Interpersonale Kompetenz - Messung und Auswertung Ein Abschlussbericht
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.06.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
162 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640934508
dessen Messung und dazugehöriger Auswertung. Im Folgenden werde ich den Begriff der
Interpersonalen Kompetenz zunächst beschreiben und definieren.
Im Wörterbuch der Pädagogik wird Kompetenz als eine Fähigkeit oder als Zuständigkeit
in bestimmten Gebieten definiert (Böhm, 2005, S. 368). Diese Fähigkeiten braucht der
Mensch um gewisse Anforderungen oder Aufgaben, die ihm im Alltag oder im Berufleben
begegnen, erbringen bzw. leisten zu können. Franz Weinert versteht unter Kompetenz die
kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, über die jedes Individuum verfügt, so dass es in der
Lage ist bestimmte Probleme erfolgreich und eigenverantwortlich lösen zu können (2002 S.
27).
Es wird auch von sozialer Kompetenz gesprochen, dies verweist deutlich auf den Aspekt
der Zwischenmenschlichkeit. Überall wo Menschen aufeinander treffen, miteinander
kommunizieren oder in Beziehung treten wollen, ist interpersonale Kompetenz von Nöten. Sie
dient als Grundlage demokratischen Handelns und Denkens (Kieper/Mischke, 2008 S. 143).
In unserer Gesellschaft bzw. Kultur sind demnach bestimmte Regeln und Normen verbreitet,
die den Umgang miteinander und untereinander bestimmen. Durch die Einhaltung dieser
Normen ist es möglich einen fairen, angemessenen und erträglichen Rahmen in diesem
Miteinander herzustellen.
Barbara Langmaack spricht in der Einleitung ihres Buches "Soziale Kompetenz -
Verhalten steuert den Erfolg" von sozialer Kompetenz bzw. sozialen Qualitäten, die jeder von
uns in seinem Leben braucht um bestimmte Situationen angemessen meistern zu können
(2004, S. 9). Bspw. benötigt der Chef einer angesehenen Firma ein hohes Maß an
interpersonaler Kompetenz, denn er muss im Laufe seines Arbeitstages mit den
verschiedensten Personen in Kontakt treten, sei es ein Angestellter, die Reinigungskraft oder
ein wichtiger Großkunde. Mit jeder dieser Personen muss er auf bestimmte Weise
kommunizieren und interagieren, dies erfordert ein gewisses Maß an Autorität, Empathie
Menschenkenntnis und Gesprächsführungskompetenz. Weiterhin ist es , laut Barbara
Langmaack, nicht möglich soziale bzw. interpersonale Kompetenzen aktiv zu erlernen, sie
entstehen und reifen viel eher mit der Entwicklung eines jeden Menschen und dessen
Persönlichkeit (2004, S.10. Besitzt ein Mensch ein hohes Maß an interpersonaler Kompetenz,
so ist dieser fähig soziale Beziehungen und Bindungen einzugehen und diese auf längere Sicht zu erhalten.
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