Moral Hazard in der Kommune. Der Prinzipal-Agent-Ansatz am Beispiel der Asylpolitik in Halle (Saale)
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.03.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
606 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668405103
Wie Asyl- beziehungsweise Integrations- sowie Migrationspolitik und -konzepte in Deutschland wirken, kann über verschiedene wissenschaftliche Zugänge untersucht werden. Beispielhaft sei hier auf die Sinus-Studie von 2007/08 verwiesen, in welcher die Migranten-Milieus für Deutschland erforscht wurden. Auch die Governance-Forschung kann einen Beitrag leisten, indem sie Steuerungs- und Koordinierungselemente, die bei der Umsetzung von Asylpolitik genutzt werden, extrahiert. Die Wirtschaftswissenschaft, als weitere Disziplin, hat den Prinzipal-Agent-Ansatz entwickelt und stellt für diese Arbeit den wissenschaftlich-analytischen Zugang dar. Daraus ergeben sich folgende forschungsleitende Fragen:
Welche Informationsasymmetrien können zwischen Asylbewerbern und der Kommunalverwaltung ausgemacht werden? Welche Möglichkeiten stehen den Prinzipalen zur Verfügung, um den moral hazard zu überwinden?
Im zweiten Kapitel wird zunächst der Prinzipal-Agent-Ansatz vorgestellt. Hier werden Ursprung, Inhalt und Übertragung des Ansatzes in die Politikwissenschaft geklärt. In Kapitel 3 werden die kommunalen Aufgaben im Bereich der Asylpolitik herausgearbeitet, wofür eine auf die Grundzüge konzentrierte Darstellung der vertikalen Struktur des Asylrechts in Deutschland notwendig ist. Im Hauptteil findet dann die Übertragung des Prinzipal-Agent-Ansatzes auf die asylpolitischen Strukturen der Stadt Halle (Saale) statt. Hier werden die vorab erarbeiteten Charakteristika des Ansatzes auf das Fallbeispiel angewandt. Daran anknüpfend werden die dem Ansatz inhärenten Probleme klar ausformuliert. Dieses Kapitel endet mit der Beantwortung der Forschungsfragen. In den Schlussbetrachtungen wird ein Resümee der Arbeit gezogen.
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