Zwangssterilisation im dritten Reich - eine Darstellung anhand nationaler Reglementierung und regionalen Fallbeispielen sowie der aktuellen Wiederkehr
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.03.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
126 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656152262
In Anlehnung an dieses Zitat stellt sich die Frage, welche Rolle "Qualität" bei der Schaffung neuer Nachfahren in unserer heutigen Gesellschaft spielt.
Wollen wir Kinder oder wollen wir Lebewesen mit einem Gütesiegel?
Die Wissenschaft macht es möglich; Durch die Legalisierung der Pränatal- Diagnostik sind werdende Mütter in der Lage zu erfahren, ob das in ihr wachsende Kind Krankheiten oder Behinderungen aufweist. Sofern dies der Fall ist, kann ein Schwangerschaftsabbruch vorgenommen werden, selbst wenn die Dauer der Gradivität die vorgeschriebene 12 Wochen Grenze überschreitet. In Anbetracht dieser "modernen Auslese" lassen sich überspitzt folgende Thesen formulieren:
Wir steuern in eine Zukunft, in der die Reproduktion künstlich beeinflusst wird und alte Paradigmen gemäß der Mendelschen Gesetze erneut zu Tage treten? Es herrscht eine Implikationsbeziehung zwischen der "modernen Eugenik" heute und der Rassenhygiene des Nationalsozialismus. Aufbauend auf dieser schwierigen, aber häufig auftretenden Debatte soll die folgende Ausarbeitung die Genese der Rassenhygiene im Nationalsozialismus darstellen. Es gilt hierbei, das Ziel der Bestrebung, ein Reich zu schaffen, in dem man den Pronatalismus unter "Gesunden" propagierte und den Antinatalismus von "erblich Belasteten" zu einer politischen Angelegenheit machte, zu verdeutlichen. Die Aufbereitung der geschichtlichen Eckdaten von 1920-1935 soll letztlich in die Vorstellung zweier Personen münden, deren Schicksal durch den Eingriff der Sterilisation und eines Schwangerschaftsabbruches nachhaltig begründet wurde.
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