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Abschied in Prag Roman

28

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.12.2017

Verlag

Diana

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/3,3 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Champagner / Tabak

Originaltitel

The Lost Wife

Übersetzt von

Norbert Möllemann + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-35959-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.12.2017

Verlag

Diana

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/3,3 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Champagner / Tabak

Originaltitel

The Lost Wife

Übersetzt von

  • Norbert Möllemann
  • Charlotte Breuer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-35959-8

Herstelleradresse

Diana Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    13.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht mehr aus der Hand gegeben...

    ...bis es fertig gelesen war (dafür eine Freinacht hinter mir).

  • leserattebremen

    aus Berlin

    5/5

    07.03.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Es sind die 30er Jahre in…

    Es sind die 30er Jahre in Prag, als Lenka und Josef sich ineinander verlieben. Er ist Medizinstudent und sie an der Kunsthochschule, das Leben könnte nicht schöner sein. Aber der Einmarsch der deutschen Truppen steht kurz bevor, als die beiden überstürzt heiraten, damit die Familien gemeinsam nach Amerika fliehen können und Visa bekommen. Doch es kommt anders als geplant und Josef flieht alleine, während Lenka in Prag bleibt und als Jüdin mit ihrer Familie nach Theresienstadt deportiert wird. Sie verlieren sich aus den Augen, bis eine Hochzeit sie Jahrzehnte später wieder zusammenführt. Die Geschichte um Lenka und Josef hat mich beim Lesen tief berührt und einfach nicht losgelassen, so dass ich den ganzen Roman fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Ihr Schicksal ist mir sehr nahe gegangen und besonders die Beschreibungen von Lenkas Leben in Theresienstadt und später in Auschwitz treiben einem die Tränen in die Augen. Die Autorin Alyson Richman durchbricht in ihrer Erzählung immer wieder die Chronologie und wechselt zwischen den Perspektiven von Lenka und Josef hin und her, was die Geschichte noch aufregender und spannender macht. Doch im Mittelpunkt der ganzen Geschichte stand für mich die ganze Zeit Lenka, denn wie ihr Leben dargestellt wird, welches Leid sie erfahren muss, bewegt einen so sehr, dass man sie einfach nicht mehr loslassen kann. Selten hat mich eine Geschichte beim Lesen so berührt wie diese. Alyson Richman ist mit ihrem Roman „Abschied in Prag“ ein beeindruckendes Buch gelungen, das einem mitnimmt in eine dunkle Zeit Europas und einem die damaligen Zustände so nahe bringt, wie es kein Sachbuch jemals könnte.

  • Minangel

    5/5

    09.02.2018

    Buch (Taschenbuch)

    tragisch Geschichtliches und Liebe vereint

    Lenkas und Josefs Geschichte beginnt im Prag der 1930er Jahre. Kurz nach ihrer Heirat werden die jungen Liebenden beim Einmarsch der Deutschen auseinandergerissen. Josef emigriert, arbeitet als Arzt in New York, heiratet. Lenka entrinnt im Konzentrationslager dem Tod nur knapp und beginnt nach dem Krieg ein neues Leben in den USA. Obwohl sie glauben, einander nie wiederzusehen, vergessen sie ihre Liebe nie. Bis sie sich sechs Jahrzehnte später in New York zufällig begegnen… Meine Meinung: Eine Liebesgeschichte über zwei jüdische Familien in Prag beginnend vor dem 2. Weltkrieg. Sehr angenehm und bildlich wird das Leben von Lenka und ihr Alltag als wohlhabende Tochter beschrieben. Ihre erste Liebe Josef lernt sie durch ihre Studienfreundin kennen und bei einer Einladung zur Sommerfrische verlieben sie sich. Die Probleme beginnen mit der Verfolgung der Juden und mit der Abreise von Josef nimmt die tragische Geschichte ihren Lauf. Durch all diese Jahre begleitet Lenka ihre Leidenschaft zur Malerei, wofür die die Autorin sehr bildlich schöne Worte findet. Abwechselnd wird aus der Sicht von Josef und Lenka erzählt, wobei jeder seine Erzählung des Lebens zu einem anderen Zeitpunkt beginnt: Lenka erzählt chronologisch aus ihrem Leben und Josef beginnt in der Jetztzeit und erzählt abwechselnd in den verschiedenen Lebensabschnitten. Ich bewundere die Autorin für ihr Feingefühl: sie hat für die grauenhafte Judenverfolgung berührende Worte gefunden und sehr sensibel den Grat zwischen Liebesgeschichte und Weltkrieg geschlossen. Diese Mischung aus Gewalt, Liebe, Grauen, Tragik und Geschichtliches hat mich als Leserin sehr bewegt und berührt. Fazit: ein Roman, welcher gelesen werden sollte, damit diese Zeit nie vergessen wird. Als Draufgabe gibt es eine Liebesgeschichte, welche nicht sein hat dürfen und doch nie vergangen ist und gehalten hat: von mir gibt es 5 Sterne.

  • vielleser18

    aus Hessen

    5/5

    06.02.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnd und berührend

    Es ist ein Roman der im Jahr 2000 beginnt. Josef trifft auf der Hochzeit seines Enkels die Großmutter der Braut und stellt mit Erschrecken, aber auch großer Freude fest, dass es sich um Lenka handelt, die Frau, die er 1939 geheiratet hat, in Prag zurücklassen musste und seit Jahrzehnten für tot hielt. Alyson Richman wechselt im Roman in die frühen 30er Jahre in Prag und durch Lenka erleben wir ihr behütetes Leben, der Besuch der Kunstakademie und die ersten Begegnungen mit Josef und ihre wachsende Liebe mit. Aber auch die Gefahren und Beschwernisse, die für die beiden jüdischen Familien immer größer werden. Kurz nach der Hochzeit verlässt Josef mit seinen Eltern und seiner Schwester Prag. Der Krieg reisst sie auseinander und beide glauben, der andere hätte nicht überlebt - bis sie sich wiedersehen. Mir hat der Erzählstil gefallen, Alyson Richman kann erzählen, kann Figuren lebendig werden lassen, kann Spannung hinein bringen, Liebe und Tragik, und hat mich dadurch gefesselt. Gefallen haben mir auch die wechselnden Sichtweisen. Lenkas Geschichte wird chronologisch erzählt, Josefs wechselt in den Jahrzehnten immer wieder vor und zurück. Dennoch - beides zusammen ergibt eine Familiengeschichte, die geprägt ist von Krieg und Leid, von Verfolgung und Vernichtung. Gerade Lenkas Geschichte, die vor allem auch Theresienstadt umfasst, geht unter die Haut, berührt. Gerade weil die Autorin hier viele real existierende Künstler und ihre Geschichte mit der fiktiven von Lenka verwoben hat. Im Nachwort hat die Autorin die realen Personen noch mal aufgegriffen und ihre Geschichte dargestellt, genauso, wie sie erklärt, dass die beschriebenen Zustände in Theresienstadt ihr von vielen Zeitzeugen und Überlebenden geschildert worden sind. Das Buch ist eine Liebesgeschichte - eine Liebe, die nicht sein sollte, die nicht sein durfte und dennoch Jahrzehnte überdauerte. Wie ein Band, dass nie gerissen ist. Obwohl es ein - das Ende wird ja im Buch auch an den Anfang gesetzt - "Happy End" gibt, ist es doch die Tragik, die Schwere, die sich doch durch das ganze Buch zieht und die mich sehr berührt hat. Dennoch ist es ein Buch, das gelesen werden muss, das nicht vergessen lässt, das dem Schrecken Namen und Gesichter gibt und eine Geschichte. Fesselnd geschrieben, geht unter die Haut, berührt. Ein Roman, der wahre Begebenheiten und Figuren mit einer fiktiven Geschichte verbindet. Ein Roman, der gelesen werden sollte !

  • Ele

    aus xxx

    5/5

    04.02.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Wiedersehen in New York

    Abschied in Prag, Roman von Alyson Richman, 384 Seiten, erschienen im Diana Verlag. Eine große Liebesgeschichte in finsterster Zeit. Stimmungsvolle, erschütternde Beschreibung des Lebens in den Vorkriegs- und Kriegsjahren aus Sicht der Juden. Lenka eine junge Jüdin, lebt mit ihren Eltern und ihrer Schwester in Prag. Sie ist sehr begabt im Zeichnen und Malen, deshalb besucht sie die Prager Kunstakademie, dort lernt sie durch Veruska eine Freundin und Komilitonin, deren Bruder Josef kennen. Die Jüdische Bevölkerung leidet zu dieser Zeit schon unter zunehmenden antisemitischen Parolen und Einschränkungen Die beiden verlieben sich ineinander und kurz vor dem Einmarsch der Deutschen in Prag, werden sie durch eine jüdische Zeremonie verheiratet. Josefs Vater ein angesehener Arzt und Geburtshelfer, kann für die Familie Visa und eine Passage nach den Staaten ergattern, doch Lenka will ihre Eltern und ihre Schwester nicht im Stich lassen. Mit dem Versprechen Lenka und ihre Familie baldmöglichst nachzuholen, verabschieden sich die beiden. Es sollte ein Abschied für Jahrzehnte werden, denn beide müssen annehmen der Partner hat den Krieg nicht überlebt. Doch die Geschichte von Lenka und Josef ist noch nicht zu Ende. 58 Kapitel geschrieben im personalen Stil und zwei Erzählsträngen, abwechselnd aus der Sicht von Lenka und Josef. Die Kapitel sind in einer überschaubaren Länge verfasst, einzelne Wörter oder Sätze sind durch kursive Schreibweise hervorgehoben worden, z.B. jiddische Begriffe, Gedanken und Sprüche. Romantische und auch sehr lebhafte Dialoge lockern die Geschichte auf. Schon im Prolog war ich an das Buch gefesselt und konnte es bis zur Auflösung am Ende nur ungern aus der Hand legen. Dieses Buch hat mich erschüttert. Zwar habe ich schon viele Bücher zum Thema „Judenverfolgung durch die Nazis im 3.Reich“ gelesen, aber dieses Buch hat mich auf eine ganz andere Art berührt. Nicht die Grausamkeiten von Theresienstadt und Ausschwitz wurden reißerisch geschildert, sondern die Hoffnung, der Glaube und der Überlebenswille, auch der Widerstand mit den Mitteln die möglich waren, wurden mit besonders emotionalen Worten beschrieben. Selbst die Schilderung der jungen Liebe in dieser schweren Zeit, mit wenig Hoffnung auf eine Zukunft ist der Autorin mit höchst gefühlvollen Worten hervorragend gelungen. Einige Zitate hab ich mir aufgeschrieben um sich nicht zu vergessen z.B. auf Seite 56: >Wir trugen unsere Trauer, wie eine zweite Haut, unsichtbar für neugierige Augen; aber ein fester Bestandteil unserer selbst.< Oder auch auf Seite 122: > Seine Familie lässt man nicht im Stich. Auch nicht im Namen der Liebe.<. Solche und ähnliche Sätze, haben mir Tränen in die Augen getrieben. In der Hoffnung wie sich alles fügen wird, was mit Lenkas Familie geschieht haben mich durch den Roman gejagt, dies wird ein Buch sein, welches ich in aller Ruhe noch einmal lesen werde. Gerne hätte ich noch erfahren wie Lenka und Josef in Zukunft leben werden. Die Kapitel die Lenka aus ihrer Sicht erzählte haben mich mehr berührt als Josefs Part. Beide haben wieder geheiratet, aber ihre erste große und ewige Liebe konnten die beiden nie vergessen. Die Charaktere waren voller Leben und handelten zu jeder Zeit glaubwürdig. Der Plot war stets nachvollziehbar und ich konnte der Geschichte ohne Mühe folgen. Oft habe ich mich Lenka identifiziert und mir überlegt wie ich mich in ihrer Situation fühlen, bzw. verhalten würde. Voller Begeisterung empfehle ich allen Lesern, die gefühlvolle Romane mögen, dieses Buch. Auch für Leser geeignet die sich für das Thema „Antisemitismus“ interessieren. Ein neues Herzensbuch für mich. Begeisterte 5 Sterne.

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