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Ich bin mal eben wieder tot Wie ich lernte, mit Angst zu leben

5

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31150

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.10.2017

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/2,2 cm

Gewicht

333 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-78918-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Diese vergnügliche Geschichtensammlung sorgt für ganz viel Entspannung im alljährlichen Weihnachtstrubel." ("Lila Testlabor (Youtube)")
"(...) so unmittelbar, wie er mit seinen Liedern Menschen erreichen will, gelingt es ihm auch mit seinem Buch." ("Rhein Zeitung")
"offener Erfahrungsbericht" ("SWR1")
"Dieses oft totgeschwiegene Thema verdient diese unkomplizierte Art und Weise damit umzugehen. Dabei dürfen auch Witz, Saraksmus und Skurrilität nicht fehlen." ("Tinaliestvor (Blog)")
"mutig und mutmachend" ("DB MOBIL")
"In seinem Buch erzählt Nicholas Müller offen und mit kraftvoller Sprache über seine Angst und macht all denen Mut, die ebenfalls an einer Angststörung leiden." ("Alles Münster - Onlinemagazin")

Produktdetails

Verkaufsrang

31150

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.10.2017

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/2,2 cm

Gewicht

333 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-78918-6

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    30.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Aus dem Leben

    Eine offene und detaillierte Schilderung wie es sich anfühlt, mit ständiger Angst zu leben. Als Direktbetroffener hat mir dieses Buch sehr geholfen die Hoffnung nicht aufzugeben. Auch für Angehörige sehr zu empfehlen.

  • books and phobia

    aus Halle

    5/5

    21.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch voller Mut, Kraft und Hoffnung

    Sich selbst einzugestehen das man unter Ängsten leidet, bedarf viel Kraft. Es dann auch noch öffentlich zuzugeben, auch noch Mut. Sagen wir es wie es ist, ich kannte weder die Band noch den Autor des Buches, sondern wurde einzig und allein von der Thematik angezogen. Ein junger Mann, der über seinen Kampf gegen die Panikattacken und Ängste schrieb, das musste ich einfach lesen, mit der Hoffnung nützliche Tipps für meinen eigenen Kampf zu erhalten. Schon nach den ersten Seiten, war das Buch für mich tief bewegend, da es mir zeigte, das nicht nur ich Angst habe oder eine Panikattacke erleide, sondern auch andere. Besonders berührend war es für mich, als das Buch beschrieb, wie sich eine Panikattacke für ihn anfühlte, was er dabei dachte, machte und beobachte. Mir kamen die Tränen, da ich nun wirklich wusste, dass ich nicht allein war, denn die Symptome glichen meinen sehr stark. Dies dann auch noch mit so ehrlichen Worten zu lesen, war erstmal heftig, am Ende aber das hilfreichste, was ich seit langen erfahren durfte. Allgemein ist der Autor sehr offen und erzählt nicht nur von sich, sondern auch von seinem Leben als Sänger, Mann und Vater. Dies erfolgte stets sehr gefühlsvoll und melodisch und sorgte dafür das ich trotz des ernsten Themas, das stetige Gefühl hatte weiter lesen zu müssen. Ich wollte unbedingt wissen, was genau passierte, was genau gemacht wurde und wurde schließlich nicht enttäuscht. Gerade der Teil, in dem über den Klinikaufenthalt gesprochen wurde, ließ mich einen Block zücken, um die verschiedenen Therapien aufzuschreiben, um sie später nachzuschlagen. Es zeigte sich, das viele Therapien erst einmal komisch klangen bzw. eine eigenartige Vorgehensweise hatten, aber schließlich Erfolge brachten, die man ihnen nicht zugetraut hätte. Hier heißt es jedoch offen sein und nicht gleich alles ablehnen, nur weil man es nicht kennt. Das Beste am Buch war der Umstand, das man den Verlauf der Krankheit genau nachvollziehen konnte. Ich lernte Herrn Müller als lebenslustigen Mann kennen, der für die Musik lebte und aufgrund seiner Ängste zu einem völlig neuen Mensch wurde und es nach der Therapie auch blieb. Er nahm sich selbst mehr wahr und achtete nun mehr auf sich. Dabei half ihm der Gedanke an seine Tochter, da er nie wollte, dass sie ihn in einer Situation erlebt, wo er sich vielleicht nicht komplett unter Kontrolle hätte. Ein schönes Ziel, welches dafür sorgte, das ihm selbst an den schlimmsten Tagen nicht der Mut verloren ging. Noch immer werden Männer dafür belächelt, dass sie an Panikattacken leiden, Phobien entwickeln oder sogar depressiv werden. Die Offenheit des Buches brachte mich zum Nachdenken und ließ meine Gedanken schweifen. Wie viele Männer gibt es in Deutschland die unter Panikattacken leiden? Wie viele trauen sich, es zu sagen? Wie viele schweigen? Die Zahlen wären bestimmt erschreckend. Egal ob Patient oder Angehöriger, wenn sie dieses Buch lesen, so hoffe ich, dass er sie den Mut haben, sich öffnen und den Kampf beginnen. Denn auch wenn man selbst nicht betroffen ist, so ist wichtig zu wissen, wie man helfen kann. Ich selbst kämpfe ebenfalls weiter, denn ich habe durch das Buch eine Menge Hoffnung geschöpft. Ich habe es sogar meiner Psychiaterin ausgeliehen, da sie meinen Hang zu Bücher mit psychologischen Hintergrund teilt. Am Ende kann ich sagen, das er unglaubliches Glück hatte, da er nicht nur eine ansprechende Behandlung bekam, sondern auch ein Umfeld besaß, dass ihn unterstützte und auf seinem schwierigen Weg half. Viele, darunter auch ich, müssen um Hilfe förmlich betteln, da es meist keine passenden Therapieplätze gibt oder das Umfeld das Ganze nicht so ernst nimmt, wie sie es tun sollten. Zudem kann ich nicht sagen, ob die Berühmtheit des Autors, eine bessere Versorgung ermöglichte. Ich möchte natürlich nichts unterstellen, muss aber aus Erfahrung sagen, dass mir eine so ausgewogene Therapie noch nicht untergekommen ist. Leider. Mein Fazit Ehrlicher könnte ein Buch nicht sein, denn der Autor schaffte es, mich über meine eigene Symptomatik aufzuklären. Ich erfuhr vieles, was ich noch nicht wusste und schöpfte dadurch eine Menge Mut. Gerade die tolle Wortwahl und das ungehemmte Wiedergeben von Erlebnissen sorgte dafür das ich emotional bis an meine Grenzen ging. Ein wirklich tolles Buch.

  • Bewertung

    aus Neuwied

    5/5

    01.01.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Schön geschrieben

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Er schreibt einem aus dem Herzen. Jeder der diese Krankheit kennt, weiß das es sehr oft nicht leicht ist. Ich hoffe das dieses Buch helfen kann über so Situationen zu reden

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    4/5

    15.06.2018

    Buch (Taschenbuch)

    "Die Liebe zu mir selbst musste zuerst genesen"

    Wichtig erscheint mir zuerst eine ganz einfache Bemerkung: Dies ist kein Selbsthilfebuch. Vielmehr ein Erfahrungsbericht, der Betroffenen wenig oder gar nicht helfen wird, außer sie nehmen aus diesen Beschreibungen mit, dass sie nicht alleine mit ihren Problemen sind. Aber auch das ist ein geringer Trost, wenn sich das Leben so anfühlt, wie es Nicholas Müller beschreibt. Übrigens steht der Inhalt des Buches schon im Untertitel. Es heißt nicht etwa, wie ich die Angst besiegte, sondern wie ich mit der Angst zu leben lernte. Natürlich kann man dieses Buch aus Solidarität, Mitleid oder als Fan des Autors prima finden. Man kann Müller auch für die ehrliche Art und den Tonfall seines Berichtes loben. Das aber sind alles Bekenntnisse eines abseits stehenden Publikums, das eigentlich wenig oder keine Ahnung von den Problemen besitzt, mit denen Nicholas Müller zu kämpfen hatte oder wohl auch heute noch gelegentlich kämpft. Die Anfälle kommen plötzlich und eigentlich immer zur falschen Zeit. Man weiß nicht wirklich, was mit einem los ist und man kennt die Ursache dafür nicht. Bei Müller kann man den erstmaligen Auslöser fixieren, nicht aber den tatsächlich physiologischen Zusammenhang, der irgendwo in ihm versteckt ist. Warum die Biochemie des Körpers plötzlich verrücktspielt, bleibt ebenso ein Rätsel, wie die nicht immer zu identifizierenden unmittelbaren Auslöser dafür. Offenbar verschwindet das Ganze auch nicht durch Therapien. Wie auch, wenn man nicht an die Wurzel des Übels kommt? Wenn wie beim Autor der berufliche Werdegang leidet, die Ehe in die Brüche geht – wie soll da Halt entstehen? Wo ist das Ende dieser leidigen Spirale, wenn sie auf ihrem zerstörerischen Weg immer neue Gründe für Angst schafft? Heilung kann eigentlich nur von innen kommen, weil die Konstruktion, mit der sich Müller die Welt erklärte, offenbar einen grundsätzlichen Fehler hatte, der bisher nicht völlig beseitigt werden konnte. Sicher scheint nur, dass der schnell hintereinander folgende Verlust von Mutter und Großmutter die Wirkung dieses Konstruktionsmangels erst zur vollen Ausprägung kommen ließ. Vielleicht kann man diesen Fehler gar nicht beseitigen und muss tatsächlich lernen, wie man mit ihm umgehen soll. Klar wird das jedenfalls aus diesem Buch nicht. Das wiederum kann man ihm nicht vorwerfen, denn es ist nur ein Bericht, vielleicht ein Hilferuf zum Verständnis an andere, die nicht wissen, welche irrwitzigen Vorgänge sich im Körper eines Betroffenen abspielen, wenn das Unheil wieder einmal zuschlägt. Helfen kann eigentlich wohl nur ein anderer Umgang mit sich selbst. So jedenfalls habe ich den Autor verstanden. Leider wird im Buch nicht wirklich deutlich, was sein Autor eigentlich verändert hat, um nun besser mit seiner Angststörung klarzukommen. Was also wirklich bleibt, sind die Beschreibungen solcher plötzlichen Zustandsänderungen, die er sehr eindrucksvoll zum Leser transportiert. Wer sich das vorher nicht vorstellen konnte, wird es danach wenigstens intellektuell verstanden haben.

  • Bewertung

    5/5

    20.03.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Faszinierend, erschütternd und...

    Faszinierend, erschütternd und bewegend. Ein muss für Angstpatienten, aber auch für alle Musikfans ein Blick hinter die Kulissen des Musikerdaseins

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