Produktbild: Saukerl
Band 1

Saukerl Kommissar Alois Schöns 1. Fall

Aus der Reihe Kommissar Alois Schön
9

8,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.02.2016

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

246 (Printausgabe)

Dateigröße

2336 KB

Auflage

2016

Sprache

Deutsch

EAN

9783839249345

Beschreibung

Produktdetails

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.02.2016

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

246 (Printausgabe)

Dateigröße

2336 KB

Auflage

2016

Sprache

Deutsch

EAN

9783839249345

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Sakrisch guater Auftakt für eine neue Krimireihe

Elke Seifried aus Gundelfingen am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 909507

Bewertet: eBook (ePUB)

"Saukerl" ist der erste Fall von Hauptkommissar Schön und seinem Team. Ein super gelungener Auftakt zu einer neuen Krimiserie, bei der es hoffentlich ganz bald eine Fortsetzung geben wird. Ich hatte wirklich super Krimiunterhaltung und habe die Seiten nur so verschlungen. Der Krimi beginnt damit, dass sich Huber Tonis Schweine über dessen Leiche hermachen, da er erschossen im Stall liegt. Auf den ersten Blick ist klar, es handelt sich um Mord und somit um einen Fall für Hauptkommissar Schön und sein Team. Erste Befragungen liefern den Ermittlern mehr potentielle Täter als ihnen lieb sein kann. Das Geschmäckle aus seinem Saustall war vielen Ortsbewohnern ein Dorn im Auge, ganz besonders aber dem Gastwirt von gegenüber, da bei ihm deswegen die Gäste ausblieben. Außerdem hat der Tote dem Buchtitel Saukerl alle Ehre bereitet, denn vor Toni war keine Frau sicher. Erzieherin, Fleischerfachverkäuferin, und zuletzt die Lehrerin Martina Scharf, bei der der Name Programm ist, der Saukerl hat einfach alles gevögelt, was ned bei drei aufm Baum war. Ehemänner, abgelegte Geliebte, da würden sich viele Mordmotive finden. Außerdem scheint Tonis Familie auch wie vom Erdboden verschluckt. Sohn Max im Internat, Tochter Cordula angeblich irgendwo im Urlaub und von Maria, der Ehefrau, fehlt jede Spur. Ein verzwickter Fall, der die Ermittler vor viele Rätsel stellt und menschliche Abgründe aufzeigt. Die Charaktere sind toll gezeichnet. Hauptkommissar Schön ist mir von Anfang an sympathisch gewesen. Er kümmert sich liebevoll um seinen Sohn Freddy, der ihm sehr wichtig ist. In Beate hat er eine neue Freundin gefunden. Die beiden gehen liebevoll miteinander um, auch wenn sie ihm mit ihren Plänen vom Zusammenziehen vielleicht noch etwas überfordert. Er ist ein toller Ermittlungsleiter, der sowohl bei seiner Truppe, als auch bei den Befragungen Menschlichkeit zeigt. Diese menschliche Art ist auch Natascha Frey zu eigen und mit den beiden Kommissarsanwärtern Julia und Martin ist die Truppe komplett. Martin hat es zwar auch mit den hübschen Frauen und muss ab und an gebremst werden, aber seine trockenen Sprüche und sein Fränkischer Dialekt macht ihn einfach unersetzlich. Die Familienangehörigen des Toten kann man besonders anfangs schwer fassen, Welche Geheimnisse haben Tochter Cordula und Sohn Max zu verbergen? Die tragende Rolle unter den Geliebten spielt die Lehrerin Scharf, da diese den Toten angeblich gefunden hat und Tonis letzte Affäre war. Auch die Nebendarsteller sind gut gewählt. Besonders gut hat mir der emotionale Gastwirt Gruber gefallen, vor allem auch weil er breiten bayrischen Dialekt schimpft. Anfangs gibt es mit den zahlreichen Verdächtigen sowohl für die Ermittler, als auch für den Leser viel zum Rätseln und Kombinieren. Ich hatte das Gefühl live mit bei den Ermittlungen dabei zu sein, was mir gut gefallen hat. Die seltsamen Familienverhältnisse gaben mir zudem einiges zum Knobeln. Ab und an gibt es auch einen kleinen Ausflug in Schöns Privatleben, was mich meist zum Schmunzeln gebracht hat. Allerdings sind diese Szenen wirklich kurz gehalten und die Krimihandlung bleibt stets im Vordergrund. Auch wenn mir dann irgendwann klar war, in welche Richtung sich der Fall entwickeln wird, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Menschliche Abgründe, die hier aufgedeckt werden, haben mich teilweise mit offenem Mund lesen lassen. Richtig begeistert bin ich auch vom Regionalkolorit. Mit Franke Martin und Gastwirt Huber fließt auf gelungene Art und Weise Dialekt mit in die Geschichte. Außerdem merkt man deutlich, dass die Geschichte am Land spielt. Da fehlt die Musikkapelle nicht bei Beerdigungen und Gerüchte sind auch schnell am Kochen. Ach ja, einen Ausflug ins Legoland ist auch noch inklusive. Der Schreibstil des Autors liest sich locker, flüssig und man fliegt fast durch die Seiten. Durch kurze Abschnitte und häufige, gelungene Szenenwechsel entsteht gekonnt Spannung. Außerdem ist immer wieder auch für den einen oder anderen Schmunzler gesorgt. Eine Mischung, die wirklich sehr gute Unterhaltung bietet und auf jeden Fall von mir noch 5 Sterne bekommt.

Sakrisch guater Auftakt für eine neue Krimireihe

Elke Seifried aus Gundelfingen am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 909507
Bewertet: eBook (ePUB)

"Saukerl" ist der erste Fall von Hauptkommissar Schön und seinem Team. Ein super gelungener Auftakt zu einer neuen Krimiserie, bei der es hoffentlich ganz bald eine Fortsetzung geben wird. Ich hatte wirklich super Krimiunterhaltung und habe die Seiten nur so verschlungen. Der Krimi beginnt damit, dass sich Huber Tonis Schweine über dessen Leiche hermachen, da er erschossen im Stall liegt. Auf den ersten Blick ist klar, es handelt sich um Mord und somit um einen Fall für Hauptkommissar Schön und sein Team. Erste Befragungen liefern den Ermittlern mehr potentielle Täter als ihnen lieb sein kann. Das Geschmäckle aus seinem Saustall war vielen Ortsbewohnern ein Dorn im Auge, ganz besonders aber dem Gastwirt von gegenüber, da bei ihm deswegen die Gäste ausblieben. Außerdem hat der Tote dem Buchtitel Saukerl alle Ehre bereitet, denn vor Toni war keine Frau sicher. Erzieherin, Fleischerfachverkäuferin, und zuletzt die Lehrerin Martina Scharf, bei der der Name Programm ist, der Saukerl hat einfach alles gevögelt, was ned bei drei aufm Baum war. Ehemänner, abgelegte Geliebte, da würden sich viele Mordmotive finden. Außerdem scheint Tonis Familie auch wie vom Erdboden verschluckt. Sohn Max im Internat, Tochter Cordula angeblich irgendwo im Urlaub und von Maria, der Ehefrau, fehlt jede Spur. Ein verzwickter Fall, der die Ermittler vor viele Rätsel stellt und menschliche Abgründe aufzeigt. Die Charaktere sind toll gezeichnet. Hauptkommissar Schön ist mir von Anfang an sympathisch gewesen. Er kümmert sich liebevoll um seinen Sohn Freddy, der ihm sehr wichtig ist. In Beate hat er eine neue Freundin gefunden. Die beiden gehen liebevoll miteinander um, auch wenn sie ihm mit ihren Plänen vom Zusammenziehen vielleicht noch etwas überfordert. Er ist ein toller Ermittlungsleiter, der sowohl bei seiner Truppe, als auch bei den Befragungen Menschlichkeit zeigt. Diese menschliche Art ist auch Natascha Frey zu eigen und mit den beiden Kommissarsanwärtern Julia und Martin ist die Truppe komplett. Martin hat es zwar auch mit den hübschen Frauen und muss ab und an gebremst werden, aber seine trockenen Sprüche und sein Fränkischer Dialekt macht ihn einfach unersetzlich. Die Familienangehörigen des Toten kann man besonders anfangs schwer fassen, Welche Geheimnisse haben Tochter Cordula und Sohn Max zu verbergen? Die tragende Rolle unter den Geliebten spielt die Lehrerin Scharf, da diese den Toten angeblich gefunden hat und Tonis letzte Affäre war. Auch die Nebendarsteller sind gut gewählt. Besonders gut hat mir der emotionale Gastwirt Gruber gefallen, vor allem auch weil er breiten bayrischen Dialekt schimpft. Anfangs gibt es mit den zahlreichen Verdächtigen sowohl für die Ermittler, als auch für den Leser viel zum Rätseln und Kombinieren. Ich hatte das Gefühl live mit bei den Ermittlungen dabei zu sein, was mir gut gefallen hat. Die seltsamen Familienverhältnisse gaben mir zudem einiges zum Knobeln. Ab und an gibt es auch einen kleinen Ausflug in Schöns Privatleben, was mich meist zum Schmunzeln gebracht hat. Allerdings sind diese Szenen wirklich kurz gehalten und die Krimihandlung bleibt stets im Vordergrund. Auch wenn mir dann irgendwann klar war, in welche Richtung sich der Fall entwickeln wird, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Menschliche Abgründe, die hier aufgedeckt werden, haben mich teilweise mit offenem Mund lesen lassen. Richtig begeistert bin ich auch vom Regionalkolorit. Mit Franke Martin und Gastwirt Huber fließt auf gelungene Art und Weise Dialekt mit in die Geschichte. Außerdem merkt man deutlich, dass die Geschichte am Land spielt. Da fehlt die Musikkapelle nicht bei Beerdigungen und Gerüchte sind auch schnell am Kochen. Ach ja, einen Ausflug ins Legoland ist auch noch inklusive. Der Schreibstil des Autors liest sich locker, flüssig und man fliegt fast durch die Seiten. Durch kurze Abschnitte und häufige, gelungene Szenenwechsel entsteht gekonnt Spannung. Außerdem ist immer wieder auch für den einen oder anderen Schmunzler gesorgt. Eine Mischung, die wirklich sehr gute Unterhaltung bietet und auf jeden Fall von mir noch 5 Sterne bekommt.

Mord in Bayern, wo die Welt und die Kriminalstatistik noch in Ordnung sein sollten...

Bewertung aus Atzbach am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 909778

Bewertet: eBook (ePUB)

"Der Saukerl hat doch alles gevögelt, was ned bei drei aufm Baum wor! Außer seim Weib natürlich!" "Saukerl" ist der erste Fall von Hauptkommissar Schön und seinem Team. Schweinebauer Anton Huber liegt erschossen in seinem Stall. Vielhe hatten ein Motiv, denn der Saukerl war nicht besonders beliebt. Er hatte Affären mit vielen Dorfbewohnerinnen, der Grundschullehrerin Martina Scharf, die ihrem Namen alle Ehre macht, der Fleischereifachverkäuferin, der Erzieherin- viele erlagen seinem Charme. Den Nachbarn war er ein Dorn im Auge, denn der Gestank der Säue war kaum auszuhalten und brachte einigen sogar finanzielle Einbußen. Als auch Ehefrau Maria mit aufgeschlitzter Kehle und zerschnittenen Pulsadern in einem Kieswerk aufgefunden wird, müssen Haupkommissar Schön und sein Team mit ihren Ermittlungen von vorne beginnen. Dabei stoßen sie auf ein Familiendrama, das sie an ihre Grenzen bringt. Das Ermittlerteam, bestehend aus Hauptkommissar Schön, Kommissaranwärtern Julia Neubauer, dem Franken Martin und Natascha Frey, ist sehr sympathisch und äußerst kompetent.Hauptkommissar Schön versteht sich nicht mehr so gut mit seiner Exfrau, nicht zuletzt wegen seiner neuen Liebe Beate. Mit ihr verbringt er viel Zeit und die beiden ziehen auf Probe für zwei Wochen zusammen. Sie möchten sich vielleicht bald ein Eigenheim kaufen. Schön genießt aber auch gerne Zeit alleine nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag.Natascha hat zur Zeit die Nase voll von Männern, denn ihr Ex hatte sich vor kurzem von ihr getrennt, weil sie ihm wegen der Prüfungen auf der Polizeiakademie nicht genügend Aufmerksamkeit schenken konnte. Sie konzentriert sich voll und ganz auf ihre Arbeit und genießt ihr Singledasein. Natürlich weiß sie, dass der Franke Martin auf sie steht. Sie hält eine Beziehung zu einem Kollegen für unprofessionell und außerdem ist Martin absolut nicht ihr Typ: Martin ist genauso groß wie sie, Brillenträger und zwei Jahre jünger als sie und Julia, also 21.  Anton Huber mochte niemand, nicht einmal seine eigenen Kinder Max und Cordula. Deswegen trauerte ihm kaum jemand nach- außer vielleicht die Damenwelt. Immerhin handelte es sich bei dem Toten um einen gut gebauten Schönling, der zu Lebzeiten so manchen weiblichen Körper in Wallung gebracht hatte. Er war ein Mannsbild, von dem Frau gerne träumte. Seine Frau Maria wurde von allen gemocht, ihren Sohn betüdelte sie wie eine Glucke. Besonders gut gefallen hat mir die Verwendung der regionalen Dialekte. So spricht Martin Fränkisch und die Dorfbewohner tiefstes Bayrisch. Der Krimi ist gut durchdacht und von der ersten Seite an sehr fesselnd. Auch wenn das Ende möglicherweise vorhersehbar ist, bleibt die Geschichte bis zum Ende hin spannend. Die Gestaltung des Covers und auch der Innenklappen ist sehr ansprechend und gut überlegt. Der Autor: Ulrich Radermacher, geboren 1964 in Trier, studierte BWL und ist Vater von zwei erwachsenen Söhnen. Er ist seit 1995 als unabhängiger Vermögensberater tätig. Im Sommer 2010 begann er, seine Erlebnisse, die er bei Suche nach der zweiten Liebe gemacht hat, niederzuschreiben. Herausgekommen ist ein humorvoller Ü 35-Ratgeber, der als ebook erschien.Seit 2011 ist Radermacher Mitglied der Autorengruppe KaLiber München. Für mich war der "Saukerl" der beste Krimi, den ich seit langer Zeit gelesen habe. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil rund um Hauptkommissar Schön. Absolut empfehlenswert, vor allem für Fans von Landkrimis!

Mord in Bayern, wo die Welt und die Kriminalstatistik noch in Ordnung sein sollten...

Bewertung aus Atzbach am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 909778
Bewertet: eBook (ePUB)

"Der Saukerl hat doch alles gevögelt, was ned bei drei aufm Baum wor! Außer seim Weib natürlich!" "Saukerl" ist der erste Fall von Hauptkommissar Schön und seinem Team. Schweinebauer Anton Huber liegt erschossen in seinem Stall. Vielhe hatten ein Motiv, denn der Saukerl war nicht besonders beliebt. Er hatte Affären mit vielen Dorfbewohnerinnen, der Grundschullehrerin Martina Scharf, die ihrem Namen alle Ehre macht, der Fleischereifachverkäuferin, der Erzieherin- viele erlagen seinem Charme. Den Nachbarn war er ein Dorn im Auge, denn der Gestank der Säue war kaum auszuhalten und brachte einigen sogar finanzielle Einbußen. Als auch Ehefrau Maria mit aufgeschlitzter Kehle und zerschnittenen Pulsadern in einem Kieswerk aufgefunden wird, müssen Haupkommissar Schön und sein Team mit ihren Ermittlungen von vorne beginnen. Dabei stoßen sie auf ein Familiendrama, das sie an ihre Grenzen bringt. Das Ermittlerteam, bestehend aus Hauptkommissar Schön, Kommissaranwärtern Julia Neubauer, dem Franken Martin und Natascha Frey, ist sehr sympathisch und äußerst kompetent.Hauptkommissar Schön versteht sich nicht mehr so gut mit seiner Exfrau, nicht zuletzt wegen seiner neuen Liebe Beate. Mit ihr verbringt er viel Zeit und die beiden ziehen auf Probe für zwei Wochen zusammen. Sie möchten sich vielleicht bald ein Eigenheim kaufen. Schön genießt aber auch gerne Zeit alleine nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag.Natascha hat zur Zeit die Nase voll von Männern, denn ihr Ex hatte sich vor kurzem von ihr getrennt, weil sie ihm wegen der Prüfungen auf der Polizeiakademie nicht genügend Aufmerksamkeit schenken konnte. Sie konzentriert sich voll und ganz auf ihre Arbeit und genießt ihr Singledasein. Natürlich weiß sie, dass der Franke Martin auf sie steht. Sie hält eine Beziehung zu einem Kollegen für unprofessionell und außerdem ist Martin absolut nicht ihr Typ: Martin ist genauso groß wie sie, Brillenträger und zwei Jahre jünger als sie und Julia, also 21.  Anton Huber mochte niemand, nicht einmal seine eigenen Kinder Max und Cordula. Deswegen trauerte ihm kaum jemand nach- außer vielleicht die Damenwelt. Immerhin handelte es sich bei dem Toten um einen gut gebauten Schönling, der zu Lebzeiten so manchen weiblichen Körper in Wallung gebracht hatte. Er war ein Mannsbild, von dem Frau gerne träumte. Seine Frau Maria wurde von allen gemocht, ihren Sohn betüdelte sie wie eine Glucke. Besonders gut gefallen hat mir die Verwendung der regionalen Dialekte. So spricht Martin Fränkisch und die Dorfbewohner tiefstes Bayrisch. Der Krimi ist gut durchdacht und von der ersten Seite an sehr fesselnd. Auch wenn das Ende möglicherweise vorhersehbar ist, bleibt die Geschichte bis zum Ende hin spannend. Die Gestaltung des Covers und auch der Innenklappen ist sehr ansprechend und gut überlegt. Der Autor: Ulrich Radermacher, geboren 1964 in Trier, studierte BWL und ist Vater von zwei erwachsenen Söhnen. Er ist seit 1995 als unabhängiger Vermögensberater tätig. Im Sommer 2010 begann er, seine Erlebnisse, die er bei Suche nach der zweiten Liebe gemacht hat, niederzuschreiben. Herausgekommen ist ein humorvoller Ü 35-Ratgeber, der als ebook erschien.Seit 2011 ist Radermacher Mitglied der Autorengruppe KaLiber München. Für mich war der "Saukerl" der beste Krimi, den ich seit langer Zeit gelesen habe. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil rund um Hauptkommissar Schön. Absolut empfehlenswert, vor allem für Fans von Landkrimis!

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