Produktbild: Der Morgen der Welt

Der Morgen der Welt Geschichte der Renaissance

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44,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.03.2018

Abbildungen

mit 115 Abbildungen, davon 32 in Farbe

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

1304

Maße (L/B/H)

23/15,5/6,8 cm

Gewicht

1581 g

Farbe

Anthrazit / Elfenbein

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-69876-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.03.2018

Abbildungen

mit 115 Abbildungen, davon 32 in Farbe

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

1304

Maße (L/B/H)

23/15,5/6,8 cm

Gewicht

1581 g

Farbe

Anthrazit / Elfenbein

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-69876-7

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Der Morgen der Welt und des modernen Menschen

Peter Ball aus Krefeld am 13.09.2023

Bewertungsnummer: 2021660

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mir ging es wohl nicht anders als vielen anderen auch, die nach ihrer Vorstellung zum Begriff "Renaissance" gefragt werden: Michelangelo, Leonardo und ein bisschen Medici, spätes 14. und 15. Jahrhundert und sonst nichts weiter. Bernd Roeck jedoch belehrt die Welt in seinem Opus Magnum über die Geschichte der Renaissance eines Besseren und zeigt eindrücklich, daß es vielfältige Ursachen-, ja trifftige Gründe dafür gab, daß eine solche Revolution des Geistes, der Künste und der Wissenschaften ausgerechnet in der Mitte von Europa stattfinden musste. Sei es die klimatische Vorzugslage innerhalb Mitteleuropas, ein sprachliches Erbe (Latein), welches globalen Wissens- und Kulturaustausch ermöglichte oder die weltweit ersten, großen Universitäten, durch die die juristische-, kaufmännische und theologische Elite herangebildet wurde - es ist durchaus folgerichtig und legitim, hieraus eine Zwangsläufigkeit abzuleiten. Bernd Roeck liefert ein episches Stück Welt-, Kunst- und Wissenschaftsgeschichte mit Universalanspruch und beeindruckt mit einer außerordentlichen Detailkenntnis historischer Zusammenhänge, bekannter- und weniger bekannter Schlüsselpersonen. Seiner Grundaussage, dass die Renaissance letztendlich eine Erfolgsgeschichte der westlichen Welt ist, welche die Menschheit bereichert und in ihrer Entwicklung signifikant vorangebracht hat, kann man nach der Lektüre dieses Buches wohl uneingeschränkt zustimmen.

Der Morgen der Welt und des modernen Menschen

Peter Ball aus Krefeld am 13.09.2023
Bewertungsnummer: 2021660
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mir ging es wohl nicht anders als vielen anderen auch, die nach ihrer Vorstellung zum Begriff "Renaissance" gefragt werden: Michelangelo, Leonardo und ein bisschen Medici, spätes 14. und 15. Jahrhundert und sonst nichts weiter. Bernd Roeck jedoch belehrt die Welt in seinem Opus Magnum über die Geschichte der Renaissance eines Besseren und zeigt eindrücklich, daß es vielfältige Ursachen-, ja trifftige Gründe dafür gab, daß eine solche Revolution des Geistes, der Künste und der Wissenschaften ausgerechnet in der Mitte von Europa stattfinden musste. Sei es die klimatische Vorzugslage innerhalb Mitteleuropas, ein sprachliches Erbe (Latein), welches globalen Wissens- und Kulturaustausch ermöglichte oder die weltweit ersten, großen Universitäten, durch die die juristische-, kaufmännische und theologische Elite herangebildet wurde - es ist durchaus folgerichtig und legitim, hieraus eine Zwangsläufigkeit abzuleiten. Bernd Roeck liefert ein episches Stück Welt-, Kunst- und Wissenschaftsgeschichte mit Universalanspruch und beeindruckt mit einer außerordentlichen Detailkenntnis historischer Zusammenhänge, bekannter- und weniger bekannter Schlüsselpersonen. Seiner Grundaussage, dass die Renaissance letztendlich eine Erfolgsgeschichte der westlichen Welt ist, welche die Menschheit bereichert und in ihrer Entwicklung signifikant vorangebracht hat, kann man nach der Lektüre dieses Buches wohl uneingeschränkt zustimmen.

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Der Morgen der Welt

von Bernd Roeck

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  • Produktbild: Der Morgen der Welt
  • 1. Europas großes Gespräch 
    I. Grundlagen: Von den Anfängen bis zur Jahrtausendwende
    Eurasien und das griechisch-römische Erbe


    2. Vom Glück der Geographie 

    3. Griechenland: Gedankenflüge und Kritik 

    4. Rom: Weltmacht und Mythos 
    5. Erbschaften 

    Überlieferungen, Übertragungen

    6. Neue Mächte, schreibende Mönche 

    7. Erste Wiedergeburten, Ringen um Ordnung 

    8. Arabischer Frühling, byzantinischer Spätsommer 

    II. Entfaltung der Möglichkeiten: 1000–1400

    Wendezeiten


    9. Die Mitten der Welt: Indien, Japan, China 

    10. Take-off unter der Sonne 

    11. Lateineuropas Weltordnung zerbricht   

    12. Vertikalen, Horizontalen 

    13. Anfänge einer «großen Divergenz» 

    14. Erste «Renaissancen» 

    15. Neue Horizonte, neue Dinge 

    Erste Lichter, die Kälte und der Tod: Das 14. Jahrhundert

    16. Italienische Ouvertüre 

    17. Mentalitätsbruch 

    18. Vor der großen Renaissance 

    19. Abend im Morgenland 

    III. Verwirklichung der Möglichkeiten: 1400–1600

    Künstler und Humanisten, Kriege und Konzilien: 1400–1450


    20. Florenz im Morgenlicht 

    21. Von Konstanz nach Konstantinopel 

    22. Die Diskursrevolution entläßt ihre Kinder 

    Konkurrenz und Kreativität: 1450–1500

    23. «Le tens revient» 

    24. Medienrevolution 

    25. Neue Welten
    26. Hexen, Hochfinanz und Staatsgewalt 

    «Hochrenaissance»

    27. Die Stunde der Staatsräson 

    28. Reisen nach Utopia, Kunstwelten 

    29. Südwind: Die Renaissance erobert Europa 

    Neue Reiche, neues Wissen, Glaubensspaltung

    30. Imperien und Weltherrscher 

    31. Religionsrevolution 

    32. Revolution der Himmelssphären 

    33. Die große Kette des Seins 

    34. Die Zergliederung des Menschen 

    Eisige Zeiten

    35. Europäische Tableaus I: Westeuropa – Konfessionen, Kriege, Zukunftsländer 

    36. Europäische Tableaus II: Der Norden, der Osten, die Mitte und Italien 

    37. Jenseits der Säulen des Herkules 

    38. Herbst der Renaissance 

    Wissenschaftsrevolution

    39. Beobachten, experimentieren, rechnen 

    40. Sonnenaufgang im Westen 

    Vor der Moderne

    41. Im Zeitalter des Leviathan 

    42. Die Weltmaschine 

    43. Archäologie des Neuen 

    IV. Ausblicke: Der «Westen» und der Rest

    44. Vertikalen, himmelhoch 

    45. Pastoralmacht: Staat, Gesellschaft, Religion 

    46. Verwehte Kulturen, eigensinnige Staaten 

    47. Warum nicht China? 

    48. Tiefe Geschichte: Echolote 

    49. Epilog 

    Anhang
    Nachwort 
    Anmerkungen 
    Abkürzungen 
    Quellen und Literatur 
    Bildnachweis 
    Personenregister