Produktbild: Große Freiheit Mitte

Große Freiheit Mitte Mein wilder Trip durchs Berliner Nachtleben

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.02.2018

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

2092 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426450147

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

26.02.2018

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

2092 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426450147

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Hat mir gut gefallen.

Bewertung am 06.05.2025

Bewertungsnummer: 2484100

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch ist witzig und der Schreibstil gefiel mir auch. Kann ich weiterempfehlen. *************************************************************************************************

Hat mir gut gefallen.

Bewertung am 06.05.2025
Bewertungsnummer: 2484100
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch ist witzig und der Schreibstil gefiel mir auch. Kann ich weiterempfehlen. *************************************************************************************************

GROSSE FREIHEIT MITTE - Unterhaltsame persönliche Erinnerungen an die fröhliche Anarchie im Berlin der Nachwendezeit

j.h. aus Berlin am 25.02.2018

Bewertungsnummer: 1085610

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Von seiner Jugend im Hamburger Reeperbahn-Milieu war Michel Ruge (*1969) einiges gewohnt. Doch nach und nach schwanden die Freiheiten in Hamburg und machten einer kommerzialisierten Bürgerlichkeit Platz. Auch persönlich sah Ruge die Zeit für eine Luftveränderung gekommen - und in der fröhlichen Anarchie des Berlins der Nachwendejahre eine Herausforderung für einen Neuanfang. Natürlich nicht Berlin schlechthin - der West-Teil hatte sich ähnlich entwickelt wie Hamburg. Doch in Berlin-Mitte wartete in den Jahren nach dem Fall der Mauer eine Freiheit, die sich im Angesicht der mittlerweile erfolgten gnadenlosen Kommerzialisierung nur noch vorstellen kann, wer sie erlebt hat: "Mitte war ein Biotop, eine Insel, auf der die Regeln der vereinten Stadt noch nicht galten. Es waren auch nicht nur die Frauen, die sich weigerten, erwachsen zu werden. Die Männer taten es genauso. ... Der Großteil der Mitte-Bewohner kam aus bürgerlichen Elternhäusern. Man war behütet und gebildet, man war abgesichert und wohlerzogen. Aber genau aus diesen Gründen hatte man keinen Bock auf Wohlerzogenheit und Bildungsbürgeretikette. Stattdessen stürzte man sich in die Ungewissheit des intellektuellen Chaos und trug dabei Schlabberpullis und Trainingshosen." (S. 45 f.) Immer neue Clubs eröffnen in alten Wohn- oder Fabrikruinen - und Michel Ruge beginnt nach eher halbherzigen Versuchen im Schauspielbereich und als Kampfsport-Trainer seine Karriere als Türsteher in den angesagtesten Clubs. Zu jener Zeit waren die Türsteher noch Institutionen, die das Image von Clubs wie WBM oder Cookies maßgeblich prägten. Vom ersten Tag an lernt er die ungeahnte sexuelle Freizügigkeit einer Stadt im Rausch kennen und bekommt es auch mit den Paten des Milieus zu tun. "Es ging nicht ums Abzocken und Abkassieren, sondern darum, die Welt schöner zu machen. Es wurden Utopien gelebt. Bei jeder Party hatte man das Gefühl, an einer Geschichte teilzuhaben. ... In dieser kreativen Goldgräberstimmung hatte man den Eindruck, alle interessanten Menschen der Welt hätten sich in Mitte versammelt, um dem Rest des Erdballs zu zeigen, wie das mit dem friedlichen Anarchismus funktionierte." (S. 136 f.) Sehr kurzweilig berichtet Michel Ruge über seine wilde Berliner Zeit, die auch Opfer forderte und ihn dazu brachte, rechtzeitig sein abenteuerliches Leben hinter sich zu lassen - an das er sich mit deutlicher Wehmut erinnert. Doch inzwischen sind auch die Kulissen verschwunden: "Was in den 15 Jahren nach der Maueröffnung in Berlin möglich war, wird dort so schnell nicht wiederkommen. Die Freiräume des Ruinenspielplatzes eines gescheiterten Staates kann man nicht künstlich erzeugen. Sie kommen erst wieder, wenn es einen Börsencrash gibt. Oder einen Krieg. Oder irgendeine andere große Krise. Solange sich die Menschen einer Struktur unterwerfen, in der einige wenige Riesenprofit machen, während sich die anderen dem sozialen Druck, überleben zu müssen, aussetzen, ist die Große Freiheit Mitte lediglich ein Raum in den Köpfen derer, die sie erlebt haben. Und ein Ziel für alle, die von ihr träumen. Darin bleibt sie lebendig." (S. 235) Das bei KNAUR erschienene Taschenbuch ist vergnüglich zu lesen, bietet viel Raum für eigene Erinnerungen - Vorhandensein vorausgesetzt - und zum Nachdenken über eine noch nicht lange zurückliegende Zeit, in der noch nicht jegliche Kreativität mit starrer gesetzlicher Durchregulierung ausgebremst wurde.

GROSSE FREIHEIT MITTE - Unterhaltsame persönliche Erinnerungen an die fröhliche Anarchie im Berlin der Nachwendezeit

j.h. aus Berlin am 25.02.2018
Bewertungsnummer: 1085610
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Von seiner Jugend im Hamburger Reeperbahn-Milieu war Michel Ruge (*1969) einiges gewohnt. Doch nach und nach schwanden die Freiheiten in Hamburg und machten einer kommerzialisierten Bürgerlichkeit Platz. Auch persönlich sah Ruge die Zeit für eine Luftveränderung gekommen - und in der fröhlichen Anarchie des Berlins der Nachwendejahre eine Herausforderung für einen Neuanfang. Natürlich nicht Berlin schlechthin - der West-Teil hatte sich ähnlich entwickelt wie Hamburg. Doch in Berlin-Mitte wartete in den Jahren nach dem Fall der Mauer eine Freiheit, die sich im Angesicht der mittlerweile erfolgten gnadenlosen Kommerzialisierung nur noch vorstellen kann, wer sie erlebt hat: "Mitte war ein Biotop, eine Insel, auf der die Regeln der vereinten Stadt noch nicht galten. Es waren auch nicht nur die Frauen, die sich weigerten, erwachsen zu werden. Die Männer taten es genauso. ... Der Großteil der Mitte-Bewohner kam aus bürgerlichen Elternhäusern. Man war behütet und gebildet, man war abgesichert und wohlerzogen. Aber genau aus diesen Gründen hatte man keinen Bock auf Wohlerzogenheit und Bildungsbürgeretikette. Stattdessen stürzte man sich in die Ungewissheit des intellektuellen Chaos und trug dabei Schlabberpullis und Trainingshosen." (S. 45 f.) Immer neue Clubs eröffnen in alten Wohn- oder Fabrikruinen - und Michel Ruge beginnt nach eher halbherzigen Versuchen im Schauspielbereich und als Kampfsport-Trainer seine Karriere als Türsteher in den angesagtesten Clubs. Zu jener Zeit waren die Türsteher noch Institutionen, die das Image von Clubs wie WBM oder Cookies maßgeblich prägten. Vom ersten Tag an lernt er die ungeahnte sexuelle Freizügigkeit einer Stadt im Rausch kennen und bekommt es auch mit den Paten des Milieus zu tun. "Es ging nicht ums Abzocken und Abkassieren, sondern darum, die Welt schöner zu machen. Es wurden Utopien gelebt. Bei jeder Party hatte man das Gefühl, an einer Geschichte teilzuhaben. ... In dieser kreativen Goldgräberstimmung hatte man den Eindruck, alle interessanten Menschen der Welt hätten sich in Mitte versammelt, um dem Rest des Erdballs zu zeigen, wie das mit dem friedlichen Anarchismus funktionierte." (S. 136 f.) Sehr kurzweilig berichtet Michel Ruge über seine wilde Berliner Zeit, die auch Opfer forderte und ihn dazu brachte, rechtzeitig sein abenteuerliches Leben hinter sich zu lassen - an das er sich mit deutlicher Wehmut erinnert. Doch inzwischen sind auch die Kulissen verschwunden: "Was in den 15 Jahren nach der Maueröffnung in Berlin möglich war, wird dort so schnell nicht wiederkommen. Die Freiräume des Ruinenspielplatzes eines gescheiterten Staates kann man nicht künstlich erzeugen. Sie kommen erst wieder, wenn es einen Börsencrash gibt. Oder einen Krieg. Oder irgendeine andere große Krise. Solange sich die Menschen einer Struktur unterwerfen, in der einige wenige Riesenprofit machen, während sich die anderen dem sozialen Druck, überleben zu müssen, aussetzen, ist die Große Freiheit Mitte lediglich ein Raum in den Köpfen derer, die sie erlebt haben. Und ein Ziel für alle, die von ihr träumen. Darin bleibt sie lebendig." (S. 235) Das bei KNAUR erschienene Taschenbuch ist vergnüglich zu lesen, bietet viel Raum für eigene Erinnerungen - Vorhandensein vorausgesetzt - und zum Nachdenken über eine noch nicht lange zurückliegende Zeit, in der noch nicht jegliche Kreativität mit starrer gesetzlicher Durchregulierung ausgebremst wurde.

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Große Freiheit Mitte

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