Ursachen und Perspektiven von Parteineugründungen Vergleich der GRÜNEN und der PIRATENPATEI
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.10.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
660 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668321250
Hierbei soll besonders auf die Themengebiete politisches Personal, Politikverdrossenheit und unpopuläre politische Randthemen als Motor von Parteienneubildungen eingegangen werden. Beginnen möchte ich, da es einen wichtige Hintergrund zum Verständnis der Besonderheit der beiden behandelten Parteien DIE GRÜNEN (später BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN) und der Piratenpartei gibt, mit einer Definition.
Als am 13. Januar 1980 auf dem Karlsruher Gründungsparteitag die Partei der Grünen gegründet wurde, hätte das politische Deutschland nie erwartet, dass es in Hessen fünf Jahre später zur Bildung der ersten rot-grünen Landesregierung mit Joschka Fischer als so genanntem "Turnschuhminister" kommen würde. Über 25 Jahre später gehört die Partei der Grünen zu einer festen Größe in der deutschen Parteienlandschaft und hat spätestens mit der Ära Gerhard Schröder den Ruf der "Anti-Parteien-Partei", wie Gründungsmitglied Petra Kelly sie nannte, abgelegt.
So wie sich DIE GRÜNEN damals dem Thema Umwelt und Energie annahmen, so hat sich die Piratenpartei dem Thema Internet und New Media verschrieben. Ähnlich der von den Grünen damals erkannten Notwendigkeit Umweltschutz in die Politik und seine Wichtigkeit in die Köpfe der Menschen zu bringen, gehört das Hauptanliegen der Piraten, der gesellschaftlichen Bedeutung der Nutzung des Internets und der neuen Medien. Mittlerweile zu einem wichtigen Bereich des alltäglichen Lebens geworden und dies nicht nur international, wenn man an Internetbanking, facebook (Stichwort arabischer Frühling), Onlinehandel- und Vermarktung und allein die Zahl der Nutzer jeglichen Alters weltweit denkt, werden dessen aufkommende Fragestellungen und deren Beantwortung von den arrivierten Parteien entweder gänzlich negiert oder nur unzureichend bearbeitet.
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