigröße

17766 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783741869648

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ePUB

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Erscheinungsdatum

23.11.2016

Verlag

Epubli

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Deutsch

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9783741869648

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Hervorragend

Bewertung aus Tangstedt am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 1130353

Bewertet: eBook (ePUB)

Man ist es gewohnt, in Sachen Nietzsche von zuvor nicht dagewesenen und vollbrachten Denkleistungen zu lesen. Hier werden, im Gegensatz dazu, keine fremden Wünsche und Hoffnungen in die Aussagen Nietzsches hineingedeutet, weil von einem klugen Kopf angenommen wurde, dass Nietzsche dies oder das - jeweils höchstwahrscheinlich stets! - gemeint haben würde, ohne dass sich diese bewundernden Deutungen aber aus seinen Aussagen „an sich“ einfach so 1 zu 1 aber nicht auch ganz anders ergeben können. Hier bietet endlich mal einer anhand von Nietzsches Originaltexten eine zupackende Darstellung, die ihn ausschließlich bei seinen eigenen Worten nimmt, das heißt, nur bei dem, was er in seinem Leben - als Hintergrund-Rauschen gewissermaßen! - in streng chronologischer Folge tatsächlich, verbürgt und in schlüssigem Gesamtzusammenhang betrachtet, und ohne dass etwas da hineininterpretiert wurde, von sich gegeben hat. Das sich dabei ergebende, sehr andere Bild des Philosophen, wenn er denn überhaupt ein solcher war, überzeugt oder wird zumindest nicht weiterhin einfach beiseite zu lassen sein. Die eigentlich jedem Nietzsche-Leser ziemlich bald auffallenden Widersprüche und Sprunghaftigkeiten lösen sich, wenn man Nietzsches Sprachgebrauch folgt, einfach nur auf in immer wieder schriller vorgetragenen Selbstdarstellungsversuchen, die vornehmlich darauf hinauslaufen, ihn als die große Besonderheit unter lauter von seinen größten übermenschlichen Zusammenhängen nichts ahnenden Toren erscheinen zu lassen. Positiv besetzt ist bei ihm alles, was ihn betrifft, negative Eigenschaften findet er nur bei den andern, für die Nietzsche immer wieder nur eine unermessliche Verachtung zustande brachte und diese auch an etlichen Stellen unverhohlen durchblicken ließ. Man betrachtet Philosophien danach mit grundsätzlich misstrauisch gewordenen, nämlich in puncto Psychologie geschulteren, erfahreneren Augen.

Hervorragend

Bewertung aus Tangstedt am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1130353
Bewertet: eBook (ePUB)

Man ist es gewohnt, in Sachen Nietzsche von zuvor nicht dagewesenen und vollbrachten Denkleistungen zu lesen. Hier werden, im Gegensatz dazu, keine fremden Wünsche und Hoffnungen in die Aussagen Nietzsches hineingedeutet, weil von einem klugen Kopf angenommen wurde, dass Nietzsche dies oder das - jeweils höchstwahrscheinlich stets! - gemeint haben würde, ohne dass sich diese bewundernden Deutungen aber aus seinen Aussagen „an sich“ einfach so 1 zu 1 aber nicht auch ganz anders ergeben können. Hier bietet endlich mal einer anhand von Nietzsches Originaltexten eine zupackende Darstellung, die ihn ausschließlich bei seinen eigenen Worten nimmt, das heißt, nur bei dem, was er in seinem Leben - als Hintergrund-Rauschen gewissermaßen! - in streng chronologischer Folge tatsächlich, verbürgt und in schlüssigem Gesamtzusammenhang betrachtet, und ohne dass etwas da hineininterpretiert wurde, von sich gegeben hat. Das sich dabei ergebende, sehr andere Bild des Philosophen, wenn er denn überhaupt ein solcher war, überzeugt oder wird zumindest nicht weiterhin einfach beiseite zu lassen sein. Die eigentlich jedem Nietzsche-Leser ziemlich bald auffallenden Widersprüche und Sprunghaftigkeiten lösen sich, wenn man Nietzsches Sprachgebrauch folgt, einfach nur auf in immer wieder schriller vorgetragenen Selbstdarstellungsversuchen, die vornehmlich darauf hinauslaufen, ihn als die große Besonderheit unter lauter von seinen größten übermenschlichen Zusammenhängen nichts ahnenden Toren erscheinen zu lassen. Positiv besetzt ist bei ihm alles, was ihn betrifft, negative Eigenschaften findet er nur bei den andern, für die Nietzsche immer wieder nur eine unermessliche Verachtung zustande brachte und diese auch an etlichen Stellen unverhohlen durchblicken ließ. Man betrachtet Philosophien danach mit grundsätzlich misstrauisch gewordenen, nämlich in puncto Psychologie geschulteren, erfahreneren Augen.

Ein Hinweis:

Bewertung aus Tangstedt am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 1136615

Bewertet: eBook (ePUB)

Zu dem Buch "Also schrieb Friedrich Nietzsche gibt die Website "georgs-nietzsche.de" weitere Informationen mit vielen Details zum Inhalt des Buches, über den Autor und eine Reihe von Leseproben.

Ein Hinweis:

Bewertung aus Tangstedt am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1136615
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Zu dem Buch "Also schrieb Friedrich Nietzsche gibt die Website "georgs-nietzsche.de" weitere Informationen mit vielen Details zum Inhalt des Buches, über den Autor und eine Reihe von Leseproben.

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von Christian Georg

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