Produktbild: Die Blütenmädchen

Die Blütenmädchen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.03.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

3279 KB

Übersetzt von

Ingrid Ickler

Sprache

Deutsch

EAN

9783641218942

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

12.03.2018

Verlag

Penguin Random House

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416 (Printausgabe)

Dateigröße

3279 KB

Übersetzt von

Ingrid Ickler

Sprache

Deutsch

EAN

9783641218942

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  • Bücher in meiner Hand

    3/5

    08.06.2018

    eBook (ePUB)

    Emotionslos

    Valentina Cebeni erster auf Deutsch erschienener Roman "Die Zitronenschwestern" konnte mich nicht überzeugen, zu düster war mir die Atmosphäre. Als ich das Cover des neuen Romans sah und den Klappentext las, hörte sich das weit freundlicher an und ich wollte der Autorin nochmals eine Chance geben. In "Die Blütenmädchen" hat Dafne eine Affäre mit ihrem verheirateten Chef, der sich nicht von seiner Ehefrau trennen will. Als diese schwanger wird, beendet Dafne die Beziehung und geht von Rom weg, zurück in ihr Heimatdorf zu ihrer Grosstante Clelia. Bei ihr ist sie aufgewachsen, für Dafne war sie immer die Grossmutter, die sie nicht hatte. In der Werkstatt ihres verstorbenen Grossonkels/Grossvaters Levante verbrachte Dafne viele glückliche Stunden in ihrer Kindheit - als sie diese betritt, ist für sie klar, dass sie hier arbeiten möchte. Zusammen mit Milan, der in der Werkstatt Unterschlupf suchte. Dafne findet bei seinen Sachen eine alte Uhr, die ihr sehr speziell vorkommt. Kurz darauf entdeckt sie eine genau gleiche zweite Uhr und sie spürt, dass da eine Verbindung sein muss. Dieser Geschichte will sie nachgehen. Und da ist auch noch ihr wiederkehrender Traum von einem Mädchen mit einer roten Baskenmütze. Der Roman hat einige Haken: Zum einen sind die Charakter schwierig. Milan ist ein stiller, ruhiger Mann, der aber auch eine andere Seite hat, wie Dafne irgendwann feststellt. Dass er kaum etwas über sich erzählt, macht ihn geheimnisvoll, nicht fassbar und auch nicht sympathisch. Dafne fand ich auch keine leichte Person. Sie sieht oder erlebt viele Situationen, die für sie nicht klar erscheinen. Anstatt die Situation ganz einfach durch eine kurze Frage aufzuklären, denkt sie sich ihren Teil und malt sich weiss was nicht aus und zieht sich zurück, böse auf die Person und die ganze Welt. Alle paar Seiten wieder, was mich mit der Zeit beim Lesen fast wahnsinnig machte. Ja, durch solche falsch verstandene Situationen kann man einen Roman locker künstlich um 100 Seiten verlängern. Dafne wirkt sehr selbstsüchtig und scheint sich nur für die Geschichten von ihr nicht nahe stehenden Leuten zu interessieren, zu Dialogen scheint sie nicht fähig zu sein. Zum anderen wird einiges nur angedeutet und nie fertig erzählt. Diese logistische Oberflächlichkeit zieht sich durch den ganzen Roman, wie beim Beispiel Milan klar erkennbar ist: er taucht einfach so auf, wird einfach so eingestellt und kann einfach so dort wohnen ohne sich z.B. auf der Gemeinde zu melden. Aber auch Dafne löst ihre Wohnung und ihr Arbeitsverhältnis in Rom nie auf; Personen, die Dafne angeblich wichtig waren, tauchen plötzlich nie mehr auf. Und von diesen unlogischen Beispielen gibt es noch viel mehr. Für mich darf ein Roman nur wenig davon haben, sonst wirkt alles künstlich und unglaubwürdig. Im Zentrum steht diese Werkstatt mit alten Dingen, in denen Dafne Geschichten der Vorbesitzer sieht und den Dingen wieder neues Leben einhauchen will. Möglichst so, dass die neuen Besitzer eine Erinnerung an früher hat. Porträtiert wird diese Werkstatt in einer Ortschaft namens Torralta irgendwo in Italien. Die Idee, eine Restauratorin, die alten Dingen durch deren Geschichten neuen Sinn gibt, fand ich gut. Aber nun wurde mir klar, wieso ich mit dem ersten Roman so Mühe hatte. Hier sind die Umstände ganz anders, eigentlich fröhlicher und lieblicher als auf der Insel mit der patriarchalischen Struktur. Und so fällt auf, was den Romanen von Valentini Cebeni fehlt: Leben, Charme und Emotionen. Eigentlich wäre alles vorhanden für eine wirklich gute Geschichte, in die man eintauchen kann und in der man spürt, riecht, hört und miterlebt. Doch der Zauber der Gegenstände, die Dafne verschönert, verschliesst sich und konnte mir nicht näher gebracht werden. Wenn Cebeni von Schnee draussen schreibt, dann spüre ich nicht, wie Dafne dabei empfindet. Dazu kommt, dass ich die Auflösung der Uhrenstory zu wenig interessant empfand; und dann bringt sie erst noch kein Ende mit sich. Die Autorin kommt nämlich auf den letzten 100 Seiten mit etwas ganz anderem hervor. Sie zieht plötzlich weitere Geheimnisse aus ihrem Schriftstellerhut und bastelt daraus eine zusätzliche Erzählung. Da vorher mit keinem Wort etwas davon erwähnt wurde, fand ich die Handlung an den Haaren herbeigezogen und überflüssig. Man hätte dies geschickter in die Gesamthandlung einbauen können, damit eine stimmige Geschichte daraus geworden wäre. Auch erschloss sich mir bis zuletzt der Zusammenhang des Titels mit dem Inhalt in keinster Weise. Die Autorin vermag es nicht ihren Geschichten Atmosphäre einzuhauchen, wie es anderen Autoren scheinbar spielend gelingt. Die selbe Geschichte, von anderen Autorinnen geschrieben, würde plausibler und gefühlsvoller wirken, aber Cebenis simpler Erzählstil bleibt auf der unbeseelten Seite und konnte mir keine Emotionen vermitteln. Fazit: Eigentlich eine gute Geschichte, wenn sie nicht so emotionslos daher kommt. Ich werde einfach nicht warm mit Cebenis befangenem, unnahbaren Schreibstil. 3 Punkte.

  • NicoleK

    5/5

    02.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Es gibt keinen Zufall, nur…

    Es gibt keinen Zufall, nur Schicksal. Das Buch beginnt im Prolog damit, dass Maria Elena ihren Liebsten an die Front fahren lassen muss. Dann geht es im Jahr 2002 weiter: Dafne besucht ihre Großmutter, nachdem sie die Diagnose Krebs erhalten hat. 3 Jahre später fuhr sie wieder zu ihrer Großmutter, dieses Mal für einen Neuanfang. Denn der Mann, dem sie ihr Herz geschenkt hatte, blieb nach Jahren immer noch bei seiner Ehefrau und jetzt freuten sie sich sogar auf ein Baby. Sie hatte keine Lust und Kraft mehr, die zweite Geige zu spielen… Das Buch ist angenehm geschrieben und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Dafne war mir sympathisch, auch wenn ich ihre Einstellung anfangs nicht teilen konnte. Ihre Großmutter war ein herzensguter Mensch mit viel Liebe und Vertrauen. Ich mochte Clelia und war froh, dass Dafne bei ihr zum inneren Frieden kam. Doch irgendetwas verheimlichte sie, denn sie wich Dafnes Fragen über die Vergangenheit aus. Und Milan, den Dafne in der Werkstatt vorfand, war mir ebenfalls sympathisch - auch wenn ich ihn nicht einschätzen konnte. Warum war er dort? Und was für ein Geheimnis bewahrt er? Und was hat es mit der alten Taschenuhr auf sich, dessen Duplikat mit einer identischen Gravur ihrem Großvater gehörte? Für Dafne begann eine Reise in die Vergangenheit, die alte Wunden aufriss, aber am Ende auch Frieden bringt. Die letzten Seiten waren heftig und ich musste immer wieder absetzen, um mir die Tränen zu trocknen - aber dann habe ich das Buch glücklich aus der Hand gelegt…

  • Bewertung

    aus Altdorf

    5/5

    17.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Die Blütenmädchen

    Was für eine wunderbare Geschichte. Sara hatte es bis jetzt alles andere als einfach in ihrem Leben. Bereits in ihren jungen Jahren erkrankt sie sehr schwer und ihre große Liebe ist verheiratet. Nach langem hinhalten wird ihr klar, dass ihr Geliebter niemals seine Frau verlassen wird. Sara möchte sich eine Auszeit nehmen und kehrt in ihr Heimatdorf in der Toskana zurück. Da sie sich schon immer für alte Gegenstände interessiert hat, kommt ihr die Idee, die Werkstatt ihres Großvaters wieder zu eröffnen und dort ausrangierten Objekten neues Leben einzuhauchen. Sara hat eine besondere Gabe, sie spürt die Gegenstände, als ob sie eine Seele hätten. Wenn sie sie berührt, kann sie fühlen, was aus ihnen noch zu machen ist. Dabei kommt ihr Milan, der mit seiner Katze bei ihr Unterschlupf sucht, wie gerufen. Eines Tages entdeckt sie eine Taschenuhr mit einer besonderen Gravur und kurz darauf entdeckt sie eine solche auch bei Milan. Zusammen versuchen sie, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Der Schreibstil der Geschichte ist wunderbar. Ich liebe es, wenn eine Geschichte so geschrieben ist, dass man alles bildlich vor sich sehen kann und die Protagonisten einem sehr nahe gehen. Genau das ist hier gegeben. Ich konnte die Schönheit der Toskana mit all ihrer Blumenpracht vor Augen sehen und mich an ihrem Duft erfreuen. Man kann so richtig schön in der Geschichte versinken, ich mochte Sara und Milan sehr gerne und es hat mir gut gefallen, wie sie dem Geheimnis um die Uhr Stück für Stück näher kommen. Die Geschichte nimmt öfter mal eine andere Wendung mit der ich nicht gerechnet hätte. Das hat mir sehr gut gefallen, so kommt keine Langeweile auf. Ich fand die Geschichte sehr warmherzig, teils traurig aber auch spannend und sie hat mich sehr berührt.

  • U. Pflanz

    5/5

    05.04.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Tolle Geschichten mit vielen Geheimnissen

    Eine tolle Geschichte, die sehr viele Geheimnisse verbirgt, so wie Liebe und Drama enthält. Langeweile ist hier ein Fremdwort. Die Autorin deckt nach und nach die ganzen Geheimnisse auf, was einen sehr neugierig macht. Vor allem weil man sich über manche Reaktionen der Charaktere wundert. Welche man danach durchaus verstehen kann. Unter anderem ist Liebe, Romantik und Drama sehr gut miteinander verpackt und umgesetzt worden. Wer an Schicksal glaubt, hat mit diesem Buch genau die richtige Geschichte gefunden. Man freut sich mit den Protagonisten, leidet mit ihnen, wundert sich über sie und schluckt auch mal heftig. Die Umgebung und die Werkstatt kann man sich auch sehr gut vorstellen, so wie die Dinge die Dafne neu gestaltet. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und lässt einen dadurch noch besser eintauchen. Weglegen war fast unmöglich. Ich finde es wirklich eine wundervolle Geschichte und vergeb daher auch sehr gerne 5 von 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  • zauberblume

    5/5

    24.03.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Auf der Suche nach dem Glück!

    Auch in ihrem neuen Roman "Die Blütenmädchen" entführt uns die Autorin Valentina Cebeni wieder in ihr Heimatland Italien. Wir besuchen Rom, hier lebt unsere Protagonistin Dafne, aber dann verweilen wir in einem kleinen Dorf in der Toscana. Die Geschichte: Nach einer unglücklichen Liebe bricht Dafne ihre Zelte in Rom ab und kehrt wieder in ihr Heimatdorf Torralta. Hier will sie wieder zu sich selbst finden und ihr Leben in die Hand nehmen. Sie entschließt sich, die alte Werkstatt ihres Großvaters wieder zum Leben zu erwecken. Sie will hier alte Gegenstände restaurieren und wieder zum Leben erwecken. Sie findet Unterstützung von dem jungen Handwerker Milan. Beim Stöbern in dem Laden entdeckt Dafne eine alte Taschenuhr, die Milans Uhr zum Verwecheln ähnlich sieht. Warum ist Milan hier in der Toscana in ihrem Dorf gelandet? Ein Wahnsinnsbuch! Genau wie der erste Roman der Autorin "Die Zitronenschwestern" hat mich diese Geschichte wieder vollkommen in ihrem Bann gezogen. Der Schreibstil ist einfach genial! Schon der Prolog hat mir ein gewisses Gänsehautfeeling beschert und ich war zu Tränen gerührt. Und dann lernen wir Dafne kennen. Eine unglückliche Liebe hält sie in Rom. Ich habe sie bewundert, als sie so stark war, alle Brücken abzubrechen und zu ihrer Großmutter in die Toscana zu ziehen. Und wenn man die Augen schließt, versteht man warum sich hier in dem kleinen Dorf jeder wohlfühlen muss. Aufgrund der wunderbaren Landschaftbeschreibungen habe ich herrliche Bilder von meinem inneren Auge. Ich sehe diese Traumlandschaft, habe herrliche Gerüche von Blumen in der Nase und genieße einfach die völlige Harmonie, die hier herrscht. Bei Dafnes Großmutter spürt man die Herzenswärme, die sie ihrer Enkelin entgegenbringt. Gerne würde ich in ihrer Küche einmal Rast machen, denn auch hier duftet es immer besonders gut. Dafne hat eine schwere Zeit hinter sich und man merkt wie sie hier in der Werkstatt ihres Großvater aufblüht. Den Namen finde ich klasse "Werkstatt für längst vergessene Dinge". Hier würde ich auch gerne mal stöbern. Und dann ist da noch Milan, den ein dunkles Geheimnis umgibt. Er unterstützt Dafne in ihrer Werkstatt tatkräftig. Dann ist da dieses zarte Knistern zwischen den beiden zu spüren. Für Aufregung sorgen diese zwei ähnlichen Taschenuhren, diesem Geheimnis und der Geschichte die dahintersteckt, will Dafne auf den Grund gehen. Und hier dürfen wir sie begleiten. In dieser Geschichte stecken so viele Emotionen und Geheimnis, die mir manchmals direkt die Luft zum Atmen raubten. Man fühlt sich beim Lesen einfach wohl und wird des öfternen vom der Verlauf der Geschichte wieder überrascht. Ein absolutes Lesehighlight für unterhaltsame und spannende Lesestunden. Eine tolle Geschichte, die mich wirklich sehr berührt hat. Das Cover ist einfach traumhaft - besonders die Farbwahl gefällt mir sehr gut. Selbstveständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf die nächste Geschichte der Autorin.

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Bewertungen (7)

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