Produktbild: Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan

Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ... aber einmal um die Welt

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.10.2016

Verlag

MairDuMont GmbH & Co. KG

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

5765 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783770199952

Beschreibung

Rezension

"Ein Trip genau nach meinem Geschmack - wäre ich jünger, mutiger und verrückt genug." Bill Bryson

Produktdetails

Format

ePUB

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Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.0
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

17.10.2016

Verlag

MairDuMont GmbH & Co. KG

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

5765 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783770199952

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  • Wortschätzchen

    aus Kreis HD

    5/5

    11.12.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Eine wahre Schnaps-Idee!…

    Eine wahre Schnaps-Idee! DUMONT hat hier einen Reiseführer der ganz besonderen Art vorgelegt. Kein Buch, wie sonst üblich, mit Hotel- und Gaststättentipps, Ausflugszielen und Reiserouten, sondern ein Buch über den irrsten und doch genialsten Trip der Welt! Nur Engländer können auf so eine Idee kommen! Paul Archer fährt stark angetrunken mit dem Taxi von einer Party zu seiner Studentenbude. Da die Fahrt irgendwie extrem lange dauert, machen sich Pauls Gedanken selbständig und die Idee nimmt erste Formen an: Die Kombination aus einem „einmal-um-die-Welt-Flugticket“, wie Pauls Kumpel Leigh es nennt, bei dem man „gerade mal an 6 Orten zwischenlandet“ und der längsten Taxifahrt der Welt wäre doch ein toller Guiness-Rekord. Dieser erste Grundgedanke nimmt mehr und mehr Form an und am Ende sind Paul, Leigh und Johno tatsächlich mit dem Taxi unterwegs auf Weltreise. Dass die drei keine gemütliche Kaffeefahrt von Stadt zu Stadt und von Land zu Land machen, muss man sicher kaum erwähnen. Ihnen passieren die erstaunlichsten Dinge, sie bestehen unglaubliche Abenteuer und trotzen Wind, Wetter und Gefahr. So ist das Buch von Anfang bis Ende spannend, unterhaltsam, urkomisch und immer wieder auch dramatisch. Man macht alle möglichen Gefühlsregungen durch und kann nicht fassen, was alles möglich ist. So irre es oft ist, die drei bestehen darauf, es sei die reine Wahrheit. Gut, kann man glauben oder nicht – aber wer nicht nur einmal im Guiness-Buch-der-Rekorde mit seiner Reise landet, darf auch ein wenig flunkern und die Wahrheit ausschmücken. Der wahre Kern ist auf alle Fälle vorhanden, daran zweifle ich nicht. Wer großartige Beschreibungen der einzelnen Reiseziele erwartet, liegt hier falsch. Dieses Buch ist kein Reiseführer im herkömmlichen Sinne. Die drei Jungs haben ein Abenteuer auf die Beine gestellt, das es so bisher noch nicht gab. Darum geht es. Klar, dazu gehören viele Orte, die so oder so eine Reise wert sind. Doch dieses Buch möchte diese Orte nicht „bewerben“, sondern den Mut, eine „verrückte“ Reise zu realisieren, hervorheben. Es steht ja jedem frei, sich die entsprechenden Reiseführer zusätzlich zu besorgen. Erzählt werden die Episoden abwechselnd von Paul und Johno. Was der eine nicht sagen kann oder möchte, spricht der andere aus und sie „verraten“ sich gegenseitig hin und wieder. Ein freundschaftliches Foppen, das gut passt und mir gefallen hat. Doch Achtung – man muss jung sein oder jung geblieben sein, um die eine oder andere Eskapade der Drei verstehen zu können. Wer sich nicht mehr an seine eigene wilde Zeit erinnern kann oder mag, wird vermutlich wenig Freude an diesem Buch haben. Auch sollte man den Jungs verzeihen, dass sie anfangs etwas über Gebühr dem Alkohol zusprechen. Mich haben die Jungs jedenfalls mit auf eine Reise genommen, die mich ein klein wenig neidisch gemacht hat. Ein Buch, das sich leicht lesen lässt und mich oft zum Lachen gebracht hat. Dafür gebe ich fünf Sterne!

  • Bewertung

    aus Reinfeld

    5/5

    13.12.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch das vor Leben strotzt.

    Eine tolle Geschichte welche animiert, selbst seine Koffer zu packen und sich Hals über Kopf in ein Abenteuer zu stürzen. Dieses Buch hat mir einige amüsante und lustige Lesemomente geschenkt=)

  • j.h.

    aus Berlin

    5/5

    24.11.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Taxi namens Hannah - Drei Briten kurz über 20 auf einer Taxifahrt von London nach Sydney - die etwas andere Weltreise

    Die Idee entstand in einem Pub während einer durchaus Pint-reichen Nacht: Wie wäre es mit einer Taxifahrt nach Australien - nach alter Taxifahrer-Tradition natürlich mit dem größtmöglichen Umweg? Auch nüchtern waren die drei Studien-Freunde Paul, Johno und Leigh von ihrer Idee hinreichend fasziniert. Ein geeignetes Black-Cab-Taxi (erst 20 Jahre alt) wurde bei Ebay gefunden und auf den Namen Hannah getauft. Etwas schwieriger gestaltete sich die Suche nach Sponsoren und die Aufstellung von etwas, das einem Reiseplan wenigstens ähnelte. Drei Jahre später am 17. Februar 2011 war es endlich so weit und das Taxi ging von Covent Garden aus auf große Fahrt: "Monatelang hatten wir für ein Projekt gearbeitet, das voller Ungewissheiten steckte. Mehr als einmal hatte einer von uns die Beherrschung verloren. Versprechen wurden gebrochen und die Probleme schienen nie enden zu wollen - unsere Freundschaft wurde aufs Äußerste strapaziert. Aber dieser Moment zeigte uns, dass sich all dies gelohnt hatte, er ließ uns die belanglosen Streitereien der vergangenen Monate vergessen. Wir waren wieder beste Freunde, wir hatten es geschafft, wir hatten unseren Traum verwirklicht." (S. 28) Die räumliche Enge des Taxis wird während der folgenden 15 Monate die Freundschaft noch auf manche Probe stellen. Die Abenteuer der Reise werden in authentisch jugendlichem Tonfall aus der Sicht von Paul und Johno (zu unterscheiden durch unterschiedliche Schrifttypen) erzählt. Die erste Etappe der Reise führt durch West- und Osteuropa - wobei "Couchsurfing" einige Kosten spart und zahlreiche interessante Bekanntschaften bringt. Das Klischee vom trinkfreudigen Briten auf Tour wird dabei nicht unbedingt widerlegt. Nach der Querung der Grenze zum Iran ist in dieser Hinsicht dann erst einmal Schluss mit lustig - jedenfalls fast, denn wo ein Wille ist ... IT'S ON THE METER (so der Titel der 2016 erschienenen englischen Originalausgabe) nimmt den Leser von der ersten Seite an gefangen - wegen der unwiderstehlich komischen Erzählweise ebenso wie durch die Spannung, wie mit wahrlich amateurhafter Planung und Einsatz ältester Technik (nämlich eines 20 Jahre alten und für den Londoner Stadtverkehr gebauten Taxis) ein solches Abenteuer zu bewältigen ist. Die drei Protagonisten wachsen dem Leser dabei trotz deren Ecken und Kanten von Beginn an ans Herz. Auf 8 Seiten im Farbdruck sind einige bildliche Reiseimpressionen zu sehen. Mehr Fotos sind unschwer im Internet recherchierbar. Das in der DUMONT-Reiseabenteuer-Reihe in hervorragender Übersetzung von Anja Fülle erschienene Buch ist jungen und junggebliebenen Lesern gleichermaßen zu empfehlen - ob sie nun gerade eine Weltreise planen oder nicht ...

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    4/5

    04.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Very british - also völlig verrückt

    In der Internet-Lebenshilfe Wikipedia liest man unter dem Stichwort "Britischer Humor" folgende Erklärung: "Als Hauptmerkmale des britischen Humors gelten neben der erwähnten Trockenheit beispielsweise schwarzer Humor, unverblümte Direktheit, Absurdität und Understatement." Natürlich entsteht diese Art von Humor nicht einfach so, vielmehr ist sie ein Produkt einer gewissen auf den Inseln weitverbreiteten Lebenseinstellung. Meist lernt man diese für uns oft seltsame Weltsicht auf mehr oder weniger künstliche erzeugte Weise kennen, etwa aus Filmen. Zwar ist dieser Expeditionsbericht auch ein mediales Erzeugnis, aber er beschreibt eine schon theoretisch absolut wahnwitzige, aber praktisch erfolgreich durchgeführte Weltreise von drei Typen in einem schrottreifen Londoner Taxi, die nach europäisch-konservativen Maßstäben selbst nur völlig durchgeknallt sein können. Reise und Buch besitzen alle oben genannten Merkmale des britischen Humors. Ihre Idee, mit einem dieser typischen schwarzen Londoner Uralt-Taxis von der britischen Hauptstadt aus bis nach Australien zu fahren, erwuchs beim Saufen und bestand im Kern eigentlich darin, die teuerste Taxifahrt der Welt hinzulegen. Keiner der drei Freunde war Taxifahrer, noch besaßen sie eines der typischen schwarzen Londoner Taxis. Das besorgten sie sich dann bei Ebay, nachdem sich keiner die Blöße geben wollte, von dieser Idee zurückzutreten. Wenn man ihren mit trockenem Witz erzählten Bericht liest, dann bemerkt man ihre so typisch britischen Untertreibungen kaum. So ahnungslos wie die beiden Erzähler tun, waren sie in Wirklichkeit nie. Zwei von ihnen hatten eine Ingenieurausbildung in Maschinenbau und einer fand sich im Innenleben von Automobilen sehr gut zurecht. Wer aus einer Kaffeebüchse in der Not (wie später geschehen) eine Bremsscheibe basteln kann, dem muss man schon einiges zutrauen. Wenn man die auf den letzten Seiten zusammengestellten Daten der Reise betrachtet, dann können ihre Teilnehmer nicht irgendwelche Blödmänner gewesen sein. Leser, die eine detaillierte Reisebeschreibung erwarten, die ihnen etwas zu den bereisten Ländern erzählt, sollten die Finger von diesem Text lassen. Bis auf wenige Ausnahmen kommen solche Erlebnisse in ihm nämlich nicht vor. Vielmehr beschreiben die beiden Autoren die meistens recht bizarren persönlichen Erlebnisse auf dieser irren Reise. Ohne ihre Lebenseinstellung, ohne ihre bewundernswerte Flexibilität und vor allem ohne das unfassbare Glück, das ihnen fast immer hold war, hätten sie diese Reise niemals zu Ende bringen können. Vielleicht hat dieses Glück ja auch etwas mit ihrer Lebenseinstellung zu tun. Natürlich kann man sich darüber wundern oder gar ereifern, dass mehr über die häufigen Saufgelage berichtet wird als über die bereisten Länder. Doch wer sich ständig zum "Couchsurfing" bei zunächst Fremden einlädt und mit offenen Armen von Gleichgesinnten empfangen wird, spart nicht nur Reisekosten, sondern oft auch Geld fürs flüssige gastfreundliche Abendbrot. So kommt eins zum anderen. Und die britische Trinkkultur tut das Übrige. Ob einem das nun gefällt oder nicht - die ganze Geschichte ist allein schon deshalb spannend, weil man eigentlich nicht erwartet, dass sie gut ausgehen kann. Kurz gesagt: Das ist ein für die übliche Reiseliteratur sehr untypischer Bericht über eine aberwitzige Weltreise, geschrieben mit trockenem Humor und viel Selbstironie. Eben typisch britisch. Man erfährt kaum etwas über die einzelnen Länder, sondern vor allem etwas über die Art, wie diese drei Herren ein völlig absurdes Abenteuer durchzogen, das von Anfang an jenseits von Vernunft und Planung stand. Erfolg gibt immer recht, selbst wenn man es nicht glauben kann oder will. Vielleicht ist dieses Buch nicht für alle Liebhaber von Reiseliteratur wirklich interessant. Amüsant ist es aber allemal.

  • Marlen

    aus Dresden

    4/5

    02.11.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Verrückte Reise mit verrückten Jungs

    Der Titel des Buches spricht Bände… Die zwei Worte „Kein Plan“ hätte ich allerdings doppelt so groß geschrieben, denn diese drei Jungs haben so ziemlich alles, aber absolut keinen Plan, auf was sie sich da einlassen :-) Irgendwann dämmert es ihnen dann auch, aber das dauert ein paar Tausend Kilometer… Dieser Reisebericht strotzt vor Unbekümmertheit und Wagemut. Ob das in jeder Situation immer so gut ist, ist natürlich fraglich – besonders wenn man morgens aus seinem Zelt kriecht und im Morgenlicht begreift, dass man mitten im Iran auf dem Gelände der Flugabwehr wild gecampt hat. Nicht gut. Oder wenn man sich in Russland mit der Polizei anlegt. Nicht gut. Oder wenn man… ach, lesen Sie selbst. Es gibt Unmengen dieser Situationen, in die sich die drei jungen Kerls da reinmanövrieren und bei denen man wirklich mitfiebert, wie sie da wohl wieder rauskommen werden. Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen – mir persönlich aber erst nach einer kleinen „Anlaufzeit“, denn im ersten Drittel des Buches war es mir einfach zuviel Party und zu wenig Reisebericht. Dafür ein Sternchen Abzug. Andere Leser stört das vielleicht nicht, die finden eventuell die Schilderungen der vergnügungssüchtigen Briten sogar sehr amüsant. Ist eben Geschmackssache. Trotzdem war es ein wirklich vergnüglicher Roadtrip, den uns der Dumont Verlag hier präsentiert. Ich habe das Buch innerhalb eines Wochenendes ausgelesen, weil ich nicht aufhören konnte und immer wieder wissen wollte, wo die Jungs als nächstes landen, wen sie treffen und ob Hannah (so der hübsche Name des 20 Jahre alten London Cab, mit dem sie unterwegs sind) mal wieder die Puste ausgeht und Improvisationstalent bei der Reparatur gefragt ist. Denn zwei Dinge sind Fakt: Erstens -Hannah ist eine alte Dame. Und zweitens – für ein London Cab bekommt man Ersatzteile nun mal selten, wenn man sich nicht in Großbritannien befindet… Ich hab mich gut amüsiert mit Hannah und ihren drei Gefährten. Und ich denke, das Buch ist das Richtige für alle, die schon immer mal von einer abenteuerlichen Weltreise geträumt haben. So schnell wie mit diesem Buch kommt man sonst auf keinen Fall um die Erde – ich habe gerade mal zwei Tage gebraucht ;)

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