Arnold Bergstraesser zur Krise der Weimarer Republik - Autokratie vs. Demokratie
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.06.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
31 (Printausgabe)
Dateigröße
204 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638800426
Folgende Fragen werden erörtert: Welche Staats- und/ oder Regierungsform, wenngleich nicht direkt von Bergstraesser thematisiert, so doch in deutlich kontextualisierender Form, sollte seiner Meinung nach ein stabiles Deutschland annehmen? Von welchen Vorbildern sollte es sich leiten lassen - strukturell wie ideell? Welche Rolle spielte hierzu die nationale Vergangenheit und die damit verbundenen Erfahrungen?
Ein weiterer zentraler Punkt in den Ausführungen Bergstraessers dieser Zeit war die Bedeutung der Ökonomie im Spiel der gesamtgesellschaftlichen Kräfte. Welches Verhältnis sollte diese zur Politik einnehmen, welche Funktionen erfüllen? Worin bestand nach Bergstraesser der Zweck ökonomischen Handelns und wo lagen dessen institutionell zu bekräftigende Grenzen?
Abschließend problematisieren die Überlegungen die Maßgeblichkeit der Erziehung, vornehmlich der Jugend, in einem neuen nachmonarchistischen deutschen Staat. Arnold Bergstraesser räumt der Jugend aufgrund ihrer Formbarkeit und mangels eigener wesensprägender Erfahrungen für das Gelingen eines neuen Staatswesens große Bedeutung ein. Welche Position nimmt Bergstraesser hierbei im Vergleich zu in der Weimarer Republik gängigen Auffassungen ein und wie begründet er sie? Bevorzugt er tendenziell liberale oder konservative, neuartige oder traditionelle Erziehungsmuster und welchen Institutionen möchte er die Jugend seiner Zeit in punkto Erziehung anvertraut wissen?
Sämtliche voranstehende Fragestellungen stehen im Kontext von Bergstraessers Beurteilung des republikanischen Deutschlands zum Zeitpunkt der Krise am Vorabend des nationalsozialistischen Erfolges, weshalb vornehmlich die Schriften dieser Zeit aus seiner Feder hier Berücksichtigung finden.
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