Mindbombs als Wahlkampagne in der BRD Inwiefern lässt sich das Konzept im politischen Geschehen umsetzen?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.01.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
870 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656105152
1975 wurde die bekannteste Greenpeace-Kampagne "Rettet die Wale" ins Leben
gerufen.Bob Hunter und Rex Weyler machten sich auf den Weg, um eines der
eindrucksvollsten Bilder zu machen (siehe Abbildung 1). Damit hatten sie nicht nur auf
die Missstände in Bezug auf den Walfang aufmerksam gemacht, sondern sie
entwickelten daraufhin ein neues Werbekonzept: "Mindbombs". Überall in den Medien
wurden die Bilder präsentiert und lösten bei den Menschen Emotionen wie Entsetzen
oder Mitgefühl aus. Mit wenigen Mitteln wurde also eine große öffentliche
Aufmerksamkeit erreicht und die Kampagne ist bis heute noch aktiv.
Bob Hunter beschrieb die Grundgedanken in seinem bereits 1971 erschienen Buch
" The Storming of Mind" und konnte diese dann mit jener Aktion umsetzen. Viele
weitere Kampagnen folgten. In diesem Essay soll es darum gehen, zu hinterfragen, ob
Mindbombs auch in der Politik angewandt werden, speziell in den Wahlkämpfen der
BRD. Martin Ludwig Hofmann, Soziologe und Journalist, stellte im ersten Kapitel
seines Buches "Mindbombs. Was Werbung und PR von Greenpeace & Co. lernen
können" ,die Frage : "Wenn Konzerne ... erfolgreich Kampagnen entwickeln konnten,
um in das Bewusstsein der Menschen vorzudringen - warum sollte das nicht auch einer
Ökö- Bewegung gelingen?" (Hofmann, Müchen 2008, S. 17) Dieses Zitat könnte man
fortsetzen mit : Warum nicht auch einer Partei?
Dafür ist zunächst einmal zu klären, was das Konzept der Mindbombs beinhaltet, wie
sie richtig gezündet werden und auf welchen Grundideen bzw. -bewegungen sie
beruhen. Im Folgenden werden Vergleiche mit politischen Kampagnen gezogen, sowie
Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufgezeigt. Abschließend soll anhand von zwei
ausgewählten Beispielen (die Wahlkämpfe der Parteien zur Bundestagswahl in den
Jahren 1983 und 2009) genauer analysiert werden, inwiefern Mindbombs anwendbar
und effektiv sind.
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