Wer Jähzorn säht, wird Ungnade ernten .... Die Verfemten Lande versinken in Krieg und Chaos: Die dämonischen Kadoshim sind kurz davor, ihrem Herrscher Asroth und seinen Gefallenen Einlass in die Welt der Sterblichen zu gewähren. Doch damit dieses teuflische Unterfangen gelingt, benötigen die Dämonen die sieben Kostbarkeiten - das mächtigste Artefakt hält allerdings König Nathair in seinen Händen, während sich unbemerkt eine Rebellion gegen ihn erhebt. Denn zusammen mit seinen mutigen Gefährten und einer sprechenden Krähe macht sich Corban auf zur mystischen Feste Drassil, wo ein weiterer Schatz verborgen scheint ...
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Was für ein genialer Dritter Band!
Sue aus Uelzen am 01.10.2024
Bewertungsnummer: 2305971
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
"Ah. Und woher weißt du das? Wir waren nicht dabei. Niemand, dessen Worte wir achten, war dabei. Wir haben nur uralte Aufzeichnungen, und die wurden von unseren Vorfahren verfasst. Den Siegern. Von den Leuten, die erfolgreich gegen die Gigantenclans gekämpft haben und ihnen ihr Land weggenommen haben."
"Jähzorn" ist der dritte Band von John Gwynnes vierbändiger Fantasyreihe "Die Getreuen und die Gefallenen" und hatte es definitiv in sich ...
Während die Verfemten Lande im Krieg versinken, hat die Jagd auf die mächtigen Artefakte, die Sieben Kostbarkeiten, begonnen. Das wichtigste Artefakt, der Kessel, befindet sich in Nathairs Händen und somit auch bei den dämonischen Kadoshim. Um den Herrn des Chaos, den Dämonenfürst Asroth, wieder auf die Welt loszulassen, werden jedoch alle sieben Artefakte benötigt. Nur dann können Asroth und seine Kadoshim wieder Fleisch werden. Auch die Rebellen, rund um Corban und seine Gefährten, sind im Besitz zweier dieser Sieben Kostbarkeiten und sie werden diese nicht Nathair und seinen Dämonen überlassen. Nicht kampflos ...
Wow! Was für ein Ritt! Gwynne hat in diesem dritten Band nochmal r i c h t i g Gas gegeben. Was hier an Spannung, Action und Wendungen drin ist, ist wahrlich großartig. Mehr als einmal blieb mir fast das Herz stehen und das Ende dieses vorletzten Bandes hat mich mehr als nur betroffen gemacht.
Gwynne hat ein gutes Händchen für spannende Szenenwechsel, das ist mir in diesem Band noch einmal ganz besonders aufgefallen. Jedes Kapitel ist einer der Figuren gewidmet und so entsteht für mich eine ganz besondere Dynamik. Was ich außerdem lobend erwähnen muss ist, dass uns Gwynne an den Gedanken der Figuren teilhaben lässt. So werden selbst die Beweggründe der vermeintlich Bösen durchaus verständlich und nachvollziehbar, auch wenn man diese als Leser trotzdem nicht gutheißt. Die Charaktere sind alle sehr ambivalent und Gwynne gibt ihnen viel Tiefe, was genau das ist, was mir wichtig ist, denn nur so kann ich mit ihnen fühlen. Auch die Entwicklung der Charaktere ist großartig und absolut glaubhaft. Besonders gelungen finde ich den steten Konflikt zwischen Herz und Verstand, den einige Figuren in sich austragen. Sei es Corban oder Veradis, oder auch Evnis, den ich zwar absolut nicht leiden kann, dessen Gefühle bezüglich seines Sohnes ich aber sehr gut nachvollziehen kann.
In meiner Rezension zu Band 2 sagte ich ja bereits, dass es kein großer Spaß ist, eine Figur in John Gwynnes Buchreihe zu sein. Auch in diesem Band bricht mir Gwynne wiederholt das Herz, indem er tolle und mir liebgewonnene Charaktere sterben lässt. Ob er das auswürfelt? Auf jeden Fall ist das teuflisch, aber auch teuflisch gut.
Das ist Fantasy wie ich sie liebe! Spannend, mit unerwarteten Wendungen, mal temporeich, mal entspannt, mit tollem Worldbuilding und sehr spannenden Charakteren. Nun wage ich es kaum Band 4 zu lesen, denn ich möchte eigentlich nicht, dass die Reihe schon endet.
Was soll man zu so einem Brett...
Bewertung am 15.08.2023
Bewertungsnummer: 2001381
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Was soll man zu so einem Brett noch sagen? John Gwynne toppt sich selbst es enstehen Intensive Momente der Sonder Klasse wie mit Gram und den Bären, leser wissen bescheid. Es entwikeln sich alle Charaktere weiter sowohl Prota,-Antagonisten. Vorallem Corban. Gwynne legt zu Genial!
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