Wahrnehmungsprobleme antizipativen Krisenmanagements - eine verhaltenswissenschaftliche Untersuchung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.06.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
115 (Printausgabe)
Dateigröße
978 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638508315
Die Basis für die eigene Vorgehensweise bildet das Selbstverständnis der
Betriebswirtschaftslehre als anwendungsorientierte Sozialwissenschaft.50 Ziel dieser Arbeit
ist es, einen in der Praxis verwertbaren Wissensfortschritt zu erzielen, der einen Beitrag
zur Lösung von Unternehmenskrisen liefert.
Ein Ziel besteht in der Beschreibung von Krisen, ihren Ursachen, Verläufen und
spezifischen Merkmalen. Sie bildet die Grundlage für das Verständnis von
Krisenmanagement, wobei der Fokus auf der Antizipation von Krisen liegt; insofern
konzentriert sich diese Untersuchung auf die Phasen der potenziellen und latenten Krisen.
Das übergeordnete Ziel besteht darin, Führungskräfte für die Wahrnehmungsproblematik
von Krisen zu sensibilisieren. Die Szenarioanalyse und das Konzept der schwachen
Signale sind zwei betriebswirtschaftliche Instrumente, die Managern zur Verfügung
stehen, um (potenzielle) Krisen im Vorfelde wahrnehmen zu können. Stärken und
Schwächen dieser Instrumente sollen untersucht werden und mit dem menschlichen Wahrnehmungsprozess verglichen werden. Hierbei sollen Wahrnehmungsschwächen des
Menschen verdeutlicht werden.
1.4 Vorgehensweise der Untersuchung
Einleitende Betrachtungen im Kapitel 1 sollen dem Leser einen Überblick über das zu
erarbeitende Problem und deren Relevanz sowie die Zielsetzung der wissenschaftlichen
Auseinandersetzung mit dem Thema der "Wahrnehmungsprobleme antizipativen
Krisenmanagements" bieten.
Dem Leser soll ein grundlegendes Verständnis zu den Themenkomplexen
Unternehmenskrise und antizipatives Krisenmanagement im zweiten Kapitel vermittelt
werden.
Das Kapitel 3 soll dem Leser verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse vermitteln, wobei
das Konstrukt der menschlichen Wahrnehmung näher analysiert wird.
Im Kapitel 4 werden zwei bedeutsame Instrumente des antizipativen Krisenmanagements,
nämlich die Szenariotechnik und das Konzept der schwachen Signale, erläutert. Die
Instrumente werden anhand der unterschiedlichen Phasen des menschlichen
Wahrnehmungsprozesses unterteilt und auf ihre Wirksamkeit überprüft. Stärken und
Schwächen der Instrumente sollen verhaltenswissenschaftlich herausgestellt und
analysiert werden.
Das Fazit im Kapitel 5 soll die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfassen sowie
Handlungsempfehlungen aufzeigen. [...]
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