Römer 13,1-7 - Von der klassischen Auslegung zu transformatorischen Aspekten
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Sprache:Deutsch
15,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
30.10.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
314 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656299127
Insbesondere aus den exegetischen Arbeiten zu Röm 13 entsteht allerdings der Eindruck, dass die Paränese zum Verhalten des Christen hinsichtlich der staatlichen Obrigkeit aus dem Gesamtzusammenhang von Paulus Anliegen herausgetrennt wird. Es kann nicht geleugnet werden, dass Paulus oft eher mit dem Bild eines Theologieprofessoren in Verbindung gebracht wird, welcher systematisch-theologische und ethische Antworten in komplizierten, aber geschickten Glaubenssätzen äussert, als mit einem feurigen Missionar, welcher ein ganz einschneidendes Erlebnis mit Gott gemacht hat (Apg 9,5), das sein Leben und sein Verhalten von Grund auf veränderte. Die Kapitel Röm 12-16 sind denn auch kein "add-on", nachdem zuvor das Relevante, die individuelle Rechtfertigung durch Christus, bereits dargelegt wurde. Die Kapitel stellen im Gegenteil einen integralen Bestandteil des Briefes an die Römer dar. Paulus will aufzeigen, wie die Gläubigen in ihrem neuen Glauben leben können, nachdem ihr Leben durch den auferstandenen Jesus transformiert wurde. In diesem breiteren Zusammenhang muss auch Röm 13,1-7 betrachtet werden. Und so gelangt man zur Frage, wie dem Grundauftrag der Verantwortung und Mitgestaltung in dieser Welt, in der Schöpfung Gottes in der Jesus als König regiert, als Christ nachgelebt werden kann. Ein Einlassen auf die Probleme, Gefahren, die Gesellschaft oder die Politik dieser Welt wurde und wird teilweise als gefährliche Irrlehre bezeichnet (Dualismus).
Hinsichtlich dieser aufgeführten Tatsachen soll in vorliegender Konzeption in aller Kürze die traditionelle theologische Auslegung von Röm 13,1-7 betrachtet werden. Daran schliesst sich eine Auseinandersetzung mit den transformatorischen Aspekten der Paränese, wobei zuerst dargelegt werden soll, wie Paulus entgegen der herkömmlichen Sichtweise in seinem Anliegen auch noch verstanden werden kann.
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