Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
31.08.2015
Herausgeber
Diane Coleman Brandt + weitereVerlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
1014 (Printausgabe)
Auflage
Reprint 2015
Sprache
Deutsch
EAN
9783110931945
Die Briefe der Jahre 1804 bis Ende Juni 1807 dokumentieren eine Zeit einschneidender Veränderungen und Neuorientierungen im privaten Leben und auf politischer Ebene: Der Ausbau der französischen Hegemonie über Europa unter Kaiser Napoleon, die Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, der Dritte und Vierte Koalitionskrieg und die Friedensschlüsse führen zu weitreichenden Umstrukturierungen der staatlichen und gesellschaftlichen Ordnungen und entsprechenden Auswirkungen auf den Alltag der Menschen. Dem Erstarken deutschnationaler Gesinnungen steht Therese Huber kritisch gegenüber und stößt damit auf Unverständnis auch in ihrer näheren Umgebung. Themen und Ereignisse aus dem privaten Leben, die in den Briefen zur Sprache kommen, sind: Ludwig Ferdinand Hubers feste Anstellung in Ulm und Umzug der Familie; Tod der Töchter Clemence und Adele und von L.F. Huber; Trauer, Einsamkeit und mühsame Gewöhnung an den Witwenstand; Hochzeit der Tochter Claire mit Gottlieb von Greyerz, Zusammenleben der Familien und Umzüge in das ländliche Stoffenried und nach Günzburg; Tod des ersten Enkels; Rückkehr Therese Forsters aus Colombier nach dem Tod von Isabelle de Charrière und Suche nach neuen Lebensperspektiven; Beginn der Freundschaft mit Emil von Herder, der wie ein Sohn aufgenommen und für die nächsten Jahre zum wichtigsten Korrespondenzpartner von Therese Huber wird; Übergabe des einzigen Sohnes Victor Aimé an Philipp Emanuel von Fellenberg zur Erziehung in Hofwil bei Bern; Reisen in die Schweiz; Auseinandersetzung mit Fellenbergs pädagogischen Konzepten, Beratung, Vermittlung von Lehrern; Suche nach Möglichkeiten einer beruflichen Orientierung; Beginn der langjährigen Briefwechsel mit Carl August Böttiger und Johann Gotthard Reinhold; Reflexion der Forster- und Huber-Ehen, des Witwenstands, von Beziehungsmodellen; Lektüre; literarische Tätigkeiten und Fragen der (anonymen) Autorschaft; Nachlaßrecherchen zu L.F. Huber und Georg Forster; Publikationen: »L.F. Huber's sämtliche Werke seit dem Jahre 1802, nebst seiner Biographie« (1806: Bd. 1) und Zeitschriftenbeiträge.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice