Produktbild: Netzkiller
Band 1

Netzkiller Kriminalroman

4

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

13.02.2012

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

326 (Printausgabe)

Auflage

2012

Sprache

Deutsch

EAN

9783839238097

Beschreibung

Produktdetails

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PDF

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

13.02.2012

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

326 (Printausgabe)

Auflage

2012

Sprache

Deutsch

EAN

9783839238097

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  • KimVi

    aus Niedersachsen

    4/5

    07.05.2020

    eBook (PDF)

    Der Schüler Marcel kann das…

    Der Schüler Marcel kann das Ende des Schultags kaum abwarten, denn von einem Kumpel hat er einen echten Geheimtipp bekommen. Denn der kennt eine Seite im Netz, auf der man beliebte und aktuelle Computerspiele angeblich verfolgungssicher illegal downloaden kann. Doch schnell stellt Marcel fest, dass das gar nicht so einfach funktioniert. Kein Spiel lässt sich downloaden. Dafür bekommt Marcel plötzlich Mails, in denen ihm mitgeteilt wird, dass er nun Teilnehmer in einem grausamen Spiel mit tödlichen Ausgang ist. Marcel soll die Person finden, die auf einem Google-Street-View-Bild zu sehen ist und ihr einen Zettel mit einer Botschaft zustecken. Schafft er das nicht, dann wird die Person auf dem Bild sterben. Marcel hält die Mails zunächst für einen Scherz und versucht deshalb den Inhalt zu ignorieren. Doch schon bald muss er feststellen, dass der Absender keinen Spaß versteht..... Der Einstieg in Oliver Wolfs Debütroman gelingt mühelos, denn man wird ohne langsame Eingewöhnungsphase mitten ins spannende Geschehen geworfen. Zunächst beobachtet man ein Einsatzkommando bei der Erstürmung einer Wohnung. Das Interesse an der Handlung ist damit sofort geweckt. Das weitere Geschehen wird in verschiedenen Handlungssträngen, die auf den ersten Blick nicht miteinander in Verbindung gebracht werden können, erzählt. Dabei werden einige unterschiedliche Charaktere eingeführt. Es fällt zunächst nicht leicht, diese richtig zuzuordnen. Die häufig wechselnden Perspektiven verwirren anfangs noch zusätzlich. Die kurzen Kapitel, die oft mit spannenden Cliffhangern enden, verführen aber dennoch zum Weiterlesen, da man unbedingt die Zusammenhänge erfahren möchte. Im Verlauf der Handlung verknüpfen sich die unterschiedlichen Handlungsstränge langsam miteinander. Oliver Wolfs Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Orte und die handelnden Personen sehr gut vorstellen. Die Charaktere bleiben in diesem Roman leider etwas auf Distanz. Es fällt nicht leicht, sich mit ihnen zu identifizieren. Eine Ausnahme bilden allerdings die beiden Ermittler André Bürkle und Antonia Ronda. Sie wirken sehr sympathisch und geben nach und nach etwas aus ihrem Privatleben preis. Dadurch kann man sich gut in sie hineinversetzen. Da es den Anschein hat, dass aus den beiden durchaus ein Paar werden könnte, wirken sie sehr authentisch. Diese Verwicklung nimmt allerdings nicht zu viel Raum ein, sodass die Kriminalgeschichte durchgehend im Vordergrund steht. Man merkt beim Lesen außerdem, dass der Autor sehr gute Kenntnisse im Gleitschirmfliegen hat. Seine Eindrücke lässt er detailliert in die Handlung einfließen. Obwohl diese Informationen einen authentischen Hintergrund bilden, sind sie etwas zu ausufernd und gehen zu Lasten der Kriminalhandlung. Die Spannung ist dennoch durchgehend spürbar und wird durch die kurzen Kapitel unterstützt. Dennoch wirkt die Handlung gelegentlich sehr konstruiert. Wenn man allerdings bedenkt, dass der Gamemaster sein Spiel ja genau durchdacht hat und hier die Fäden in der Hand hält, kann man darüber allerdings großzügig hinwegsehen. Insgesamt gesehen habe ich mich beim Lesen dieses Kriminalromans sehr gut unterhalten und einige spannende Stunden damit verbracht. Das Buch regt zum Nachdenken an, denn es gelingt Oliver Wolf hervorragend, die Gefahren die im Internet lauern können, wenn man seine Daten allzu blauäugig im Internet postet, zu verdeutlichen. Es ist schon erschreckend, wohin kleine Nachlässigkeiten führen können. Ich vergebe vier von fünf Bewertungssternen. Den einen ziehe ich ab, da mich das Ende nicht vollkommen überzeugen konnte und da mich die vielen Rechtschreibfehler, die im Lektorat offensichtlich übersehen wurden, beim Lesen störten.

  • allegra

    4/5

    17.03.2012

    Buch (Taschenbuch)

    === Erscheinungsbild === Das…

    === Erscheinungsbild === Das Cover zeigt einen dunkel gekleideten Mann , der auf einem asphaltierten Platz steht. Bei näherem Hinsehen erkennt man, dass sein Gesicht „verpixelt“ ist und in Längsrichtung ein gelber Balken verläuft, der den Verlauf - in diesem Fall der Schwabstraße - kennzeichnet: Offensichtlich zeigt das Bild einen Ausschnitt aus „google streetview“ und nimmt somit ein zentrales Thema aus dem Inhalt des Krimis auf. === Meine persönliche Meinung === Im Prolog erfolgt ein polizeilicher Zugriff in einer Wohnung durch ein Einsatzkommando. Von den zwei Polizisten wird Bürkle durch einen Schuss schwer getroffen. Auch Ronda, seine Partnerin scheint getroffen zu sein. Mit diesem rasanten Auftakt ist die Spannung gleich aufgebaut. Der Krimi besteht aus drei größeren Teilen, die ihrerseits in kürzere, überschaubare Kapitel unterteilt sind. Der erste Teil, der mit dem Prolog vorerst nicht zu tun haben scheint, führt den Leser durch zahlreiche Handlungsstränge an verschiedene Schauplätze, so dass man erst mal verwirrt ist, durch die vielen Personen und lange nicht erkennt, ob die einzelnen Handlung in einem Zusammenhang stehen. Aber mit jedem Kapitel werden die einzelnen Fäden allmählich zusammengeführt. Das Buch spielt fast ausschließlich in Baden-Württemberg. Die zahlreichen Schauplätze führen vom Schwarzwald über Freudenstadt nach Stuttgart. Wer die Region etwas kennt, ist hier klar im Vorteil. Nicht zuletzt weil eine der Figuren schwäbisch spricht, was natürlich das viel zitierte „Lokalkolorit“ eines Buches aufmacht, für Nichtschwaben aber vermutlich nicht ganz einfach zu lesen und verstehen ist. Die kurzen Kapitel, die teilweise mit einem Cliffhanger enden, sind sehr motivierend zum Weiterlesen, was auch unterstützt wird durch den klaren Sprachstil des Autors. Im zweiten Teil kommen sich zwei Ermittler, André Bürkle und Antonia Ronda, die bereits im Prolog kurz vorgekommen sind, beruflich näher. Neben einem jungen Hängegleiter namens Jochen, der als Ich-Erzähler von den Flugerlebnissen seiner Freunde berichtet, stellen diese beiden Ermittler, diejenigen Personen dar, die dem Leser etwas näher kommen. Die meisten anderen Charaktere bleiben recht flach, was sicherlich auch daher rührt, dass sie teilweise nur kleine Nebenfunktionen erfüllen und nicht vom Hauptgeschehen ablenken sollten. Der Abschluss im dritten Teil war für mich recht unerwartet, ich war aber auch ein klein wenig enttäuscht, weil mir die Verhaftung des Täters etwas zu glatt erschienen ist. Eine weitere kleine Kritik ist für mich, dass die Polizeiarbeit für mich nicht durchgehend glaubwürdig dargestellt ist. Da ich den Inhalt nicht verraten möchte, kann ich hier nicht weiter ausholen, um meine Beurteilung zu begründen. In diesem Buch wird das wichtige Thema Datenschutz im Internet auf sehr anschauliche und spannende Weise thematisiert. Dieses Debüt weist noch kleinere Schwächen auf wie zum Beispiel einige sprachliche Ausrutscher und Rechtschreibfehler. Ebenso empfinde ich die ganze Geschichte noch nicht wirklich so optimal abgerundet, wie es vermutlich möglich wäre. Aber der Gesamteindruck ist auf jeden Fall sehr positiv. Ein Kriminalroman der spannende Unterhaltung bietet und mich als Leser zu kritischem Umgang mit meinen persönlichen Daten anregt. Von mir eine Leseempfehlung und die Hoffnung, dass es noch mehr Bücher aus Nahtstelle von Internet, sozialer Plattform und wirklichem Leben.

  • kiwi_

    aus nähe München

    4/5

    24.02.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Bei Oliver Wolf handelt es…

    Bei Oliver Wolf handelt es sich um einen Debütautoren der mit "Netzkiller" einen Krimi abliefert, der nicht besser in die heutige Zeit passen könnte. Es geht um Internetkriminalität, soziale Netzwerke und illegale Downloads und damit um ein top aktuelles Thema. Um was geht es in diesem Buch? Ein Traum für viele Computerspieler wird wahr. Eine Internetseite auf der man scheinbar illegale Downloads verfolgungssicher laden kann. Doch schnell wird der Traum zum Albtraum. Jeder der sich dort einloggt wird Spieler eines grausamen Spiels und ist dem "Gamemaster" hilflos ausgeliefert. Die Regeln des Spiel sind simpel. Finde eine vorgegebene Person von einem Google-Street-View Bild in einer bestimmten Zeit. Findest du sie nicht, wird sie sterben. Die Kriminalbeamten André Bürkle und Antonia Ronda ermitteln in diesem Fall. Doch als der "Gamemaster" gefasst ist, ist das Spiel noch immer nicht vorbei. Der Autor versteht es durch kurze Kapitel und ständige Szenenwechsel einen kontinuierlichen Spannungsbogen zu erzeugen. Durch Cliffhanger am Ende der einzelnen Kapitel zwingt er den Leser förmlich das Buch nicht aus der Hand zu legen. Ein Ereignis reiht sich an das andere und man will ständig wissen wie es weiter geht. Als der Gamemaster schließlich gefasst wird, flaut die Spannung ein wenig ab, ist aber immer noch nicht verschwunden. Schließlich ist das Spiel noch immer nicht vorbei. Der Schreibstil ist flüssig und klar geschrieben und leicht zu lesen. Das einige Passagen in der Ich-Form geschrieben sind, lockert den Erzählstil angenehm auf. Mit der Kriminalbeamtin Antonia Ronda konnte ich mich im Lauf des Buchs nicht wirklich anfreunden. Vielleicht liegt es daran, das mir ein bisschen das Privatleben der Ermittler fehlt. Meiner Ansicht nach ist das für so eine Geschichte ebenso wichtig. Die Charaktere an sich sind jedoch gut gedacht und ich konnte mich in alle Personen hineinversetzen. Das der Autor großer Fan von Gleitschirmfliegen ist, merkt man dem Buch an. Für Laien, die sich mit dem Thema nicht auskennen, waren einige Passagen dazu eventuell zu umfangreich. Hier hätte, meiner Meinung nach, eine etwas kürzere Fassung ebenfalls gereicht. Bei "Netzkiller" handelt es sich zweifelsohne um einen packenden Krimi von einem Autor, den man sich merken sollte. Leicht zu lesen, mit kontinuierlicher Spannung ist dieses Buch für jeden Krimifan zu empfehlen.

  • NicoleK

    3/5

    31.05.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Nach anfänglichen Schwierigkei…

    Nach anfänglichen Schwierigkeiten nimmt das Buch rasant Fahrt auf. Das Buch beginnt mit einem Polizeieinsatz, bei dem die Kriminalbeamten Bürkle und Ronda verwundet werden. Abrupt bricht die Situation ab und es startet Teil 1 des Buches, in dem es um verschiedene Figuren geht, deren Existenz allerdings nicht offensichtlich ist. Zum einen gibt es eine Gruppe junger Leute, die feiern möchten, zum anderen drei junge Männer, die mit dem Gleitschirm fliegen und auf Seite 33 wird dann die Website für Downloads erstmals erwähnt, als es um einen jungen Schüler geht. Allerdings empfand ich die Geschichte als stockend, da die Perspektive ständig wechselt. Nach und nach erfährt der Leser, was die einzelnen Charaktere mit dem Geschehen zu tun haben. Bei einem Teil der Figuren wechselt der Autor in den Dialekt. Obwohl ich es gut verstehe, fand ich das störend. Der Bösewicht des Buches tritt erstmals auf Seite 65 in Erscheinung. Aber da der Blickwinkel alle paar Seiten wechselt, empfand ich das Lesen als sehr anstrengend. Die Unterteilung des Buches in drei Abschnitte war für mich nicht offensichtlich, da die Geschichte nicht unterbrochen wurde oder sich in der Abfolge änderte. Nach knapp zwei Dritteln war ich dann von dem Geschehen gefesselt und habe das Buch nur sehr ungern aus der Hand gelegt. Der Polizist Bürkle aus Freudenstadt bat seine Kollegin Ronda aus Göppingen in einem aktuellen Fall um Hilfe. Er hatte ein schwerverletztes Opfer im Krankenhaus und hoffte, dass die Kollegin einen Weg zu der jungen Frau findet, um etwas über den Vergewaltiger herauszubekommen. Wie sie dadurch dem Gamemaster auf die Schliche kamen, war interessant. Das Ende war abgeschlossen und alles wurde aufgeklärt. Auch der Vergleich zwischen Datenschutz und anonymem Internet war sehr aufschlussreich.

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