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Band 4

Gelebt habe ich in diesen Tagen Briefe aus der Marineschule Mürwik 1943-45

Aus der Reihe Feldpost
1

9,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.2017

Herausgeber

Stefan Heikens

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

156

Maße (L/B/H)

19/12/1,2 cm

Gewicht

173 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7431-8139-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.2017

Herausgeber

Stefan Heikens

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

156

Maße (L/B/H)

19/12/1,2 cm

Gewicht

173 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7431-8139-7

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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"Lasst mich bitte nicht so viel auf eure Post warten"

Ursula Dörries am 03.02.2017

Bewertungsnummer: 996491

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Stefan Heikens hat mit diesem Buch anhand von Briefen des jungen Rekruten Horst Handke an seine Familie, die wohl wichtigste Zeit im Leben dieses jungen Mannes festgehalten. Horst Handke, ein junger Mann aus Braunschweig befindet sich 1943 auf der Marineschule Mürwik in Flensburg. Hier möchte er sich ausbilden lassen, um anschließend in den Krieg ziehen zu dürfen. Voller Enthusiasmus beschreibt er die Zeit während seiner Ausbildung, ohne auch nur ein einziges Mal Zweifel an dem System zu hegen. Nichts, wirklich nichts von dem, was seine Ausbilder sagen oder tun wird in irgendeiner Weise in Frage gestellt. Man ist ja schließlich (immer!!) selber Schuld, wenn man für die kleinsten Vergehen, zum Beispiel eine Ausgangssperre bekommt. Erst gegen Ende des Krieges scheinen ihm leichte Zweifel zu kommen und der Ton in seinen Briefen verändert sich, er wird zögerlicher und enthält Warnungen an seine Familie. Horst Handke war mir in diesen Briefen nicht sonderlich sympathisch. Meistens spricht er in seinen Briefen sehr herrisch, ja sogar unverschämt mit seiner Familie, aber vielleicht war das ja auch seine Art mit den Gegebenheiten umzugehen. Irgendwo musste er wahrscheinlich seine Aggressionen loswerden, um wieder Platz zu haben für die Schikanen seines Alltags. Mir wird es wahrscheinlich immer ein Rätsel bleiben, wie solch eine Euphorie für den Krieg entstehen kann und ich finde es wichtig , dass möglichst viele Menschen diese Briefe lesen, um zu erkennen wie verblendet diese jungen Menschen damals waren. Anstatt endlich einmal aufzubegehren und zuzugeben, dass auch sie unter diesem System gelitten haben, starben sie lieber den sogenannten "Heldentod". Für mich ist dieses Buch auch eine Warnung, gerade in der heutigen Zeit, denn so etwas darf einfach nicht wieder geschehen. Stefan Heikens wurde 1979 in Ostfriesland geboren. Schon früh interessierte er sich für Geschichte, speziell für die Zeit des zweiten Weltkrieges. Ein besonderes Faible hegt er für Einzelschicksale in dieser Zeit und so begann er Feldpostbriefe zu sammeln. Nachdem auch andere Menschen großes Interesse an diesen Schicksalen zeigten, beschloss er diese als Buch herauszugeben. Immer unter dem Motto: Gegen rechts. Gegen das Vergessen. Ebenfalls im Book on Demand Verlag erschienen sind bisher folgende Titel: "Gestern war wieder der Herrgott bei mir" "Wenn ich auch nicht bei dir sein kann" "Sonst geht es mir noch gut"

"Lasst mich bitte nicht so viel auf eure Post warten"

Ursula Dörries am 03.02.2017
Bewertungsnummer: 996491
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Stefan Heikens hat mit diesem Buch anhand von Briefen des jungen Rekruten Horst Handke an seine Familie, die wohl wichtigste Zeit im Leben dieses jungen Mannes festgehalten. Horst Handke, ein junger Mann aus Braunschweig befindet sich 1943 auf der Marineschule Mürwik in Flensburg. Hier möchte er sich ausbilden lassen, um anschließend in den Krieg ziehen zu dürfen. Voller Enthusiasmus beschreibt er die Zeit während seiner Ausbildung, ohne auch nur ein einziges Mal Zweifel an dem System zu hegen. Nichts, wirklich nichts von dem, was seine Ausbilder sagen oder tun wird in irgendeiner Weise in Frage gestellt. Man ist ja schließlich (immer!!) selber Schuld, wenn man für die kleinsten Vergehen, zum Beispiel eine Ausgangssperre bekommt. Erst gegen Ende des Krieges scheinen ihm leichte Zweifel zu kommen und der Ton in seinen Briefen verändert sich, er wird zögerlicher und enthält Warnungen an seine Familie. Horst Handke war mir in diesen Briefen nicht sonderlich sympathisch. Meistens spricht er in seinen Briefen sehr herrisch, ja sogar unverschämt mit seiner Familie, aber vielleicht war das ja auch seine Art mit den Gegebenheiten umzugehen. Irgendwo musste er wahrscheinlich seine Aggressionen loswerden, um wieder Platz zu haben für die Schikanen seines Alltags. Mir wird es wahrscheinlich immer ein Rätsel bleiben, wie solch eine Euphorie für den Krieg entstehen kann und ich finde es wichtig , dass möglichst viele Menschen diese Briefe lesen, um zu erkennen wie verblendet diese jungen Menschen damals waren. Anstatt endlich einmal aufzubegehren und zuzugeben, dass auch sie unter diesem System gelitten haben, starben sie lieber den sogenannten "Heldentod". Für mich ist dieses Buch auch eine Warnung, gerade in der heutigen Zeit, denn so etwas darf einfach nicht wieder geschehen. Stefan Heikens wurde 1979 in Ostfriesland geboren. Schon früh interessierte er sich für Geschichte, speziell für die Zeit des zweiten Weltkrieges. Ein besonderes Faible hegt er für Einzelschicksale in dieser Zeit und so begann er Feldpostbriefe zu sammeln. Nachdem auch andere Menschen großes Interesse an diesen Schicksalen zeigten, beschloss er diese als Buch herauszugeben. Immer unter dem Motto: Gegen rechts. Gegen das Vergessen. Ebenfalls im Book on Demand Verlag erschienen sind bisher folgende Titel: "Gestern war wieder der Herrgott bei mir" "Wenn ich auch nicht bei dir sein kann" "Sonst geht es mir noch gut"

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von Stefan Heikens

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