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Borne

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.09.2017

Verlag

Verlag Antje Kunstmann

Seitenzahl

350 (Printausgabe)

Dateigröße

518 KB

Übersetzt von

Michael Kellner

Sprache

Deutsch

EAN

9783956142130

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

20.09.2017

Verlag

Verlag Antje Kunstmann

Seitenzahl

350 (Printausgabe)

Dateigröße

518 KB

Übersetzt von

Michael Kellner

Sprache

Deutsch

EAN

9783956142130

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Borne

Bewertung am 11.11.2021

Bewertungsnummer: 1604338

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jeff Vandermeer ist zusammen mit China Mieville sicherlich einer DER Autoren des „New Weird“. Nachdem ich allerdings zu meiner eigenen Überraschung und Bestürzung mit Mievilles letztem Buch überhaupt nichts anfangen konnte, war mir etwas bang vor Vandermeers neuestem Werk. Ich kann schon einmal im Voraus sagen: Zu Unrecht! Auch dieses Mal hat mich Vandermeer geradezu an das Buch gefesselt, und eine neue Phobie habe ich nun auch: Topfpflanzen. Nachdem Vandermeer es schon geschafft hat mir eine krankhafte Angst vor Pilzen (brrr!!), Cephalopoden und Dachstühlen einzutrichtern, werde ich nun also zukünftig auch exotische Zimmerpflanzen misstrauisch beäugen müssen. Worum geht es also? Die junge Frau Rachel überlebt mehr schlecht als recht in den Ruinen einer namenlosen Großstadt. Was genau vorgefallen ist, erfahren wir nicht, nur dass Recht und Ordnung schon lange zusammengebrochen sind. Rachel überlebt indem sie Biotechabfall, der aus den Ruinen der „Firma“ kriecht, fliegt, oder fließt, aufsammelt, den ihr Partner Wick zu psychoaktiven Drogen verarbeitet. Über allem thront Mord, ein gottähnlicher, gewaltiger fliegender Bär. Aus dem Pelz dieses Ungetüms fällt Rachel eines Tages eine kleine, pflanzenähnliche Kreatur vor die Füße: „Borne“. Was es damit auf sich hat sei hier nicht verraten, aber durch Borne ändert sich alles... Das klingt alles reichlich abgefahren, und würde bei den meisten Autoren sicher nur für eine 0815 Dystopie taugen. Vandermeer hat jedoch das unheimliche Talent noch die seltsamsten Geschichten auf eine Weise fest in der Realität und im Unterbewusstsein des Lesers zu verankern dass man sich als Leser fragt ob nicht die eigene, für so sicher gehaltene Realität, mit einem Lidschlag zerfallen kann um das namenlose Grauen dahinter zu enthüllen. Dazu passend hat der Autor einen unfassbar guten Zugriff auf die menschliche Psyche und die Beschreibung derselben. Noch Jahre später sind mir seine Charaktere und ihre seelischen Wunden unauslöschlich im Gedächtnis geblieben. Vandermeer lohnt sich für jeden, starke Nerven sollte man allerdings mitbringen. Ein Lesetipp von Konstantin Klaiber im Februar 2018

Borne

Bewertung am 11.11.2021
Bewertungsnummer: 1604338
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jeff Vandermeer ist zusammen mit China Mieville sicherlich einer DER Autoren des „New Weird“. Nachdem ich allerdings zu meiner eigenen Überraschung und Bestürzung mit Mievilles letztem Buch überhaupt nichts anfangen konnte, war mir etwas bang vor Vandermeers neuestem Werk. Ich kann schon einmal im Voraus sagen: Zu Unrecht! Auch dieses Mal hat mich Vandermeer geradezu an das Buch gefesselt, und eine neue Phobie habe ich nun auch: Topfpflanzen. Nachdem Vandermeer es schon geschafft hat mir eine krankhafte Angst vor Pilzen (brrr!!), Cephalopoden und Dachstühlen einzutrichtern, werde ich nun also zukünftig auch exotische Zimmerpflanzen misstrauisch beäugen müssen. Worum geht es also? Die junge Frau Rachel überlebt mehr schlecht als recht in den Ruinen einer namenlosen Großstadt. Was genau vorgefallen ist, erfahren wir nicht, nur dass Recht und Ordnung schon lange zusammengebrochen sind. Rachel überlebt indem sie Biotechabfall, der aus den Ruinen der „Firma“ kriecht, fliegt, oder fließt, aufsammelt, den ihr Partner Wick zu psychoaktiven Drogen verarbeitet. Über allem thront Mord, ein gottähnlicher, gewaltiger fliegender Bär. Aus dem Pelz dieses Ungetüms fällt Rachel eines Tages eine kleine, pflanzenähnliche Kreatur vor die Füße: „Borne“. Was es damit auf sich hat sei hier nicht verraten, aber durch Borne ändert sich alles... Das klingt alles reichlich abgefahren, und würde bei den meisten Autoren sicher nur für eine 0815 Dystopie taugen. Vandermeer hat jedoch das unheimliche Talent noch die seltsamsten Geschichten auf eine Weise fest in der Realität und im Unterbewusstsein des Lesers zu verankern dass man sich als Leser fragt ob nicht die eigene, für so sicher gehaltene Realität, mit einem Lidschlag zerfallen kann um das namenlose Grauen dahinter zu enthüllen. Dazu passend hat der Autor einen unfassbar guten Zugriff auf die menschliche Psyche und die Beschreibung derselben. Noch Jahre später sind mir seine Charaktere und ihre seelischen Wunden unauslöschlich im Gedächtnis geblieben. Vandermeer lohnt sich für jeden, starke Nerven sollte man allerdings mitbringen. Ein Lesetipp von Konstantin Klaiber im Februar 2018

New Weird

Mike aus Linz am 28.06.2025

Bewertungsnummer: 2526613

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Abgefahrener Sci-Fi Thriller. Biologische Technokriege zwischen Konzernen haben die Welt vernichtet. Eine Stadt mit einem Riesenbär und der Bio-Schrottsammlerin welche ein geheimnisvolles Wesen findet. Das Buch hat sehr philosophische Untertöne und Sozialkritik verpackt in einer Welt die einfach nur "weird" ist. Aber auf sehr gute Art. Immer dann wenn man dachte man checkt wo die Reise hingeht biegt man wieder in eine neu Gasse aus Wahnsinn und Delirium ab. Habe es sehr gemocht.

New Weird

Mike aus Linz am 28.06.2025
Bewertungsnummer: 2526613
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Abgefahrener Sci-Fi Thriller. Biologische Technokriege zwischen Konzernen haben die Welt vernichtet. Eine Stadt mit einem Riesenbär und der Bio-Schrottsammlerin welche ein geheimnisvolles Wesen findet. Das Buch hat sehr philosophische Untertöne und Sozialkritik verpackt in einer Welt die einfach nur "weird" ist. Aber auf sehr gute Art. Immer dann wenn man dachte man checkt wo die Reise hingeht biegt man wieder in eine neu Gasse aus Wahnsinn und Delirium ab. Habe es sehr gemocht.

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