Seit Jahrhunderten leben die Menschen auf dem Mond ›Predyl‹, weit von der zerstörten Erde entfernt. Mithilfe der Arbeitskraft primitiver Ureinwohner haben sie sich dort ein Utopia erschaffen. Die junge Frau Luna wächst als eine der verwöhnten Bewohner dieser Kolonistenstadt auf. Als sich die Proteste der Predyler gegen die Unterdrückung häufen und es zu einem militärischen Konflikt kommt, wird sie erstmals mit der harten Realität konfrontiert. Unterstützung findet sie ausgerechnet in dem Eingeborenen Biran, der bald mehr als nur ein Beschützer ist. Gemeinsam versuchen sie, die verheerende Feindschaft zwischen den Spezies zu beenden.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Rajets Fantastische Leseseite
aus Grünberg
5/5
02.05.2021
Buch (Taschenbuch)
Neue Welt mit alten Fragen und Herausforderungen!
Der Schreibstil ist wie erwartet spannend, von Anfang bis Ende.
Das Cover ist in eher düsteren Farben gehalten, man sieht im Vordergrund die Rückansicht (halb) einer jungen Frau (Lena) und dahinter eine brennende Stadt.
Es ist mit seiner Aussagesehr gelungen und gibt den Inhalt des Romans wieder.
Der Klappentext macht uns neugierig auf eine neue Welt mit all ihren Herausforderungen.
Fazit:
Mir hat die gelungene Mischung aus Science-Fiction (wenig) und Dystopie sehr gut gefallen. Es war auch nicht mein erster Roman der Autorin, sie konnte mich schon mit „Die Verschwörung der Raben“ und „Die Rückkehr der Raben“ (alle beide auch im Hybrid Verlag erhältlich) überzeugen.
Ihr gelingt es immer wieder junge Protagonisten (beiderlei Geschlechts) in einer Welt des Ausnahmezustands agieren zu lassen. In dieser Geschichte lernen wir Lena auch Luna genannt kennen. Sie ist eine Nachfahrin von Menschen, die von der Erde aus mit einem Raumschiff in den Weltraum gestartet sind und auf dem Mond Predyl landen. Dieser war allerdings schon mit Echsenähnlichen Wesen, die sich auf zwei Beinen bewegen, bevölkert. Und was machen wir Menschen, einen Fehler, den wir auf der Erde auch schon gemacht haben, wir nehmen ihnen ihr Land weg und versklaven sie. Die Menschen leben in einer modernen Kolonistenstadt (Neumond) und die Ureinwohner außerhalb in Armut und ohne jegliche Technik. Diese Unterdrückung führt immer wieder zu Protesten und endet in einem militärischen Konflikt.
Dies ist genau der Moment, bei dem wir auf Lena stoßen, sie hat bis jetzt gut gelebt in der Stadt. Jetzt muss innerhalb von einigen Tagen lernen für sich selbst zu sorgen. Aber sie gibt nicht auf und kämpft, nicht nur für sich, sondern auch für ein friedliches Miteinander der beiden Völker. Für mich ist sie eine super sympathische und intelligente Protagonistin, die hart an sich arbeitet, vieles schreckliche erlebt und doch nie andere aus dem Blick verliert.
An ihrer Seite hat sie eine jungen Predyler Biran, der immer wieder in ihrem Leben eine entscheidende Rolle spielt. Durch ihn lernt sie nicht nur die Sprache (Vack) und die Kultur kennen der Predyler. Auch das es auf ihrer Seite den Wunsch auf Frieden, Toleranz und Einigkeit gibt.
Auch eine wichtige Rolle für sie und in der Geschichte spielt ihr Bruder.
Der Roman enthält weniger Science-Fiction Elemente und es wäre schade, wenn es durch diese Einordnung weniger Leser finden würde. Denn es sind die bedeutenden Fragen, die es interessant machen: Was bedeutet Menschlichkeit? Kennt sie Grenzen und können diese willentlich überwunden werden? Was für Entscheidungen treffen wir, wenn es schon eine Kultur und Eingeborene in einer neuen Welt (oder einem anderen Kontinent) gibt? Verfallen wir in alte Muster oder können und müssen wir uns ändern?
Gerade Szenen wie die Leute in einem Güterwagon in eine ungewisse Zukunft zu schicken hat bei mir unangenehme Erinnerungen an eine nicht ruhmreiche Vergangenheit geweckt.
Auch bekommen wir im Laufe der Handlung immer wieder geschickt und wie nebenbei Informationen über das Leben, den Alltag und Wünsche der Predyler. Ihre Auffassung von Recht und Ordnung, Respekt und Toleranz, Liebe und Sexualität. Sie definieren diese doch deutlich anders als wir Menschen.
Der Autorin gelingt es keine der beiden Seiten (Menschen oder Predyler) als den Bösen oder immer Gute darzustellen. Der Roman bleibt immer wieder überraschend und spannend durch unerwartete Wendungen. Für mich ist er auf jeden 5 Sterne wert und sollte auf jeden Fall mit seinem sozialkritischen Fragen gelesen werden.
Christoph Grimm (An Afternoon in Utopia)
5/5
29.09.2019
Buch (Taschenbuch)
Der Kampf um den Frieden
Manchmal braucht es nicht immer ein absolut neues, ‚nie dagewesenes‘ Thema, um einen spannenden Roman zu schaffen – wichtig ist nur, dass es neu und spannend erzählt wird. Die grundlegende Geschichte von „Predyl – Eine neue Welt“ mutet natürlich wie die SF-Verlagerung der Eroberung Amerikas an; die Verdrängung der Indianer durch den weißen Mann. Doch auch wenn diese Assoziation die prägendste ist, kommt man angesichts der aktuellen weltpolitischen Situation nicht umhin, diese Thematik als (leider) universal einzustufen. Immerhin: In diesem Szenario haben die Indianer die Oberhand …
Mit ihrem Roman legt Sylvia Kaml eindrucksvoll vor, dass kriegerische Auseinandersetzungen nicht der Schlüssel sind. Das gelingt ihr, Gott sei Dank, ohne moralinsauer zu werden, sondern anhand ihrer gut gezeichneten Charaktere Luna und Biran. Diese beiden Charaktere zeigen, dass Furcht und Vorurteile in uns allen stecken, doch die Bereitschaft, diese Gefühle nicht die Oberhand gewinnen zu lassen, letztendlich ein Weg sind. Die gemeinsamen ruhigen Szenen, die vorwiegend im zweiten und dritten Abschnitt des Romans vorkommen, schildern wundervoll die Annäherung der beiden und langsam wachsendes, gegenseitiges Verständnis. Das genaue Gegenteil zeigt sich in Lunas Bruder Lionel, der über die Jahre an der Front verbitterte, und dem von Hass zerfressenen Avrael, dem militärischen Führer der Predyler. In ihnen spiegelt sich, dass ein Krieg nicht nur körperliche, sondern vor allem auch seelische Narben hinterlässt.
Auf der handwerklichen Seite gibt es kaum etwas zu beanstanden. Der Roman ist gut strukturiert, bleibt konstant spannend und meistert die Balance zwischen ruhigen und actionreichen Szenen. Auch die zeitlichen Sprünge des mehrjährigen Erzählzeitraums sind sinnvoll gestaltet. Sylvia Kamls Schreibstil ist sehr geradlinig und schnörkellos, ohne dabei monoton zu wirken oder sprachliche Finessen zu vernachlässigen. Als besonderes Plus kommt die Ich-Perspektive von Luna hinzu.
Das Einzige, dass ich an „Predyl“ weniger optimal finde ist die gewählte Zeitform des Präsens. Einige Szenen profitieren durchaus von einer Schilderung in der Jetztzeit. Da der Roman jedoch einen mehrjährigen Zeitraum abdeckt hätte ich eine rückblickende Schilderung für besser empfunden. Von einem Ableben der Protagonistin war durch die Ich-Perspektive ohnehin nicht auszugehen, aber dadurch hätten die Kindheit von Luna im ersten Abschnitt und die weiteren zeitlichen Sprünge, welche die Geschichte erfordert, eleganter gestaltet werden können. Doch das sind Kleinigkeiten, die das Lesevergnügen nur minimal schmälern.
Fazit: „Predyl – Eine neue Welt“ ist ein mitreißend geschriebener Roman, der von starken Aussagen, viel Fantasie und gut gezeichneten Charakteren getragen wird. Eine Perle deutscher SF.
karinasophie
5/5
27.11.2017
Buch (Taschenbuch)
Ein Jahreshighlight! :)
Inhalt: Luna ist ein verwöhntes Mädchen von 12 Jahren. Luna lebt mit ihrer Familie, welche aus Mutter, Vater und Bruder besteht in einer Stadt. Diese Stadt ist Neumond und liegt auf dem Planeten >Predyl<, denn die Erde ist vor eine Weile durch Menschenhand zerstört worden. Luna, welche eigentlich Lena heißt, möchte einfach mit ihrer Familie etwas Zeit zusammen im Zoo verbringen oder endlich Urlaub im Dschungel machen, aber dies alles geht nicht...
Die Ureinwohner Predyls, Ecksenartige Wesen, werden von den Menschen unterdrückt und meistens als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Es kommt zu Unruhen, die Unruhen werden zu Protesten, die Proteste werden immer lauter und schließlich schweifen diese Proteste aus und es kommt zu einem Krieg.
Verluste, Verfolgungen, knappe Nahrung, Freundschaft, Versklavungen, Ausbeutungen, Revolten und Hoffnung. Dies alles ist bestandteil dieses etwas anderen SciFi Romans.
Buchaufbau: >Predyl - Eine neue Welt< von Sylvia Kaml, ist am 27. März 2017 im Hybrid Verlag erschienen. Das Buch besteht aus 468 dichtbedruckten Seiten, welche auf 4 Teile und mehrere Kapitel aufgeteilt sind. Die Geschichte ist aus der Sicht von Luna geschrieben. Das Taschenbuch kostet neu: 12,90
ISBN: 978-3946820079
Rezension: Mir hat diese Geschichte unheimlich gut gefallen! Es fängt schon mit den tollen und überaus passenden Eugen Roth Zitaten an, welche man am Anfang jedes Teils, sowie Prolog und Epilog anfindet. Allein diese Zitate beinhalten einen vorgeschmack auf die nächsten Seiten und bringen einen zum nachdenken. Im Prolog erhält man eine kurze Einführung in die Geschichte und wird mit der Ankunft, der Menschen, auf dem Mond, sowie mit den Ureinwohnern bekannt gemacht. Die Ureinwohner, welche grob gesagt Echsen-Artig sind, werden im laufe der Geschichte immer mehr beschrieben und sind sehr interessant und anfangs mysteriös dargestellt. Luna, welche am Anfang der Geschichte erst 12 Jahre alt ist, ist verwöhnt und altersentsprechend Pupertäts bedingt anstrengend. Sie muss schon in jungen Jahren einige harte Lektionen lernen und wird von der Autorin Sylvia Kaml in keinster Weise verschont. Die Geschichte nimmt schlüssig ihren Lauf (Proteste, Ausschweifungen sowie Hass bilden sich vermehrt und schließlich entsteht Krieg zwischen Menschen und Predylern). Die Geschichte geht aber nicht nur um den Krieg zwischen den beiden Arten, Mensch und Predyl, sondern vermehrt um die Nachkriegszeit welche so einiges zu bieten hat. Immer wieder baut die Autorin Sylvia Kaml wichtige persönliche und Ethische Fragen sowie Probleme ein. Die Menschen leben in Neumond vor dem Krieg vegan, sind nun z.B. auf Fleisch als Nahrungsmittel angewiesen, zudem treten mitunter die schlimmsten Charaktereigenschaften in Extremsituationen zu tage. Der Schreibstil von Sylvia Kaml ist zudem sehr flüssig, spannend (es gibt keinen einzigen "langweiligen" Absatz), bildlich und sehr anregend. Die Geschichte welche sich auf ca. 15 Jahre erstreckt birgt so einige Fassetten in sich. Trotz all dem Leid und Hass welcher sich auf beiden Seiten gebildet hat beginnt eine Freundschaft zwischen Luna und Biran, einem Ureinwohner. Die beiden kannten sich flüchtig von vor dem Krieg und vertreten gemeinsame Interessen, nämlich den Frieden. Eine Jagd aus Befreiungen und Verfolgung durch die extreme Regierung entsteht. Kann es überhaupt noch Frieden zwischen den beiden Spezies geben?
Ein Science-Fiction Roman welcher in keinster Weise 0815 ist, zum nachdenken anregt und sehr Gesellschaftskritisch verfasst worden ist.
Mein Fazit: Ein unheimlich toller Science-Fiction Roman, welcher definitiv zu meinem Jahreshighlight gehört. Ich kann ihn daher nur jeden wärmstens ans Herz legen. :)
!Der Roman ist durch seine Gesellschaftskritik, das Thema Krieg und die anregende Schreibweise keine leichte Lektüre, daher würde ich es eher ab 16 Jahren empfehlen und zudem als "Erwachsenen-Literatur" einstufen!
Bewertung
5/5
01.07.2017
Buch (Taschenbuch)
Ein etwas anderer Sci-Fi Roman, der auch ganz ohne Raumschlachten und dröhnende Triebwerke auskommt.
In dem von männlichen Autoren geprägten Science-Fiction Bereich erscheinen täglich neue Bücher voller unendlicher Weiten. Um so mehr freue ich mich, dass ich ein wirklich gelungenes Sci-Fi-Werk der deutschen Autorin Sylvia Kaml lesen durfte. Der Verlag war so freundlich mir ein Exemplar zur Verfügung zu stellen. Und dafür bin ich sehr dankbar, denn sonst wäre dieses tolle Buch wohl gänzlich an mir vorbei gegangen.
Inhalt: Seit Jahrhunderten leben die Menschen auf dem Mond Predyl, weit von der zerstörten Erde entfernt. Mithilfe der Arbeitskraft primitiver Ureinwohner haben sie sich dort ein Utopia erschaffen. Die junge Frau Luna wächst als eine der verwöhnten Bewohner dieser Kolonistenstadt auf. Als sich die Proteste der Predyler gegen die Unterdrückung häufen und es zu einem militärischen Konflikt kommt, wird sie erstmals mit der harten Realität konfrontiert. Unterstützung findet sie ausgerechnet in dem Eingeborenen Biran, der bald mehr als nur ein Beschützer ist. Gemeinsam versuchen sie, die verheerende Feindschaft zwischen den Spezies zu beenden.
Rezension: Der Roman beginnt mit einem kurzen Prolog und beschreibt das erste Aufeinandertreffen der Ureinwohner mit den neuen Siedlern. Der erste Kontakt verläuft nicht gerade harmonisch und endet für einen der Predyler tödlich. Die eigentliche Handlung spielt dann dreihundert Jahre später. Die Kolonie gedeiht prächtig. Den Kolonisten geht es gut, sie leben im Überfluss. Die Ureinwohner jedoch müssen als günstige Arbeitskräfte herhalten. Sie dürfen die Kolonie nur zum arbeiten betreten Bürgerrecht und Wohlstand sind das alleinige Privileg der Kolonisten. Die reptilartigen Ureinwohner fühlen sich unterdrückt und schlecht behandelt. Die menschlichen Siedler wiederum sehen durch eine Gleichstellung der Ureinwohner ihren Wohlstand und Lebensweise bedroht. Viele vertreten die Ansicht, die Wilden sollen gefälligst dankbar sein für den Fortschritt, den man gebracht hätte. Und so gärt, unter der Oberfläche, ein Konflikt der immer mehr angeheizt wird. Der Krieg scheint unausweichlich
Im Mittelpunkt der Ereignisse steht die junge Luna. Sie lebt zusammen mit ihren Eltern und ihrem großen Bruder in der Kolonistenstadt Neumond. Schließlich geschieht das Unausweichliche und nach dem Ende des offenen Krieges steht Luna, ohne ihre Familie, ganz alleine in den Trümmern der Neuen Welt. Ausgerechnet der Ureinwohner Biran steht der jungen Frau zur Seite. Gemeinsam versuchen sie die Fremdartigkeit des anderen zu ignorieren und erkennen, dass sie gar nicht so verschieden sind. Wirklich gut gefallen hat mir, dass die Protagonistin Luna ein ganz normales Mädchen ist. Hier wurde von Sylvia Kaml bewusst auf eine Helden oder auch Antihelden Figur verzichtet. Die verleiht der Story, obwohl diese auf einem entfernten erdähnlichen Mond spielt, eine gewisse Glaubwürdigkeit.
Die Autorin legt in Predyl sehr viel wert auf die Entwicklung der einzelnen Charaktere und deren Motivationen. Auch verbirgt sich hinter der kurzweilig geschriebenen Geschichte ein tieferer Sinn. Sylvia Kaml greift Themen wie das selbstzerstörerische Verhalten der menschlichen Psyche ebenso auf, wie komplexe politische Geschehnisse. Themen die in unserer Realität immer noch aktuell sind. Sehr geschickt lässt die Autorin dies in die Geschehnisse der Protagonisten einfließen, ohne dabei jedoch den moralischen Zeigefinger zu erheben. An vielen Stellen erinnerte mich die Grundstory an die Besiedelung Amerikas und deren Umgang mit den Ureinwohnern und der späteren Sklavenhaltung. Interessant ist auch, dass im Gegensatz zu vielen anderen Sci-Fi Storys die Ausserirdischen keine geschlossene, kulturell einheitliche Gruppierung darstellt. Sehr detailreich geht die Autorin auf die Unterschiede der verschiedenen Predyl-Kulturen ein und beschreibt auch die Ureinwohner als individuelle Persönlichkeiten.
Fazit: Eine spannende, sehr real wirkende Story mit absolut glaubhaften und klischeefreien Charakteren. Detailreich beschrieben und packend bis zur letzten Seite. Ein etwas anderer Sci-Fi Roman, der auch ganz ohne Raumschlachten und dröhnende Triebwerke auskommt.
Bewertung
aus Linz
5/5
02.05.2017
Buch (Taschenbuch)
Verständigung der Kulturen mal anders
Die Besiedelung Amerikas 2.0 - mehr oder weniger. Viele Jahre in der Zukunft, nachdem die Menschen ihren Heimatplaneten heruntergewirtschaftet haben, siedelt sich eine Kolonie auf einem erdähnlichen Mond in einem fremden Sonnensystem an. Die fremdartigen und doch in gewisser Weise humanoiden Ureinwohner, die Predyler, werden als billige Arbeitskräfte ausgenutzt, bis diese rebellieren und gegen ihre Unterdrücker in den Krieg ziehen. Der Hass und das Misstrauen schaukelt sich auf beiden Seiten immer weiter auf.
Mitten in diesem Konflikt steht die junge Luna, ein verwöhntes Mädchen, in der behüteten Umgebung der Menschenstadt 'Neumond' aufgewachsen. Als sie nach dem verheerenden Krieg allein dasteht, hilft ihr ausgerechnet der Predyler Biran zu Überleben. Eine außergewöhnliche Freundschaft entsteht, und gemeinsam versuchen die beiden, den Bruch zwischen ihren Spezies zu kitten. Doch längst nicht jeder ist dazu bereit, dem anderen die Hand zu reichen und so gibt es einige, denen diese Verständigung ein Dorn im Auge ist und die alles daran setzen, die beiden zum Schweigen zu bringen. Egal auf welche Art und Weise.
Auch wenn die Spannung nicht zu kurz kommt, hat mich das Buch durch seine faszinierende Welt und die vielen Charaktere überzeugt. Fans von Hard-SF kommen hier weniger auf ihre Kosten, aber die fremdartige und detaillierte Welt, die Interaktion zwischen den Spezies und den unterschiedlichen Charakteren macht dieses Buch zu einer Empfehlung für jeden Liebhaber von Soft-SF. Selbst für Leser anderer Genres wäre es einen Blick wert.
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