Aggressives Verhalten als externalisierende Problemverarbeitung männlicher Jugendlicher
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Sprache:Deutsch
18,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.04.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
43 (Printausgabe)
Dateigröße
695 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638035880
In Zeiten erhöhter Jugendkriminalität, gestiegener Zahlen gemeldeter Gewalttaten an Schulen, wachsendem Auftreten von organisierten Jugendbanden, hohem Level an gezeigter Gewalt in den Medien und der im Alltag zu spürenden gestiegenen Zahl von gewalttätigen Übergriffen unter Gleichaltrigen im allgemeinen, ergibt sich die Frage nach dem "Warum?" und damit die Relevanz, sich mit dem Thema Gewalt unter Jugendlichen auseinander zusetzen. Den Hauptanteil gewalttätiger Übergriffe verbuchen dort die männlichen Jugendlichen für sich, wobei die Entwicklung gestiegener Mädchengewalt, auch organisiert an Schulen, auffällt. In dieser Arbeit soll demnach aufgrund der höheren Auftretungsdichte das Hauptaugenmerk auf die Gruppe der männlichen Jugendlichen gelegt werden.
Es ergeben sich also, speziell nach Vorkommnissen wie sie unlängst an der Rütli-Schule in Berlin passierten, folgende Fragen: Wie können wir aggressives Verhalten generell versuchen zu erklären? Welche psychologischen Theorien gibt es, die aggressives Verhalten zu erklären versuchen? Wie äußert sich Jugendgewalt im Alltag? Wie kann man der Ausübung von Gewalt entgegenwirken, bzw. vorbeugen oder wenn der Punkt des "Vorher" bereits überschritten ist, wie kann man möglichst erfolgreich intervenieren?
In der vorliegenden Arbeit soll sich zusammengefasst mit dem aggressiven Verhalten männlicher Jugendlicher befasst werden, wobei die gewalttätigen Handlungen unter dem Aspekt der externalisierenden Problemverarbeitung betrachtet werden. Unter Heranziehung der verschiedenen Aggressionstheorien soll erörtert werden, in welchem
Maße aggressives Verhalten angeboren, erlernt oder als Verarbeitungsmittel von Frustration benutzt wird.
Zunächst werden die Begrifflichkeiten, mit denen wir uns in dieser Arbeit auseinandersetzen, abgegrenzt definiert und erklärt.
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