Prävention von sexuellem Mißbrauch Wieviel und/oder was ist sinnvoll?
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.09.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
134 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656012542
176 StGB ist jedoch kein Phänomen bestimmter sozia-ler Schichten, Ethnien oder Religionen, sondern zieht sich quer durch die gesamte Gesell-schaft. Als Beispiele ist hier auf die Fälle am Canisius Kolleg Berlin oder die katholische Odenwaldschule , beide von 2010, verwiesen.
Dieser Essay möchte zunächst einmal klären, was sexueller Missbrauch ist um zum einen einen gemeinsamen Konsens für mich und den Leser zu schaffen, auf dem die Arbeit fußt, und zum anderen für eine bessere Verständlichkeit zu sorgen. Anschließend Formen der Prä-vention beschreiben. Des Weiteren sollen Ansätze von Präventionsprogrammen dargelegt werden, bevor ich sie an drei ausgewählten Beispielen skizziere. Unter Prävention folgendes verstehen: "Als Prävention (vom lateinischen praevenire für "zuvorkommen, verhüten")bezeichnet man vorbeugende Maßnahmen, um ein unerwünschtes Ereignis oder eine unerwünschte Entwicklung zu vermeiden. Ganz allgemein kann der Begriff mit "vorausschauender Problemvermeidung" übersetzt werden." Prävention hat demnach das Ziel, negative Ereignisse vor ihrem Eintreten zu vermeiden und die Voraussetzung zu schaffen, das Risiko oder die Risiken, die möglicherweise Nachteile oder Schaden für die einzelne Person entstehen lassen, frühzeitig respektive rechtzeitig wahr-zunehmen und zu benennen, um dann gezielt entgegen wirken können . Prävention per se straft und belohnt, droht und ermutigt, schreckt ab und belehrt, sammelt und sondert aus, ent-zieht Ressourcen und teilt sie zu, installiert technische Kontrollsysteme und nutzt soziale Netzwerke .
Unter Missbrauch bei Kindern und Jugendliche allgemein ist folgendes zu verstehen:
gewaltsame psychische und/oder physische Beeinträchtigung von Kindern und Jugendlichen durch Eltern, Erziehungsberechtigte und Erwachsene in der näheren Umgebung . Diese Be-einträchtigungen können - so die Autoren - "durch aktive Handlungen (z.B. körperliche Misshandlung, sexuellen Missbrauch, verbale Beschimpfungen und Entwertungen), aber auch durch Unterlassungen (z.B. physische oder emotionale Vernachlässigung) bedingt sein" .
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