Produktbild: Unsere Seelen bei Nacht
Band 1
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Kent Haruf

1. Unsere Seelen bei Nacht

Unsere Seelen bei Nacht

Aus der Reihe Ein Holt Roman
Gesprochen von
35
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Ulrich Noethen

Spieldauer

3 Stunden und 16 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

22.03.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

54

Verlag

Diogenes Verlag

Übersetzt von

Pociao

Sprache

Deutsch

EAN

9783257693010

Beschreibung

Rezension

»Einer der großen Erzähler-Realisten aus Amerikas endlosen Weiten.«

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Ulrich Noethen

Spieldauer

3 Stunden und 16 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

22.03.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

54

Verlag

Diogenes Verlag

Übersetzt von

Pociao

Sprache

Deutsch

EAN

9783257693010

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Und wundervolles Buch

    Addie und Louis leben in Nachbarschaft. Beide sind verwitwet und habe je ein erwachsenes Kind. Da sich Addie, besonders nachts einsam fühlt, macht sie Louis den Vorschlag, die Nächte zusammen zu verbringen. Zum Reden und Nicht-Einsam-Sein. Es entwickelt sich eine eine wundervolle, zärtliche Freundschaft beziehungsweise Liebesgeschichte. Der Schluss hat mich etwas verstört. Damit habe ich nicht gerechnet. Ein wunderschönes Buch, ein toller Schreibstil. Über das Ende muss ich erstmal hinwegkommen.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    10.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In der Nacht ist der Mensch nicht gern allein

    Meine Meinung In der Nacht ist der Mensch nicht gern allein. Diese berührende Geschichte erzählt von zwei älteren Menschen, die sich nach Zärtlichkeit und guten Gesprächen sehnen. Die 70-jährige Witwe Addie ist mir sehr sympathisch, da ich ihren Mut bewundere. Sie bietet ihrem freundlichen Nachbarn Louis an, die Nächte in ihrem Bett zu verbringen. Der Witwer ist anfangs sehr verwundert, doch schon bald genießt er die guten Gespräche mit Addie. Denn genau das hat beiden gefehlt: körperliche Nähe und Gespräche, die die Einsamkeit der Nacht vertreiben. Nicht alle Bewohner des kleinen Ortes Holt County in Colorado zeigten Verständnis. Dennoch erfuhren sie auch Bewunderung von einigen älteren Menschen. Obwohl sie sich seit vielen Jahren kennen, wussten sie nichts voneinander. Die Geschichte zeigt, wie es im Leben wirklich ist. Wir machen uns ein Bild von anderen Menschen, welches unsere Wahrheit ist. Doch sehr oft liegen wir damit total falsch. Ich habe die Gespräche der beiden mit sehr viel Interesse verfolgt. Addie und Louis haben mein Herz berührt. Als dann noch Addies 6jähriger Enkel zu Besuch kam, nachdem sich dessen Eltern zerstritten haben, hätte ich Louis am liebsten in den Arm genommen und ganz fest gedrückt. Die Wärme, die er dem kleinen Jungen entgegenbrachte, tat ihm unheimlich gut. Mir haben auch die Ausflüge gut gefallen, die sie zu dritt unternommen haben. Ich konnte mir die Kleinstadt Holt bildlich vorstellen. Die Umgebungen rund um den Ort laden zu Wanderungen und Campingurlauben ein. Fazit Zwei ältere Menschen sind auf einem guten Weg, noch einmal glücklich zu werden. Umso fassungsloser hat mich das Ende zurück gelassen. Die Geschichte wärmt die Seele. Nur das Ende hätte ich mir anders vorgestellt und gewünscht. Mal ganz ehrlich: Wer ist schon gerne in der Nacht allein? Egal in welchem Alter, wir alle brauchen menschliche Wärme und Berührungen. Danke für diese schöne Geschichte.

  • nicigirl85

    aus Ilsenburg

    5/5

    05.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach mal machen...

    Nach einer sehr intensiven Woche fiel mir dieses Buch wie durch Zufall in die Hände und es war genau die Geschichte, die ich brauchte. Addie ist 70 Jahre alt, Witwe und fühlt sich einsam. Da kommt sie auf die Idee ihren netten Nachbarn Louis, der ebenfalls alleine ist, zu fragen, ob er nicht zusammen mit ihr die Nacht verbringen will, weil diese immer die schlimmsten sind. Er willigt ein. Doch was werden die Bewohner von Holt denken? Wie werden ihre Kinder darauf reagieren? Und vor allem: Was wird ihnen das persönlich geben? Kent Haruf hat ein Händchen dafür Tagesroutinen und Alltagssituationen sehr intensiv mit wenigen Worten zu beschreiben und man empfindet gerade diese Einfachheit als Geschenk. Ich mochte sehr wie die alten Herrschaften einfach ihr Ding machen gegen alle Vorurteile und Vermutungen, die die Nachbarschaft so hegt. Ich fand es schon immens spannend wieviel Gedanken sich die Leute um andere machen und um Themen, die sie einfach nichts angehen, sondern nur die beiden Betroffenen, die sich dafür entscheiden nicht mehr einsam zu sein. Am meisten hat mich berührt, wie gerade der Sohn von Addie gegen Louis schießt, weil er Angst hat nicht mehr im Mittelpunkt zu sein, obwohl er ein erwachsener Mann ist. Stattdessen könnte er einfach mal seiner Mutter das kleine, späte Glück gönnen. Mir ging die Geschichte wirklich unter die Haut und sie hat mich emotional sehr bewegt, da ich das Geschilderte spüren konnte und kurz vorher selbst erlebt habe wie wichtig so ein kleines Glück sein kann. Fazit: Der erste Band der Holt- Reihe, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus. Klasse!

  • Bewertung

    5/5

    20.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wundervoller und berührender kann...

    Wundervoller und berührender kann ein so dünnes Buch kaum sein! Sich einfach mal was trauen, ohne etwas auf die Reaktion der anderen zu geben. Und das ganz altersunabhängig!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    07.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Kent Harufs letzter Roman...

    Holt, eine Kleinstadt in Colorado. Eines Tages klingelt Addie, eine Witwe von 70 Jahren, bei ihrem Nachbarn Louis. Sie macht ihm einen ungewöhnlichen Vorschlag: ob er nicht ab und zu bei ihr übernachten möchte. Louis lässt sich darauf ein. Und so liegen sie Nacht für Nacht nebeneinander und erzählen sich ihre Leben. Doch ihre Beziehung sorgt für Aufsehen in dem Städtchen. (Klappentext) Wie alle anderen Romane Kent Harufs spielt auch dieser im fiktiven Städtchen Holt in Colorado. “Unsere Seelen bei Nacht” ist Kent Harufs letzter Roman und erschien 2015 posthum. Addie und Louis sind Nachbarn. Beide leben allein, die Kinder sind schon längst aus dem Haus und ihre jeweiligen Ehepartner sind bereits vor Jahren gestorben. Doch obwohl die beiden über 70-Jährigen seit Jahrzehnten in derselben Straße wohnen, wissen sie nur wenig voneinander.  Eines Abends besucht Addie ihren Nachbarn und unterbreitet ihm einen ungewöhnlichen Vorschlag. Addie fühlt sich vor allem nachts sehr einsam und schläft deshalb schlecht und hat nun die Idee, dass Louis die Nächte mit ihr teilen könnte. Nebeneinander liegen und miteinander reden - mehr nicht. Obwohl Louis zunächst zögert auf den Vorschlag einzugehen, willigt er schließlich ein, packt Pyjama und Zahnbürste und beginnt die Abende und Nächte bei Addie zu verbringen.    “Ich finde es wundervoll, sagte sie. Es ist besser, als ich es mir erhofft hatte. Es ist so etwas wie ein Geheimnis. Mir gefällt die Freundschaft. Die Zeit, die wir miteinander verbringen. Hier im Dunkel der Nacht zu liegen. Das Reden. Dich neben mir atmen zu hören, wenn ich wach werde.” (S. 104)    Durch ihre allabendlichen Gespräche über ihr Leben und ihre Vergangenheit, bauen Louis und Addie schon bald eine enge Verbindung zueinander auf. Addie erzählt vom Tod ihrer elfjährigen Tochter und dessen Folgen für ihre Ehe und Familie. Louis gibt eine Affäre preis, die beinahe seine Ehe zerstört hätte. Das Gerede in der Kleinstadt, das zwangsläufig entsteht, verläuft sich bald wieder, als Addie und Louis sich gelegentlich tagsüber gemeinsam in Holt zeigen. Den Sommer verbringen Louis und Addie mit Jamie, Addies 7-jährigem Enkelsohn, dessen Mutter die Familie kurz zuvor verlassen hat. Was zunächst störend für die erblühende Liebe wirkt, entpuppt sich bald für alle drei als großes Glück. Sie holen einen Hund aus dem Tierheim, durch den Jamie zusehends aufblüht, und unternehmen gemeinsame Ausflüge. Doch als Jamies Vater Gene seinen Sohn am Ende des Sommers wieder abholt, stellt er seine Mutter wegen ihrer Beziehung mit Louis zur Rede. Und er kämpft mit harten Bandagen… Ruhig, melancholisch, unaufgeregt, aber prägnant skizziert  Kent Haurf auch diesmal wieder die Charaktere. Positive wie negative Facetten treten zutage, nüchtern dargestellt ohne zu beschönigen oder zu dramatisieren und stets ohne Wertung. Der Autor wirft einen ungeschönten Blick auf das Alter, zeigt aber auch auf, dass mit Siebzig längst nicht alles vorbei sein muss. Aber er schildert auch Neid und Missgunst der anderen - und dass die familiären Bande, aus denen man sich nicht einfach lösen kann, einem späten Glück womöglich abträglich sind. Entscheidungen stehen an, die hart sind und die mich schlucken ließen. Hat das Glück wirklich eine Chance? Kent Harufs letzter Roman über eine späte Liebe ist ein zärtlich-melancholisches Vermächtnis - an seine Frau, aber auch an seine Leser. Wieder einmal empfehlenswert!   © Parden  

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