Produktbild: Durchbruch bei Stalingrad

Durchbruch bei Stalingrad Roman

2

16,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2017

Herausgeber

Carsten Gansel

Verlag

dtv

Seitenzahl

704

Maße (L/B/H)

19,3/12,1/4,1 cm

Gewicht

572 g

Farbe

Beige / Rost

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Breakout at Stalingrad

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14600-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

An diesem Buch ist alles spannend. Salve - Kloster Einsiedeln, November - Dezember 2017

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2017

Herausgeber

Carsten Gansel

Verlag

dtv

Seitenzahl

704

Maße (L/B/H)

19,3/12,1/4,1 cm

Gewicht

572 g

Farbe

Beige / Rost

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Breakout at Stalingrad

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14600-5

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Durchbruch bei Stalingrad

Bewertung aus Markranstädt am 08.02.2018

Bewertungsnummer: 1081517

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das von mir o.g. Buch ist sehr interessant und gibt teilweise Aufschluss auf das Vergangene. Da meine Generation glücklicherweise das Geschehene nicht mit erleben musste, kann man auf Grund des beschriebenen Sachverhaltes sehr gut nachvollziehen, welche schrecklichen Erlebnisse die Soldaten und Gefangenen hatten. Mein Vater musste auch den 2. Weltkrieg erleben. Er hat die Munition gefahren und stand immer mit einem Bein im Grab. Er hat zwar den Krieg und die Gefangenschaft überstanden und konnte zu seiner Familie heim kehren, aber er konnte es nie überwinden und schon gar nicht vergessen. Bis zu seinem Tod nicht.

Durchbruch bei Stalingrad

Bewertung aus Markranstädt am 08.02.2018
Bewertungsnummer: 1081517
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das von mir o.g. Buch ist sehr interessant und gibt teilweise Aufschluss auf das Vergangene. Da meine Generation glücklicherweise das Geschehene nicht mit erleben musste, kann man auf Grund des beschriebenen Sachverhaltes sehr gut nachvollziehen, welche schrecklichen Erlebnisse die Soldaten und Gefangenen hatten. Mein Vater musste auch den 2. Weltkrieg erleben. Er hat die Munition gefahren und stand immer mit einem Bein im Grab. Er hat zwar den Krieg und die Gefangenschaft überstanden und konnte zu seiner Familie heim kehren, aber er konnte es nie überwinden und schon gar nicht vergessen. Bis zu seinem Tod nicht.

Der Verfasser war Offizier im…

Bahner aus Kiel am 14.08.2016

Bewertungsnummer: 2709151

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Verfasser war Offizier im Range eines Oberleutnants einer deutschen Panzer-Division (zuständig für Feindlage und Nachrichten), die als Teil der 6.Armee bei Stalingrad eingeschlossen wurde. Mit dem endgültigen Zusammenbruch der 6.Armee geriet er in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Bereits im Herbst 1943 begann er mit den ersten Aufzeichnungen zu seinem Roman „Durchbruch“. Durch die Unmittelbarkeit des eigenen Erlebens ist dem Verfasser eine durchgehend packende und dramatische Darstellung des Geschehens ab der Einschließung der 6. Armee am 19. November 1942 gelungen. Der Fokus liegt sehr stark auf dem Verhalten einzelner Soldaten, Offizier oder einfacher Landser, deren Schicksal in den verschiedenen Stadien der Entwicklung des Kessels geschildert wird: Heldentum und parallel das niederträchtigste Verhalten liegen nah beieinander. Erschütternd sind die Schilderungen der Lage der Verletzten und Kranken in den Lazaretten, die zum Schluß auch nur noch aus Drecklöchern bestanden. Hier bewahrheitet sich der Ausspruch von Remarque, daß man nur in die Lazarette gehen müsse, um zu sehen, was Krieg eigentlich bedeute. In den Offizierslagern konnte der Autor andere Offiziere nach dem Geschehen in deren Frontabschnitten im Kessel von Stalingrad befragen. Nachträglich hatte er so einen sehr unmittelbaren Überblick über die Gesamtlage der Armee. Dadurch ist es ihm gelungen, ein auch historisch sehr zutreffendes Bild der Lage der 6.Armee zu schildern. Zwar legt der Verfasser Wert darauf, daß es sich um einen Roman handelte, und daß daher viele der von ihm geschilderten Personen rein fiktive seien. Abgesehen davon, daß er Hauptakteure wie Paulus und dessen Chef des Generalstabes Schmidt bei Namen nennt, kann der historisch Interessierte aufgrund der akkuraten Angaben des Autors sehr schnell ermitteln, wer sich wohl hinter den vom Autor gewählten Namen verbirgt. Eine ergreifende und unmittelbare Darstellung des Krieges, von daher unbedingt zu empfehlen. Das Buch selbst hat ebenfalls eine faszinierende Geschichte: es wurde dem Verfasser 1949 als Manuskript noch in sowjetischer Gefangenschaft abgenommen. Das Manuskript wurde 2012 von dem Herausgeber Carsten Gansel n einem Moskauer Archiv wiederentdeckt. Das Buch war also über 60 Jahre „eingefroren“. In den 50iger-Jahren hatte Heinrich Gerlach auch mit der Hilfe einer Hypnose versucht, das Manuskript wiederherzustellen. Der Herausgeber schildert diese Vorgeschichte des Buches sehr ausführlich. Er gibt auch eine gute Übersicht über die Rezeptionsgeschichte von Kriegsliteratur in West- und Ostdeutschland. Mit der Arbeit des Herausgebers beginnt aber auch das Ärgerliche an diesem Buch: Der Roman strotzt nur so von Rechtschreibfehlern. Fast auf jeder Seite ein Rechtschreibfehler. Der Oberbefehlshaber des Heeres hieß halt nicht „Hilter“, sondern „Hitler“. Zudem hätte dem Buch die Durchsicht durch einen mit militär-historischen Grundkenntnissen ausgestatteten Leser gut getan: Daß die korrekte Abkürzung des „Oberkommandos des Heeres“ nicht „OHK“ ist, ist weder dem Herausgeber noch den von ihm in der Danksagung aufgeführten und gewürdigten zahlreichen Mitarbeitern aufgefallen. Dann hätte der Herausgeber auch nicht den bitteren Fehler gemacht, den Chef des Generalstabes im Range eines Generals (von Sodenstern) zum Vorgesetzten eines Generalfeldmarschalls (von Weichs) zu machen: die Lektüre des Buches von Heinrich Gerlach hätte ihn darüber belehrt, daß „Chef“ die Bezeichnung des Ersten Generalstabsoffiziers („Ia“) war, und nicht eine Überordnung über seinen Vorgesetzten bedeutet. Die Lektüre hätte auch davon profitiert, wenn Kartenmaterial und eine Erklärung der verwandten militärischen Fachbegriffe beigefügt worden wäre.

Der Verfasser war Offizier im…

Bahner aus Kiel am 14.08.2016
Bewertungsnummer: 2709151
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Verfasser war Offizier im Range eines Oberleutnants einer deutschen Panzer-Division (zuständig für Feindlage und Nachrichten), die als Teil der 6.Armee bei Stalingrad eingeschlossen wurde. Mit dem endgültigen Zusammenbruch der 6.Armee geriet er in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Bereits im Herbst 1943 begann er mit den ersten Aufzeichnungen zu seinem Roman „Durchbruch“. Durch die Unmittelbarkeit des eigenen Erlebens ist dem Verfasser eine durchgehend packende und dramatische Darstellung des Geschehens ab der Einschließung der 6. Armee am 19. November 1942 gelungen. Der Fokus liegt sehr stark auf dem Verhalten einzelner Soldaten, Offizier oder einfacher Landser, deren Schicksal in den verschiedenen Stadien der Entwicklung des Kessels geschildert wird: Heldentum und parallel das niederträchtigste Verhalten liegen nah beieinander. Erschütternd sind die Schilderungen der Lage der Verletzten und Kranken in den Lazaretten, die zum Schluß auch nur noch aus Drecklöchern bestanden. Hier bewahrheitet sich der Ausspruch von Remarque, daß man nur in die Lazarette gehen müsse, um zu sehen, was Krieg eigentlich bedeute. In den Offizierslagern konnte der Autor andere Offiziere nach dem Geschehen in deren Frontabschnitten im Kessel von Stalingrad befragen. Nachträglich hatte er so einen sehr unmittelbaren Überblick über die Gesamtlage der Armee. Dadurch ist es ihm gelungen, ein auch historisch sehr zutreffendes Bild der Lage der 6.Armee zu schildern. Zwar legt der Verfasser Wert darauf, daß es sich um einen Roman handelte, und daß daher viele der von ihm geschilderten Personen rein fiktive seien. Abgesehen davon, daß er Hauptakteure wie Paulus und dessen Chef des Generalstabes Schmidt bei Namen nennt, kann der historisch Interessierte aufgrund der akkuraten Angaben des Autors sehr schnell ermitteln, wer sich wohl hinter den vom Autor gewählten Namen verbirgt. Eine ergreifende und unmittelbare Darstellung des Krieges, von daher unbedingt zu empfehlen. Das Buch selbst hat ebenfalls eine faszinierende Geschichte: es wurde dem Verfasser 1949 als Manuskript noch in sowjetischer Gefangenschaft abgenommen. Das Manuskript wurde 2012 von dem Herausgeber Carsten Gansel n einem Moskauer Archiv wiederentdeckt. Das Buch war also über 60 Jahre „eingefroren“. In den 50iger-Jahren hatte Heinrich Gerlach auch mit der Hilfe einer Hypnose versucht, das Manuskript wiederherzustellen. Der Herausgeber schildert diese Vorgeschichte des Buches sehr ausführlich. Er gibt auch eine gute Übersicht über die Rezeptionsgeschichte von Kriegsliteratur in West- und Ostdeutschland. Mit der Arbeit des Herausgebers beginnt aber auch das Ärgerliche an diesem Buch: Der Roman strotzt nur so von Rechtschreibfehlern. Fast auf jeder Seite ein Rechtschreibfehler. Der Oberbefehlshaber des Heeres hieß halt nicht „Hilter“, sondern „Hitler“. Zudem hätte dem Buch die Durchsicht durch einen mit militär-historischen Grundkenntnissen ausgestatteten Leser gut getan: Daß die korrekte Abkürzung des „Oberkommandos des Heeres“ nicht „OHK“ ist, ist weder dem Herausgeber noch den von ihm in der Danksagung aufgeführten und gewürdigten zahlreichen Mitarbeitern aufgefallen. Dann hätte der Herausgeber auch nicht den bitteren Fehler gemacht, den Chef des Generalstabes im Range eines Generals (von Sodenstern) zum Vorgesetzten eines Generalfeldmarschalls (von Weichs) zu machen: die Lektüre des Buches von Heinrich Gerlach hätte ihn darüber belehrt, daß „Chef“ die Bezeichnung des Ersten Generalstabsoffiziers („Ia“) war, und nicht eine Überordnung über seinen Vorgesetzten bedeutet. Die Lektüre hätte auch davon profitiert, wenn Kartenmaterial und eine Erklärung der verwandten militärischen Fachbegriffe beigefügt worden wäre.

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Durchbruch bei Stalingrad

von Heinrich Gerlach

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Ursula Birkhold

OSIANDER Göppingen

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5/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein autobiografischer Roman über die Hölle von Stalingrad. Dass ein Krieg an sich zu Unmenschlichkeit führt, ist jedem bewusst. Dass die Einkesselung der 6. Armee bei Stalingrad von Hitler gewollt und durchgesetzt wurde, trotz mangelnder Versorgungsmöglichkeiten und trotz rechtzeitiger Möglichkeiten zum Entsatz, ist auch aus 75 Jahre Distanz kaum auszuhalten. Ein erschütterndes Zeugnis unermesslich vieler sinnloser und grausamer Tode und eine Mahnung, Kriegstreiber zu entlarven und aufzuhalten.
  • Ursula Birkhold
  • Buchhändler/-in

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5/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein autobiografischer Roman über die Hölle von Stalingrad. Dass ein Krieg an sich zu Unmenschlichkeit führt, ist jedem bewusst. Dass die Einkesselung der 6. Armee bei Stalingrad von Hitler gewollt und durchgesetzt wurde, trotz mangelnder Versorgungsmöglichkeiten und trotz rechtzeitiger Möglichkeiten zum Entsatz, ist auch aus 75 Jahre Distanz kaum auszuhalten. Ein erschütterndes Zeugnis unermesslich vieler sinnloser und grausamer Tode und eine Mahnung, Kriegstreiber zu entlarven und aufzuhalten.

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