Das Geld in der Popliteratur am Beispiel von Christian Krachts 'Faserland'
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
18.08.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
275 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656720782
"Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt."
Das demonstriert uns beispielsweise auch König Midas, der sich der antiken Sage nach von den Göttern die Fähigkeit gewünscht habe, alles in Gold verwandeln zu können, was er nur berühre und er aus diesem Grund zu verhungern und verdursten drohte. Die Moral dieser Sage bestätigt abermals Einstein mit den Worten:
"Das Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch."
Zum anderen greift Geld unweigerlich in die Wesenseigenschaften und Charakteristika eines Menschen ein, es lässt nur die Wenigsten unberührt und bringt, je nach finanziellem Status, tief greifende Veränderungen mit sich. Geld ist also weitaus mehr als nur Zahlungs- und Tauschmittel. Es bestimmt unser gesellschaftliches Miteinander und hat dadurch auch die Funktion des Kommunikationsmittels inne. Es verändert automatisch den Gesellschaftsstatus und das Ansehen. In dieser Hausarbeit werde ich die Bedeutung des Geldes für die Glückseeligkeit an einem Referenzroman der Popliteratur der 1990er Jahre demonstrieren. Hierfür wähle ich "Faserland" von Christian Kracht. Augenscheinlich spielt Geld in diesem Roman eine untergeordnete Rolle. Bei genauerer Betrachtung jedoch kommt ihm eine wesentlich wichtigere Rolle zu Teil und ist maßgebend für die Aktivitäten und Denkweisen des Protagonisten. Um dies näher zu erörtern, gehe ich zunächst kurz auf die eingangs angeschnittenen, psychologischen Bedeutungen des Geldes und damit auf Georg Simmels Hauptwerk "Philosophie des Geldes" ein. Anschließend werde ich Christian Kracht und sein Werk "Faserland" näher durchleuchten, um dann die Funktion des Geldes auf die Handlung zu projizieren und um meine Ergebnisse schließlich zusammen zu fassen.
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